FritzOS 7.50: Update bringt neue Funktionen auf deine FritzBox

4 Minuten
AVM bereitet das nächste große Update für seine FritzBox-Router vor. In der finalen Fassung soll das neue FritzOS 7.50 viele neue Funktionen und Verbesserungen bieten. Die erste Beta-Version steht jetzt in Form von FritzOS 7.39 zur Verfügung - aber zunächst nur eingeschränkt.
FritzBox 7590 erhält FritzOS 7.39.
Für die FritzBox 7590 steht jetzt die erste Beta von FritzOS 7.50 zur Verfügung - in Form von FritzOS 7.39.Bildquelle: AVM

Die große Update-Welle auf FritzOS 7.29 ist abgeschlossen. Router-Hersteller AVM hat all seine aktuell supportseitig noch unterstützten WLAN-Router auf die neueste Generation des Router-Betriebssystems aktualisiert. Nach dem Update für den Premium-Router FritzBox 6850 5G folgte zuletzt noch eine Aktualisierung für die eigentlich bereits aussortierte FritzBox 6430 Cable aus dem Jahr 2016. Und jetzt geht AVM bereits den nächsten Schritt. Denn für die erste FritzBox steht ab sofort eine Beta-Version zur Verfügung. In der finalen Fassung wird das entsprechende Update als FritzOS 7.50 zur Verfügung stehen. Die jetzt veröffentlichte Beta lässt sich hingegen fortan in Form eines sogenannten Fritz! Labors als FritzOS 7.39 installieren.

FritzOS 7.50: Das alles ist neu

Als erstes profitieren testaffine Anwender der FritzBox 7590 von der ersten Beta-Version von FritzOS 7.50. Ihnen ist es möglich, neue Funktionen in den Bereichen Telefonkomfort, VPN, WLAN Mesh und Smart Home auszuprobieren. AVM gewährt sozusagen einen ersten kleinen Ausblick auf das, was mit aktuellen FritzBox-Modellen in naher Zukunft auch in einer finalen Fassung von FritzOS 7.50 nutzbar sein soll. Der Hersteller aus Berlin verspricht unter anderem eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die in jedem Browser unter der Adresse fritz.box zu erreichen ist. Insbesondere der häufig angesteuerte Bereich WLAN präsentiert sich aufgeräumter und übersichtlicher.

Anwender, die eine FritzBox als Mesh Repeater einsetzen, profitieren mit dem zukünftigen FritzOS von höheren Datendurchsätzen und mehr Stabilität. Denn mit der neuen Version stehen nach Angaben von AVM beide WLAN-Bänder (2,4 und 5 GHz) für die optimale Verbindung zwischen FRITZ!Box am Anschluss und Mesh Repeater zur Verfügung. Im Smart-Home-Bereich will AVM neue Vorlagen zu Aktionen für WLAN-Gastzugang, Anrufbeantworter und Push-Mail bieten. Praktisch: Künftig unterstützen FritzBoxen auch Fenstersensoren für die Erkennung geöffneter Fenster.

Die NAS-Funktion der FritzBox unterstützt mit FritzOS 7.39 / 7.50 auch das Dateiformat exFAT, um Speichermedien schneller im Heimnetz einbinden zu können. Und wer zum Beispiel im Homeoffice auf VPN-Verbindungen setzt, wird sich unter Umständen darüber freuen, dass in Zukunft auch das VPN-Verfahren WireGuard im Zusammenspiel mit einer FritzBox funktioniert.

Telefone von AVM lernen mit neuem FritzOS das Sprechen

Änderungen ergeben sich auch für Nutzer eines mit der FritzBox verbundenen FritzFon. Die Telefone von AVM erhalten einen neuen Terminkalender und lernen mit der Funktion Anruferansage das Sprechen. Denn als Klingelton sind nach der Installation von FritzOS 7.50 auch Sprachansagen auswählbar. Zum Beispiel für Termine oder Anrufer, die im Adressbuch hinterlegt sind. Mögliche Ansagen sind im Rahmen des „Sprachklingelns“ beispielsweise „Claudia ruft an“ oder „Abfahrt zum Bahnhof“.

Überdies lässt sich in Zukunft das gesamte auf einem Telefon oder einer FritzBox gespeicherte Adressbuch als Positivliste nutzen. Nicht im Adressbuch gespeicherte Rufnummern werden pauschal gesperrt oder auf einen auf der FritzBox aktiven Anrufbeantworter umgeleitet. Das soll für Ruhe in den eigenen vier Wänden sorgen, wenn man häufiger durch unerwünschte Anrufe gestört wird. Die neue Funktion birgt aber auch das Risiko, potenziell wichtige Anrufe zunächst zu verpassen. Vor allem dann, wenn der Anrufer keine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlässt. Es bleibt aber immer noch die Möglichkeit, den Anrufer zurückzurufen, sofern er seine Rufnummer beim Anruf nicht unterdrückt hat.

Nicht nur neue Funktionen, sondern auch viele Verbesserungen

Die jetzt verfügbare FritzOS-Version 7.39 bringt aber nicht nur neue Funktionen mit, sondern auch diverse Verbesserungen und Optimierungen. AVM verspricht unter anderem ein besseres Zusammenspiel mit ADSL2+- und VDSL-Gegenstellen. Zudem werden bei der Telefonie-Funktion auch Fotos für Online-Telefonbücher von Apple, Telekom und CardDAV-Anbietern unterstützt. An FritzFon-Modellen sind künftig Kurzwahlen durch langes Drücken der Zifferntasten 2-9 nutzbar. Außerdem signalisieren die AVM-Telefone künftig keine entgangenen Anrufe mehr, die länger als 28 Tage zurückliegen. Eine Liste aller Änderungen in FritzOS 7.39 (FritzOS 7.50 Beta) ist über die Homepage von AVM einsehbar.

Nutzung eines Fritz! Labors ist nicht ohne Risiko

In den nächsten Wochen wird die aktuelle Beta von FritzOS 7.50 in Form von FritzOS 7.39 um zusätzliche Funktionen ergänzt und nach der FritzBox 7590 auch für andere Modelle zur Verfügung stehen. Solltest du über eine Installation der Beta-Firmware auf deiner FritzBox nachdenken, beachte aber bitte, dass es eventuell noch zu Fehlern bei der Nutzung kommen kann. Für etwaige Schäden, die aus der Verwendung der Labor-Version entstehen, übernimmt AVM keine Haftung. In den System-Einstellungen einer jeden mit einem FritzLabor ausgestatteten FritzBox ist es möglich, wieder zum letzten offiziellen FritzOS zu wechseln (System > Update > Fritz!OS-Version).

Deine Technik. Deine Meinung.

1 KOMMENTAR

  1. chris

    also ich kann gerade nix mehr reden bin baffff hir ist alles so krasss alles.ich danke dir für alles… .respekt was du alles machen kannst..du hast sehr tolle angebode.aber ich möchte erst mal die parr monate da sein.und ich schaue was noch alles so werd später.

    Antwort

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein