Freenet: Das Wachstum ist zurück - aber nicht überall

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Freenet ist im dritten Quartal des laufenden Jahres auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Nicht nur mit Blick auf die Kundenzahl, sondern auch bezüglich des Umsatzes. Und auch beim Konzerngewinn ist die Entwicklung positiv.
freenet Büdelsdorf
Bildquelle: freenet AG

Nachdem Freenet zwei Quartale in Folge einen Rückgang bei den werthaltigen Vertragskunden verzeichnen musste, gab es im dritten Quartal wieder ein Kundenwachstum. Die Zahl der Laufzeitvertragskunden legte von Juli bis September um 32.000 auf 6,87 Millionen zu. Schon jetzt deutlich abgeebbt ist das Wachstum bei der neuen Discount-Marke Freenet Funk. Zum Start im zweiten Quartal hatte Freenet in diesem Segment rund 20.000 Kunden gewinnen können. In den vergangenen drei Monaten waren es nur noch 10.200 zusätzliche Kunden, sodass aktuell 30.625 Funk-Karten aktiv sind.

Kaum noch Informationen zu Prepaid-Kunden

Wie viele Prepaid-Karten von freenet über Discountmarken wie Callmobile, Freenet Mobile oder Klarmobil geschaltet sind, weist der Konzern seit dem vierten Quartal 2018 nicht mehr separat aus. Verraten wurde nur, das dieses Segment 35,1 Millionen Euro zum Umsatz beitrug. Das sind etwa 1,3 Millionen Euro mehr als noch im zweiten Quartal.

In der TV-Sparte von freenet lief es vor allem für den Internet-TV-Dienst waipu.tv sehr ordentlich. Die Zahl der zahlenden Abonnenten legte im abgeschlossenen Quartal um 33.900 auf 365.800 zu. Weniger erfolgreich: das DVB-T2-HD-Geschäft. Zum Stichtag Ende September standen knapp 1,04 Millionen Freenet-TV-Kunden in den Bilanzen. Das waren 900 weniger als noch Ende des zweiten Quartals, wo es noch eine Steigerung um 17.300 zu vermelden gab. Das lag allerdings an vielen eingelösten Gutscheinen, wie Freenet mitteilte.

Mehr Umsatz, mehr Gewinn

Konzernweit legte der Umsatz im Vergleich zum dritten Quartal 2018 von 717 auf 741 Millionen Euro zu. Davon entfielen 672,7 Millionen Euro auf das Mobilfunk- und 63,8 Millionen Euro auf das TV-Segment. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging hingegen von 123 auf 110,3 Millionen Euro zurück. Der Konzerngewinn legte trotzdem zu: von 40 auf 57,6 Millionen Euro.

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