Freenet: So gut lief das erste Quartal

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Bei freenet - in Deutschland unter anderem durch die Marken mobilcom-debitel, klarmobil.de und freenet TV bekannt - ist das erste Quartal grundsolide abgeschlossen worden. Und doch gab es in einem Segment eine Entwicklung, die nicht zufriedenstellen kann - auch wenn der norddeutsche Konzern selbst keinen Grund zur Sorge sieht.
mobilcom-debitel Store
Bildquelle: freenet

Die freenet AG, gerade erst mit ihrer neuen Discount-Marke Funk in den Schlagzeilen, hat neue Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres bekannt gegeben. Demnach hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist aber um rund 11 Prozent gewachsen. Die Zahl der Vertragskunden im Mobilfunkgeschäft entwickelte sich hingegen gegenüber dem vierten Quartal 2018 negativ.

Die Finanzlage bei freenet

Konkret heißt das: Während der Umsatz im Jahresvergleich nahezu stabil blieb (Q1 2018: 689,61 Millionenen Euro, Q1 2019 689,93 Millionen Euro), konnte freenet das EBITDA von 96,82 auf 107,92 Millionen Euro steigern. Auch der Gewinn legte kräftig zu: von 46,70 auf 56,18 Millionen Euro.

Hauptumsatztreiber ist nach wie vor das Mobilfunkgeschäft. Hier legte der Umsatz binnen eines Jahres von 621,0 auf 624,7 Millionen Euro zu. Im TV-Segment, wo freenet mit freenet TV (DVB-T2 HD) und waipu TV (Internet TV) zwei Asse im Ärmel hat, ging der Umsatz hingegen von 71,5 auf 61,0 Millionen Euro zurück.

Die Kundenentwicklung bei freenet

Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden ging im ersten Quartal um 34.000 auf 6,86 Millionen zurück. Im TV-Geschäft lief es besser. Dort konnte freenet TV seinen zahlenden Kundenstamm um immerhin 5.900 auf 1,02 Millionen steigern. Und auch die Anzahl der zahlenden Kunden von waipu TV legte ordentlich zu. Sie kletterte von 251.800 auf 286.300. Ein Plus von 34.600 Abos.

Den Rückgang im Mobilfunk-Segment erklärt freenet mit einer qualitätsbezogenen Umstrukturierung des Tarifmixes innerhalb des Kundenportfolios. Die Wirksamkeit zeige sich unter anderem im nahezu gleichbleibenden Service-Umsatz mit Postpaid-Service-Umsätzen (387,2 Millionen Euro) im Vergleich zum Vorquartal (389,5 Millionen Euro) sowie zum Vorjahresquartal (382,8 Millionen Euro).

freenet glaubt an Wachstum im linearen TV-Geschäft

Um das Wachstum im TV-Segment zu steigern, startete freenet unter anderem eine Instagram-Kampagne, die gezielt jüngere Zuschauer umwirbt. Gesicht der Kampagne mit der Botschaft „lineares Fernsehen in bester HD-Qualität“ ist der Schauspieler und Pop-Rapper Jimi Blue Ochsenknecht.

Bildquellen:

  • freenet Funk SIM-Karte: Thorsten Neuhetzki / inside handy
  • freenet Zentrale: freenet AG
  • Store von mobilcom-debitel: freenet
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