Ford Mustang Mach E: Das wilde Pferd wird zum E-Auto

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Die E-Mobilität ist jetzt auch beim Ford Mustang angekommen. Unter dem Namen Mustang Mach E steht in Zukunft auch ein E-Auto der Sportwagen-Marke zur Verfügung. Mit solider Reichweite und agilem Antrieb.

Der Ford Mustang Mach E wird als Crossover-SUV in fünf Varianten produziert, die alle zwischen Ende 2020 und Anfang 2021 in den Handel kommen. Der Fünfsitzer beschleunigt nach Angaben des Herstellers in der besten Ausstattung in rund drei Sekunden von 0 auf 100 km/h und fährt, abhängig von der persönlich ausgewählten Konfiguration, bis zu 600 Kilometer rein elektrisch.

Ford Mustang Mach E: jetzt wird es wild

Ziel von Ford dürfte sein, den Mustang Mach E unter anderem in direkte Konkurrenz zum Tesla Model Y und zum Audi Q4 e-tron fahren zu lassen. Auch diese elektrifizierten Fahrzeuge sollen im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Wahlweise gibt es den Mustang Mach E mit Heck- oder mit Allradantrieb zu kaufen.

Ausgestattet mit einem Basis-Batteriepaket (76 kWh) ist eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern möglich. Mit Allradantrieb verringert sich die Reichweite auf maximal 420 Kilometer. Wer sich für das Akkupaket mit 99 kWh entscheidet, schafft Reichweiten zwischen 540 und 600 Kilometern. Wohlgemerkt: Unter optimalen Bedingungen. Die tatsächliche Reichweite dürfte geringer ausfallen. Die Leistung beim Top-Modell Performance GT liegt bei satten 465 PS.

Innenraum: viel Display

Bei Tesla hat sich Ford wohl auch mit Blick auf das große Display im Innenraum inspirieren lassen. Es ist 15,5 Zoll groß. Hinter dem Lenkrad ist ein kleineres Display verbaut – 10,2 Zoll groß. Hier sieht der Fahrer alle wichtige Informationen, die er zu seiner Fahrt braucht. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 185 km/h begrenzt, da der Stromverbrauch bei noch höheren Geschwindigkeiten einfach zu hoch wäre. Das GT-Modell schafft immerhin 200 km/h.

Platz für Gepäck und andere Dinge bietet der Mustank Mach E sowohl vorne als auch hinten. Unter der Haube ist ein auswaschbares und laut Hersteller wasserdichtes Fach mit 100 Litern Stauraum zu finden, im Heck stehen weitere 402 Liter Volumen zur Verfügung. Werden die Sitze der Rückbank umgelegt, erhöht sich das Volumen auf 1.420 Liter.

Was kostet der Ford Mustang Mach E?

Reservierungen des Ford Mustang Mach E sind ab sofort in sieben Farben auch in Deutschland möglich. Möchtest du zu den ersten Fahrern gehören, die mit dem Mustang Mach E unterwegs sind, musst du mindestens 66.800 Euro auf den Tisch legen. Die einfacher ausgestattete Basisvariante bekommst du schon an 46.900 Euro. Eine Allrad-Variante steht zu Preisen ab 54.000 Euro zur Verfügung. Das GT-Modell soll erst später zu haben sein. Einen Preis nannte Ford hier zunächst nicht.

Quellen:

  • Ford
Ladevorrichtung an einem Volkswagen Passat GTE
Elektromobilität: Deutschland wirft Norwegen vom Thron
Der Markt an Elektroautos wächst – nicht nur in skandinavischen Ländern wie Norwegen, sondern auch hierzulande. In Deutschland wurden 2019 sogar erstmals mehr Stromer neu zugelassen als in Norwegen, dem bisherigen Pionier. Für 2020 rechnen Experten sogar mit einem noch größeren Wachstum.

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