Ford Explorer: Plug-in-Hybrid für Menschen mit großem Geldbeutel

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Erinnerst du dich noch an "Jurassic Park"? Der Ford Explorer war in dem Blockbuster eines jener Autos, das eine wichtige Rolle im Kampf ums Überleben einnahm. Seitdem sind rund 25 Jahre vergangen. Und auch heute ist der Explorer noch Bestandteil der Produktfamilie. Jetzt auch als Plug-in-Hybrid.

Die grundsätzliche Ausstattung des Geländewagens mit Plug-in-Hybrid-Technologie und Platz für bis zu sieben Personen ist durchaus beeindruckend. Denn die sechste Generation des Bestsellers kommt mit einer kombinierten Systemleistung von 336 kW / 457 PS zum Kunden. Dabei wird ein V6-Benziner mit einem Elektromotor kombiniert. Das Drehmoment liegt bei maximal 825 Newtonmeter. Und die rein elektrische Reichweite liegt unter optimalen Bedingungen bei 48 Kilometern, verspricht der Hersteller.

Ford Explorer Plug-in-Hybrid mit intelligentem Allradantrieb

Bei ausreichender Traktion verspricht Ford einen Antrieb ausschließlich über die 20 Zoll großen Hinterräder. Falls erforderlich, leitet das Getriebe die Motorkraft automatisch auch an die Vorderräder weiter. Die serienmäßige Bergabfahrkontrolle erleichtert das Befahren schwieriger Gefällstrecken. Um für jede Fahrt auf jedem Untergrund bei jedem Wetter bestens gewappnet zu sein, hat Ford zudem gleich sieben Fahrmodi integriert: Normal, Sport, Unbefestigte Straße, Rutschig, Ladung/Anhänger und Eco. Wer im Gelände unterwegs ist, kann zudem den Fahrmodus für Sand beziehungsweise tiefen Schnee auswählen. 

Ab Werk ist nicht nur ein B&O-Soundsystem mit 780 Watt und zwölf Lautsprechern inklusive Subwoofer an Bord des rund fünf Meter langen und rund zwei Meter breiten Hybrid-Autos, sondern auch ein 10-Gang-Automatikgetriebe samt Allradantrieb und einer Vielzahl moderner Assistenzsysteme. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h, eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist laut Hersteller in 6.0 Sekunden möglich. 

Neuer Ford Explorer: Das steckt drin

Im Innenraum lässt sich ein 12,3 Zoll großes Display im Instrumententräger nutzen. Für die Bedienung des verbauten DAB+-Radios steht zudem ein 8 Zoll großes Touch-Display zur Verfügung. Außerdem sind eine 2-Zonen-Klimaautomatik und eine schwarze Lederpolsterung Teil der Ausstattung. Smartphones lassen sich per Qi-Ladestation auch kabellos mit neuer Energie versorgen. Das Lederlenkrad mit Schaltwippen ist beheizbar. Beide Vordersitze können ebenfalls erwärmt und zusätzlich an warmen Tagen auch klimatisiert werden. Zudem verfügen sie über eine Lendenwirbelstütze. Serie ist auch ein Panorama-Schiebedach. Aber keine Angst, der nächste Dinosaurier lauert anders als in Jurassic Park nicht an der nächsten Ecke.

Vernetzt unterwegs

Und damit das Auto bestens vernetzt ist, gehört auch das FordPass Connect-Modem zur Serienausstattung. Dadurch besteht unter anderem Zugriff auf Echtzeit-Verkehrsinformationen. Zwei Jahre ist diese Funktion kostenlos. Anschließend ist eine kostenpflichtige Weiternutzung auf Wunsch des Fahrers möglich. Zudem können gegen Aufpreis bis zu zehn Geräte über einen WLAN-Hotspot auf das Internet zugreifen. Genutzt wird dafür das Mobilfunknetz von Vodafone. Es stehen verschiedene Datenpakete zur Verfügung.

Zu den nutzbaren Assistenzsystemen gehören unter anderem ein Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion samt teilautomatisierter Fahrzegführung und eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschilderkennung und Stau-Assistent inklusive Stop & Go Funktion. Ein Pre-Collision-Assist ist nach Angaben von Ford in der Lage, Hindernisse wie Fußgänger oder Radfahrer zu erkennen. Auch ein Toter-Winkel-Assistent ist ab Werk an Bord.

Was kostet der neue Ford Explorer als Plug-in-Hybrid?

Dass der neue Ford Explorer zum Vermarktungsstart in Deutschland laut Listenpreis mindestens 74.000 Euro kostet, liegt unter anderem daran, dass er zum Start nur in der Ausstattungsversion ST-Line zu haben ist. Mindestens eine günstigere Variante soll zu einem späteren Zeitpunkt noch folgen. Erste fertig produzierte SUVs rollen frühestens im März 2020 zum Kunden. Die Basisfarbe ist Liquid-Weiß, sieben weitere verfügbare Farben kosten zwischen 1.000 und 1.300 Euro extra. 

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