Fiat Concept Centoventi - Das Elektroauto für Sparfüchse

3 Minuten
Fiat Concept Centoventi
Bildquelle: Fiat
Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb sind in der Regel noch recht teuer. Daran dürfte sich aber etwas ändern, wenn der Wettbewerb größer wird. Dafür will unter anderem auch Fiat sorgen. Und mit dem Concept Centoventi werben die Italiener schon jetzt damit, dass Elektromobilität nicht teuer sein muss - auch wenn sie für ihre Idee selbst noch keinen Endpreis verraten.

Wenn es darum geht, Autos voll elektrisch durch die Straßen fahren zu lassen, möchte auch Fiat nicht hinten anstehen. Auf dem Genfer Autosalon hat der italienische Hersteller eine Konzeptstudie vorgestellt, die veranschaulichen soll, wie man sich in Turin die Zukunft des Autofahrens vorstellt. Gestatten, Fiat Concept Centoventi.

Fiat Concept Centoventi – Auto individuell anpassbar

Der Plan von Fiat sieht vor, mit dem Centoventi eine – so wörtlich – „erschwingliche Lösung für Elektromobilität“ anzubieten. Das Besondere: Der Kunde soll das Interieur selbst konfigurieren, seine Accessoires auswählen und das Fahrzeug nach den persönlichen Vorlieben gestalten können. Insgesamt 114 Zubehörteile – darunter das Soundsystem, die Armaturenbrett- und Türstapelfächer, die Sitzpolster usw. – kann der Kunde jederzeit online (nach)kaufen und selbst montieren.

Das Armaturenbrett hat kleine Löcher, in die eine Vielzahl von zusätzlichen Komponenten beliebiger Form und Funktion eingebaut werden können. Hier kommt ein patentiertes, ineinandergreifendes Befestigungssystem zum Einsatz, das an Lego-Bauklötze erinnern soll. Die Idee: Mehr Platz für Getränkehalter, Handschuhfach oder andere Dinge, die man als Fahrer des Fiat Centoventi benötigen könnte.

Elektro-Reichweite ab Werk nur 100 Kilometer – aber es geht mehr

Das viersitzige Fahrzeug wird in nur einer Farbe gefertigt, ist vom Kunden mit dem Programm „4U“ aber individualisierbar. Zur Auswahl stehen vier Dächer, vier Stoßfänger, vier Radabdeckungen und vier Beklebungen. Auf diese Weise ist jedes Fahrzeug einzigartig.

Auf Wunsch ist das Fahrzeug sogar ohne Türen zu haben und erinnert dann stark an den VW ID. Buggy. Das modulare Batteriepack lässt die Reichweite von gerade einmal 100 km in der Standard-Ausführung auf 500 km steigern, wenn der Fahrer zusätzliche Batterieeinheiten kauft oder mietet. Standardmäßig kann man sich also zum Beispiel für eine kleine Batterie für den Stadtverkehr entscheiden und wenn es mal auf die größere Reise gehen soll, werden vom Fiat-Händler einfach zusätzliche Batterie-Module montiert. Später gibt sie der Centoventi-Nutzer einfach wieder ab.

Fiat Concept Centoventi als Beach BuggyQuelle: Fiat

Wie in so vielen neu vorgestellten Fahrzeugen der Gegenwart soll auch beim Fiat Centoventi das Smartphone zum Mittelpunkt im Auto werden. Das Handy wird mit einem 10-Zoll-Hauptbildschirm verbunden, um zum Beispiel Navi- oder Musik-Apps auf das Auto-Display spiegeln zu können. Alternativ ist der neue Fiat auch mit zwei Displays zu haben.

Ob das Fiat Concept Centoventi, das optisch ein wenig an den Kleinwagen Fiat Panda erinnert, irgendwann einmal wirklich in den Handel kommt hat Fiat noch nicht verraten. Entsprechend ist auch der Preis noch unbekannt. Aber: In Genf hat Fiat für 2020 weitere Elektro-Neuheiten angekündigt. Ausgeschlossen ist eine Fertigung in Serie also nicht.

Was heißt eigentlich Centoventi?

Übrigens: Der Name des neuen Fiat, Centoventi, steht im Italienischen für „Einhundertzwanzig“. Der Name ist Programm, denn Fiat feiert gegenwärtig seinen 120. Geburtstag.

Quellen:

  • Fiat

Bildquellen:

  • Fiat Concept Centoventi ohne Türen: Fiat
  • Fiat Concept Centoventi: Fiat
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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1 KOMMENTAR

  1. Es wäre schön wenn es dieses gäbe. Versprechungen sind mir zu wenig. Ich habe eher das Gefühl man will die Kunden weiter veräppeln. Kauf weiter Diesel und warte bis die Zukunft da ist. Zukunft ist aber immer später. E-Mobilität benötigen wir aber jetzt. Als 3. Möglichkeit. Das ist dann auch für Dieselfahrer gut. Ich fahre übrigens seit 18 Monaten ein E-Fahrzeug und würde gerne solch einen Panda als weiteres besitzen. Durch Versprechungen und Studien kann ich aber meinen kleinen Panda Diesel nicht umtauschen. Kapiert das doch mal endlich

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