Elektroauto auf Russisch: Zetta zum Kampfpreis

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Elektroautos sind bisher vor allem eines: teuer. Ob Audi, Mercedes oder Tesla, die aktuellen Modelle sind meist nur etwas für den großen Geldbeutel. Doch ein russisches E-Auto will das ändern. Jetzt geht der Zetta in Serie und wird unschlagbar wenig kosten.
Zetta: weißes Auto in der Stadt
ZettaBildquelle:

Ein Design wie ein Kampfjet oder Emotionen wie ein Enzo bietet der kleine russische E-Neuling nicht. Doch er hat andere Qualitäten, die auf dem E-Auto-Markt einmalig sind. Erstens ist er ein vollwertiges Auto und kein Quad wie der Renault Twizy und kostet zweitens trotzdem umgerechnet lediglich 6.400 Euro. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für die Serienproduktion. Sie startet im ersten Quartal 2020. Das kündigte gerade der russische Industrieminister Denis Manturow an.

Die Ankündigung passt gut in die aktuelle Zeit, doch eigentlich hat man solche Nachtrichten auf der anderen Seite des großen Teichs erwartet. Denn auf der Los Angeles Autoshow dreht sich aktuell alles um die neusten Schlitten. Unter anderem wurde gerade der VW ID. Space Vizzion und der Ford Mustang mit E-Antrieb vorgestellt. Dazu hat Tesla seine Interpretation eines Pick-Up-Trucks und einen Ausblick auf ein E-Quad präsentiert.

Zetta: E-Auto für unter 7000 Euro

Mit dem angestrebten Grundpreis von umgerechnet 6.400 Euro sticht das russische E-Auto alles aus, was die westlichen Autobauer zu bieten haben. Selbst der puristische und vergleichsweise kleine VW E-Up kostet mehr als das Dreifache des Zetta. Und auch der noch billigere e-Go Life kostet immerhin 16.000 Euro.

Dabei will der Russe mit ganz praktischen Vorteilen punkten. Trotz des geringen Preises soll der Zetta 560 KM weit fahren können. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt jedoch lediglich 120 KM/h.

Das Design des Zetta ist eher praktischer Natur. Der Dreitürer wird wohl einen sehr kantigen Aufbau bekommen und sich insgesamt sehr kompakt präsentieren. Auf einem Als Schönheit zeigt sich der Zetta also nicht. Ein beachtliches Ladevolumen soll er trotzdem bieten.

Die ersten Zettas werden wohl noch im Jahr 2020 auf russsichen Straßen zu sehen sein. Einen Export der kleinen E-Kästen ist für einen späteren Zeitpunkt geplant. Informationen, wann das genau sein wird, hat der Industrieminister jedoch nicht gegeben.

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