E-Scooter: Lime startet Sharing-Dienst in weiteren deutschen Städten

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In immer mehr deutschen Städten ist es möglich, E-Scooter auszuleihen. Das US-Unternehmen Lime, einer der größten Verleiher von elektrisch angetriebenen Tretrollern der Welt, hat jetzt den Start in weiteren Großstädten bekannt gemacht. Vor allem in Nordrhein-Westfalen dürfen sich E-Scooter-Fans auf das Angebot von Lime freuen.

Die Expansion in weitere deutsche Städte soll in den kommenden Tagen starten. Lime-Chef Brad Bao sagt dem Magazin „WirtschaftsWoche“: „In Stuttgart, Düsseldorf, Bonn, Hannover, Bochum, Essen und Dortmund werden wir in den kommenden sieben Tagen die Scooter aufstellen.“ Bislang ist Lime nur in Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main und Dresden aktiv.

Lime will Probleme mit Städten lösen

Dass es nicht überall rund laufe, gibt Bao offen zu. „Ehrlicherweise lernen beide Seiten im Laufe der Zeit noch dazu – die Behörden und wir“. Problematisch ist vor allem, dass die Roller oft mitten auf Gehwegen stehen. Man arbeite aber eng mit den deutschen Städten zusammen, um Lösungen zu finden. Der neu geschaffene Rechtsrahmen mache es insgesamt wesentlich einfacher, eine Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen und auf mehr Städte zu erweitern.

Problematisch ist für Lime aber noch ein ganz anderer Aspekt: Die Rekrutierung von freien Mitarbeitern, die die E-Scooter einsammeln, aufladen und wieder verteilen. In Berlin habe man jüngst die Preise pro Scooter von 4 Euro um bis zu 15 Prozent angehoben. Bao sagt: „Wir experimentieren mit unterschiedlichen Preisen und anderen Anreizsystemen, um das Einsammeln der Scooter attraktiver zu machen.“

Auch hauseigene Mitarbeiter und externe Logistikdienste sollen in Zukunft beim Einsammeln und Aufladen der Scooter helfen.

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