E-Rezept jetzt erhältlich: Das musst du zum Start wissen

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Nach einigen Startschwierigkeiten ist es jetzt so weit. Das E-Rezept ist nun endlich da. Jetzt musst du nicht mehr zwingend zur Praxis gehen, nur um ein Rezept abzuholen. Du kannst alles ganz gemütlich vom Sofa aus erledigen. Wir haben für dich die wichtigsten Informationen über das E-Rezept.
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aerztin-am-handyBildquelle: Drazen Zigic/ Shutterstock.com

Das E-Rezept ist ab jetzt bundesweit verfügbar. Deutschlands Digitalisierung ist im vollen Gange. Um die Papierwirtschaft im Gesundheitswesen und den Handel mit Arzneimitteln sicherer zu machen, wurde das digitale Rezept eingeführt. Laut den offiziellen Statements sparen sich (Zahn-)Arztpraxen und Apotheker viel Arbeit. Der Patient muss nicht mehr zu seinem Arzt des Vertrauens gehen, nur um ein Rezept abzuholen. Du kannst dann theoretisch alles von zu Hause erledigen. Bis jetzt konntest du nur einen Termin zur Online-Sprechstunde vereinbaren. Jetzt hast du die Möglichkeit, dir die Medikation ebenfalls online zu besorgen. Die erforderlichen Arzneimittel kannst du dann auch in der Online-Apotheke bestellen.

Wie geht es jetzt weiter?

Nachdem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Testphase verlängerte, ist nun klar, welche Schritte als Nächstes anstehen. Der Rollout-Prozess ist laut BMG auf einem Stufensystem aufgebaut. Die erste Stufe wurde am 1. September 2022 eingeleitet. Weitere Stufen werden in Kooperation mit dem Unternehmen „gematik“ festgelegt und eingeleitet. Die erste Stufe des Rollout-Prozesses war der Start des E-Rezepts. In der Bundesrepublik sind die meisten Apotheken in der Lage, das digitale Rezept einzulösen und du kannst dir das Rezept von der Krankenkassen rückerstatten.

Gematik: Das E-Rezept für Deutschland

Die „gematik GmbH“ ist Gründer der App „Das E-Rezept“ erhältlich ist sie im App-Store von Apple, auf Google Play und der App Gallery von Huawei. Damit können auch Nutzer der vom US-Bann betroffenen Herstellers Huawei teilhaben.

So funktioniert das E-Rezept in der App:

  • Ärztin oder Arzt stellt das E-Rezept mit ihrer digitalen Signatur aus
  • Das Rezept wird in der Telematik-Infrastruktur im digitalen Gesundheitsnetz automatisch gespeichert
  • du kannst es in der App aufrufen oder in der Praxis ausdrucken lassen
  • in der Apotheke zeigst du den QR-Code auf dem Handy oder Ausdruck dem Apotheker
  • Der Apotheker scannt den QR-Code
  • Das Rezept wird empfangen
  • Und schlussendlich wird das Medikament übergeben

Du kannst dir mittels des E-Rezepts auch schon nach dem Verlassen der Arztpraxis deine Medikamente in der Apotheke bestellen. Diese kannst du selbst abholen, liefern lassen oder ein Bote bringt dir deine Bestellung vor die Tür. So sparst du dir den Aufwand, zur Apotheke zu gehen. Die App macht den Handel mit Medikation laut den offiziellen Informationen sicherer. Der Markt soll damit auch kontrollierter und Fälschungsversuche können verhindert werden.

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3 KOMMENTARE

  1. Veit Kohlmann

    Toll, dann muss ich nur noch zum Arzt, um die Gesundheitskarte einzulesen und kann dann nach Hause fahren und mir dort ganz gemütlich das E-Rezept auf’s Handy schicken lassen. 👍👍👍🤦🏻

    Antwort
  2. Harald Sticher

    Ist wohl ein Witz
    Ich war gestern auf der Krankenkasse DAK Hofheim Hessen wegen dem Pin zum freischalten wie in der App gefordert. Laut DAK
    auf unbestimmte Zeit verschoben da die Ärzte gar nicht eingerichtet sind LG Harald Sticher

    Antwort
  3. mstzh75

    Nicht einer meiner ÄrztInnen und auch keine der drei Apotheken im Umkreis können aktuell E-Rezepte ausstellen oder verarbeiten, weil sie erst noch garkeine Freischaltund der oder die Notwendige Hardware erhalten haben. Die Uniklinik meinte, frühestens im Sommer nächsten Jahres wäre es bei Ihnen so weit. Von wegen ab sofort.

    Antwort

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