Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde: Reisen für Hundebesitzer

6 Minuten
Die Deutsche Bahn hat offensichtlich kein Herz für Hunde. Die Bestimmungen zum Transport der Vierbeiner in öffentlichen Verkehrsmitteln sind derart umständlich, dass viele Hundebesitzer lieber direkt auf das Auto ausweichen. Aber muss es denn wirklich so umständlich sein?
Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde - so werden Hundebesitzer zum Autofahren angehalten
Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde - so werden Hundebesitzer zum Autofahren angehaltenBildquelle: Photo by Daniel Abadia on Unsplash

Viele Hundebesitzer wissen bereits, dass die Deutsche Bahn kein Herz für Hunde besitzt. Obwohl die vierbeinigen Familienmitglieder theoretisch in den öffentlichen Verkehrsmitteln befördert werden dürfen, sind die Hürden oft absurd. Dabei werden sogar Hürden für Hundebesitzer geschaffen, wo keine sein müssten. Kein Wunder also, dass Hundebesitzer schnell ein eigenes Auto bevorzugen.

Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde: umständlicher Ticketkauf

Als Hundebesitzer beginnen die ersten Hürden schon mit dem eigentlichen Ticketkauf. Während viele der Fahrkarten sich heutzutage bequem online kaufen und bestellen lassen, sieht es für Hundefahrkarten gänzlich anders aus. Obwohl Hunde ein Kinderticket benötigen, darfst du dieses nicht gemeinsam mit deinen eigenen Fahrkarten zusammen buchen. Der Grund dafür ist, dass Kindertickets, die mit Erwachsenentickets zusammen gebucht werden, teilweise zu Gratiskarten für deine Kinder im Berechnungsprozess werden. Das akzeptiert die Deutsche Bahn jedoch nicht als Fahrkarte für deinen Hund. Während Kinder in Kombination mit Erwachsenen also von kostenlosen Ticketangeboten profitieren, zahlen Hundebesitzer für die Fahrkarte immer zusätzlich. Möchtest du von einem Länderticket Gebrauch machen, wie etwa dem „Quer-durchs-Land-Ticket“, musst du deinen Hund sogar wie einen erwachsenen Mitfahrer einrechnen.

Deutsche Bahn kein Herz für Hunde - Ticketkauf wird absurd umständlich für Hundebesitzer
Deutsche Bahn kein Herz für Hunde – Ticketkauf wird absurd umständlich für Hundebesitzer

Die Absurdität endet an dieser Stelle jedoch nicht. Die Deutsche Bahn sieht vor, dass für Hunde Kindertickets ohne eine Erwachsenenbegleitung gebucht werden. In die Namensspalten des Tickets soll dafür die Bezeichnung „Hund“ eingetragen werden. Als PDF-Dokument kann man sich diese Tickets nicht zustellen lassen. Stattdessen müssen sie mit ausreichend Vorlauf bestellt und über den Postweg versandt werden. Laut der Deutschen Bahn benötigt diese Zustellung rund drei bis fünf Werktage, aber aus Erfahrung lässt sich sagen, dass es zu Zeiten mit hohem Postaufkommen schnell zu längeren Wartezeiten kommen kann. Das bedeutet, wenn du dein Ticket für Hunde online kaufen möchtest, solltest du schon eine Woche vor der geplanten Abreise spätestens gebucht haben. Ansonsten erreicht dich dein Ticket womöglich nicht und du kannst für den Transport deines Hundes doppelt zahlen.

Ticketkauf auch am Automaten und Bahnschalter möglich

Alternativ steht die Möglichkeit zur Verfügung an den Automaten der Deutschen Bahn sowie an Bahnschaltern ein Ticket für deinen Hund zu kaufen. Insbesondere wenn du spontan mit deinem Haustier verreisen möchtest, bleibt dir gar keine andere Wahl dank der umständlichen Postzustellung. Kurztrips mit Hunden werden daher vor allem für Hundebesitzer, die auf dem Land leben, unmöglich. Hier gibt es häufig keine Bahnschalter mit Personal, wo Tickets gekauft werden können und auch die Automaten der Deutschen Bahn sind rar gesät.

Deutsche Bahn - Nicht jeder Bahnhof stellt Ticketschalter und Automaten bereit
Deutsche Bahn – Nicht jeder Bahnhof stellt Ticketschalter und Automaten bereit

Dazu gilt: Diese Form von Kindertickets orientiert sich an dem halben Preis für die derzeitigen Fahrten. An sich betrachtet ist dieser Fakt zwar in Ordnung, es ergeben sich jedoch schnell Probleme für Menschen, die das Ticket nicht spontan an einem verfügbaren Automaten kaufen können: Je später die Tickets gekauft werden, desto teurer wird der Gesamtpreis für die Fahrt. Es empfiehlt sich daher, die Hundetickets bereits frühzeitig online zu bestellen. Selbst, wenn man dafür eine Versandpauschale in Höhe von 5,90 Euro zusätzlich zahlen muss. Warum der Postversand für Papiertickets derart teuer ausfallen muss, sei an dieser Stelle dahingestellt.

Sonderfall: Haustier ohne Ticket befördern

Einen Sonderfall sollte man an dieser Stelle dennoch auflisten. Sowohl für Assistenzhunde als auch Haustiere, die in einer Transportbox befördert werden können, die du unter den Sitz oder auf der Gepäckablage verstauen kannst, entstehen dir keine zusätzlichen Ticketkosten. Die Deutsche Bahn sieht jedoch keinerlei Sitzplatz für die Transportbox des tierischen Begleiters vor. Das ist aus hygienischer Sicht nachvollziehbar, da auch Gäste mit Tierhaarallergien in den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen. Ein regelmäßiges Absaugen der Sitzplätze zwischen den Reisegästen ist im Alltagsgeschäft nicht umsetzbar. Wer jedoch bereits mit der Deutschen Bahn gereist ist, weiß, wie wenig Raum tatsächlich für eine Tiertransportbox zur Verfügung steht. Selbst wenn dein kleiner Hund günstiger in einer Box reisen sollte, ist es fraglich, ob man dem Tier diesen Transportstress zumuten möchte.

Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde: Reisen nur mit Maulkorb

Ein weiterer Fakt, der viele Hundebesitzer vom Reisen mit der Deutschen Bahn wegtreibt, ist die geltende Maulkorbpflicht zusätzlich zur Anleinpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Diese hat zwar einen Sinn, da so Verletzungsrisiken für Fahrgäste während der Fahrt vermieden werden können. Theoretisch ist ein Maulkorb auch kein Hilfsmittel, das dem Vierbeiner schadet. Dennoch gestalten sie die Fahrt für viele Hunde und deren Besitzer zusätzlich unangenehm. Viele Hunde sind außerhalb der Deutschen Bahn nicht gewohnt, einen Maulkorb über lange Zeit zu tragen. An den meisten Orten des täglichen Lebens ist dies nicht notwendig. Hier besteht in der Regel lediglich eine Leinenpflicht in Gemeinde- und Stadtgebieten.

Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde - Maulkorb- und Anleinpflicht für Hunde
Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde – Maulkorb- und Anleinpflicht für Hunde

Für Hunde, die für Reisezwecke nicht an das Tragen eines Maulkorbs gewöhnt werden, empfinden es häufig als zusätzlichen Stress, ihn über Stunden während einer Zugfahrt zu tragen. Zusätzlich kommt erschwerend hinzu, dass vereinzelt Maulkörbe so konzipiert sind, dass die Hunde während der Fahrt nicht angemessen trinken können. Wer sich für das falsche Modell entscheidet und mit dem Hund zu heißen Zeiten in der Bahn verreist, muss sich vor einer möglichen Dehydration in Acht nehmen. Sitzt der Maulkorb zu eng oder falsch am Kopf des Tieres, kann es sogar zu Verletzungen wie Scheuerstellen kommen.

Wer zum ersten Mal mit Hund und Maulkorb über eine längere Fahrtstrecke verreisen möchte, sollte sich daher beraten lassen und kürzere Übungsstrecken mit dem Tier in Angriff nehmen, bevor die eigentliche Reise beginnt. So lässt sich die Reise in der Deutschen Bahn für dich und deinen Hund zumindest etwas angenehmer gestalten. Einen kleinen Lichtblick gibt es jedoch bei der Beförderung in einigen regionalen Bahnen wie manchem innerstädtischen S-Bahn-System. Hier erlauben viele Verkehrsbetriebe anstatt einem Maulkorb auf ein sogenanntes „Halti“ auszuweichen, das für den Hund im Tragen angenehmer ist.

Bildquellen

  • Deutsche Bahn kein Herz für Hunde – Ticketkauf wird absurd umständlich für Hundebesitzer: Photo by ONUR KURT on Unsplash
  • Deutsche Bahn – Nicht jeder Bahnhof stellt Ticketschalter und Automaten bereit: Photo by Markus Winkler on Unsplash
  • Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde – Maulkorb- und Anleinpflicht für Hunde: Photo by Dennis Wissel on Unsplash
  • Die Deutsche Bahn hat kein Herz für Hunde – so werden Hundebesitzer zum Autofahren angehalten: Photo by Daniel Abadia on Unsplash

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23 KOMMENTARE

  1. Heinz Multhaup m

    Schade.

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  2. meysusi

    Ich finde es unverschämt für Hundebesitzern das Leben mit dem vierbeiniger Familienmitglied zu erschweren! Ich habe ein kleine (Tibet Terrier Mix) Hündin wer Epileptikerin ist. Wenn wir unterwegs sind, sie liegt in einem Jogger Hundewagen. Ein Maulkorb kennt sie nicht und wenn mit Gewalt tragen sollte, das ist ein Grund gleich ein oder mehrere Anfälle zu bekommen. Wer übernimmt die Verantwortung? Auto besitze ich nicht, bin Rentnerin. Ich habe sie von ein Tierheim adoptiert. Also sie ist meine vierbeinige Töchterchen. Meine Aufgabe sie zu beschützen.
    Lieber Bahn Direktion, machen Sie sich Gedanken über unterschiedliche Fälle. Ich habe Behindertenausweis und die kleine würde es auch bekommen durch Ihre furchtbare Krankheit aber vierbeiniger bekommen keine.

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  3. Sascha

    heisst defakto Fahrt mit einem Auto wenn ihr einen Hund habt und fertig! Die Deutsche Bahn ist eh einfach nur Schmutz
    wieso soll ich einen Hund einen Maulkorb anlegen wenn er dies vom Gesetz nicht braucht. Dumme Gesetzte dummes Deutschland

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  4. Sven Hohmann

    Möchten Sie sich von Hunden beißen lassen und im schlimmsten Fall Arm oder Bein verlieren? Ich glaube dass jeder dazu ja sagt? Nein es geht nur zum Schutz der anderen Personen / Fahrgäste. Gerade in Zeiten von dem 9 Euro Ticket waren die Züge oft überfüllt und ein sicherer Transport der Vierbeiner nur mit Beißschutz möglich. Wer sich derart darüber aufregt und die Regeln für absurd erklärt sollte darüber nachdenken ob er selbst auf diverse Extremitäten verzichten kann. Wir sehen uns dann in der Notaufnahme.
    MfG

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    • Karl

      Der Artikel bringt es auf den Punkt. Beispielhaft wieder einmal mehr die Schweiz-
      Hundetickets sind online lösbar und ausdruckbar. Keine Maulkorbpflicht für Hunde in Zügen (ausgeommen bissige Hunde)

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  5. Tegeler

    Ich selber habe kein Hund.
    Fahre aber regelmäßig Bahn und Bus. Ein grosser Hund nimmt drei Plätze ein. Wenn Hundebesitzer und Hund einen vierer Platz einnehmen und der Hund im Fussraum liegt, kann keine weitere Person dort sitzen.
    Schon oft genug im Bus gesehen.

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  6. Ich

    Ich finde es in Ordnung, so wie es geregelt ist und die Anschuldigungen sind sehr primitiv. Ich glaube, bei der Bahn wissen alle Mitarbeiter, dass sie doof sind. Sie bekommen es jeden Tag mehrmals zu hören. Die fürsorglichen Hundebesitzer binden in neun von 10 Fällen ihrem Hund das Maul zu. Über deren Verhalten regt sich keiner auf. In einem Beförderungsmittel wie der Bahn muss es schließlich Regeln geben, denn die Sicherheit aller Fahrgäste hat oberste Priorität. An einem Maulkorb stirbt kein Hund. Wo liegt das Problem? Bei einem Hundebiss sieht das schon anders aus.Ich fahre jeden Tag fast 500 km mit der Bahn und sehe tagtäglich, dass es nicht so streng gehandhabt wird. Also haltet mal den Ball flach.

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  7. Dennisksr

    Sagt nichts gegen die DB xD Wenn sie das so wollen, ist es nicht euer Problem

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  8. Fabian

    Ich finde die Maulkorbpflicht sehr sehr gut und auch, dass das Ticket kostenpflichtig ist. Das einzige, was man meiner Meinung nach ändern sollte ist, dass das Ticket auch online buchbar ist. Der Artikel stellt es sehr dramatisch dar.

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  9. Ehmke

    Hallo Herr Tegeler,
    Wenn auf einem Vierer- Sitzplatz ein oder 2 Personen sitzen und diese dann die freien Plätze für ihr Gepäck e.c. benutzen,kann dort auch Niemand mehr sitzen. Dann Lob ich den Hundebesitzer dessen Hund brav uner der Bank liegt.

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  10. Stefan Burdinski

    So ein Unfug kann nur von Nicht-Hundebesitzer kommen! Ich habe einen großen Eurasier und bin Wochenendpendler mit Hund. Ich habe vor ein paar Wochen einen Prüfer auf die Bahn-Regeln im Ticketkauf hingewiesen, der die selbst nicht wusste. Mein Hund braucht nicht mehr Platz wie ein Mensch, der liegt neben mir unter dem Sitz, wenn technisch möglich, doch oft sind bahntechnische Hürden eingebaut, die es unmöglich machen, ihn unter dem Sitz zu platzieren, dann muss ich irgendwo auf den Gang oder auf eine Fahrradplattform. Generell sind Fahrräder ohne Reservierung und Kinderwagen das größere Problem, wenn sie die Türen blockieren! Mein Hund beißt nicht/nie! Jeder darf ihn streicheln und offene Menschen lieben meinen Hund! Es liegt meist nicht am Hund, leider oft am Umgang mit dem Hund. Intoleranz im Zug erlebe ich leider öfter mal von Typen, die glauben sie hätten mehr Rechte. Zu 9 Euro Zeiten hat mein Hund für JEDE Fahrt 12,35 Euro bezahlt.

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  11. Sofa-Wolf

    Ich habe selber einen Altdeutschen Schäferhund und bin bin auch ab und zu mit der Bahn gefahren aber im Zeiten von 9 euro ticket nehmen ich lieber das Auto viel zu voll viel zu eng da tut man seinen Tier nichts gutes ich habe es mit meinen Hund von klein auf Treniert das Banhn Fahren mit Maulkorb und man sollte es mal so sehen ein Tier kann noch so gut erzogen sein es bleibt ein Tier und es wird immer Menschen geben die sich einen Spaß daraus machen Tiere zu ärgern und dann rum heulen wen sie gebissen werden von deher ist es auch Schutz für die idioten also mich stört das ganze nicht

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  12. David

    Also ich muss sagen, während des 9 Euro Tickets, hatten wir mit der DB keine Probleme, sondern wurden eher aufgefordert unseren Jack Russell Mix den Maulkorb abzunehmen.

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  13. Brigitte

    Ja, der Bericht trifft die Realität sehr gut. Und obwohl man für einen größeren Hund ein Ticket kaufen muss, darf man den Fussraum unter einem Sitzplatz nicht als Platz beanspruchen. Wo soll der Hund bei einem Zweiersitz eigentlich hin, wenn die beiden Sitzplätze mit Menschen belegt sind und das obwohl für den Hund ein Fahrschein gekauft werden muss.
    In 9€ Ticketzeiten wäre es für uns undenkbar gewesen, mit unserem Hund Bahn zu fahren.
    etwas mehr hundefreundlichkeit der Bahn wäre angemessen. Sowohl beim Ticketkauf als auch während der Fahrt.

    Antwort
  14. Bb

    Ja, der Bericht trifft die Realität sehr gut. Und obwohl man für einen größeren Hund ein Ticket kaufen muss, darf man den Fussraum unter einem Sitzplatz nicht als Platz beanspruchen. Wo soll der Hund bei einem Zweiersitz eigentlich hin, wenn die beiden Sitzplätze mit Menschen belegt sind und das obwohl für den Hund ein Fahrschein gekauft werden muss.
    In 9€ Ticketzeiten wäre es für uns undenkbar gewesen, mit unserem Hund Bahn zu fahren.
    Etwas mehr hundefreundlichkeit der Bahn wäre angemessen. Sowohl beim Ticketkauf als auch während der Fahrt.

    Antwort
  15. Roswitha Heider

    Ich frage mich, ob die Kommentare echt sind. Brigitte und Bb schreiben genau das Gleiche.
    Ich war mit meinem kleinen Hund in einer Transporttasche während der 9-Euro-Ticket-Zeit unterwegs. Es war schon recht voll, aber auch mehrere andere Hunde waren in den Zügen und es klappte alles hervorragend.

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  16. Bianka Buchholz

    Also ich kann mich nicht beklagen wenn ich mit meinem golden Retriever von Kassel nach Bremen fahre. Mein Hund muss keinen maulkorb tragen und auch das zugpersonal ist super nett und hst immer eine streichel Einheit für meinen Hund über
    Wir führen natürlich einen maulkorb immer mit,aber bis jetzt ging es ohne

    Antwort
    • Tierfreund

      Super Bianka, du machst das genau richtig, sicher und Selbstbestimmt handeln – finde ich super sympathisch 🥰

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  17. Gegner der Hunde

    Es geht schon richtig auf den Sack, wenn die Hunde bellen und/oder den umgebenden Menschen drohen. Das geht doch im demokratischen Staat gar nicht. Leute, echt, halt eure Hunde zu Hause oder draußen und im ÖPNV immer (ohne Ausnahmen) mit dem Maulkorb. Oder soll man ein Messer oder Pistole dabei haben, sich von den Tieren zu schützen?

    Antwort
    • Tierfreund

      @Gegner der Hunde:
      Ich wusste gar nicht, dass Psychopathen wie du ins Forum gelassen werden😂
      Vielleicht hätte die DB auch einen Maulkorb für dich parat 😛

      Antwort
  18. Pascal

    Als Schweizer und Tierfreund (ja, ich bin auch Tierschützer!) muss ich über den extremen Paragrafendschungel und den strikten Gesetzeswahn der Deutschen nur schmunzeln. Wie doof 🤪 kann man bei der DB denn noch sein. Ein Grund, dass ich Deutschland mit Hund meide. Wie will Deutschland damit das C02 Problem auf der Autobahn lösen, wenn die Menschen deswegen nicht auf die Bahn wechseln können/möchten?
    Für beispielsweise einen kleineren Hund (bis 35cm) der an der Leine geführt wird, der technisch schon gar kein Maulkorb verträgt (oder nie einen getragen hat), ist es eine Qual (rechtlich unakzeptabel). Und dann wird es für den Halter auch eine Qual, man leider halt eben mit.
    Natürlich, bei Hunden die aufgrund ihrer typischen Rasseneigenschaften eher gefährlich für das Umfeld eingestuft werden könnten, wären über Ausnahmen zu diskutieren.
    Generell muss aber für den Hund als Gegenleistung dann schon auch gezahlt werden. Das bringt auch den Vorteil mit sich, dass man sich bei Hundehassern oder Nörglern, nicht über jede Kleinigkeit rechtfertigen muss.
    Wer zahlt hat aber auch Rechte! Deshalb gilt die Regel, dass der Maulkorb generell (mit Ausnahmen) wegfallen muss. Ich habe keinen Maulkorb für meinen Hund und wenn ich mit der DB fahre hat die Bahn das zu akzeptieren! Wenn’s dann halt eine Busse gibt, nehme ich diese an mich, konnte dafür meinen Hund schützen und nicht jede IDIOTISCHE Regel befolgen.
    Ich wünsche den Deutschen etwas mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung und mehr Verantwortung ☺️

    O

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  19. Ilse Baumgart

    Perfekt und Bravo daß die Bahn keine Hunde mitnimmt!!!!!! es gibt nix nervigeres als kläffende und stinkende Köter, die verderben einem die ganze Bahnfahrt, es sollte also darum unbedingt dabei bleiben, daß man nicht von Kötern belästigt wird!!!!

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  20. Andrea Peramezza

    Ilse baumgart hat nix begriffen…
    Ich finde es schlimm, daß mein Hund, der immer auf meinem schoß mitreist überhaupt ein Ticket braucht. Leute mit Gepäck besetzen grundsätzlich 2 Sitze. Kinder fahren teils kostenlos mit sitzplatzbelegung. Echt mies.

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