Diablo II: Resurrected – Das ist nach der Alpha jetzt besser

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Das Action RPG Diablo II kommt mit “Diablo II: Resurrected” schon am 23. September zurück, wie Blizzard Entertainment auf der BlizzConline Anfang dieses Jahres angekündigt hat. Welche Kritik der Community wurde nach der Alpha jetzt zur Kenntnis genommen?
Diablo II: Resurrected
Knapp 20 Jahre ist es her, dass Spieler Diablo II genossen haben. Bildquelle: https://eu.shop.battle.net/de-de/product/diablo_ii_resurrected?p=168304

Diablo II wurde ursprünglich 2000 als Computerspiel veröffentlicht und zwei Jahre später durch die Erweiterung “Lord of Destruction” ergänzt. Die Handlung von Diablo II: Resurrected knüpft an den ersten Teil des Franchises an und stellt den Spieler erneut in den Kampf gegen den nicht endgültig zerstörten Herrn des Schreckens. Neben Diablo gilt es seine größeren Brüder Mephisto, Herr des Hasses und Baal, Herr der Zerstörung, zu besiegen. Die Zerstörung der Seelensteine, die die großen drei Übel repräsentieren, steht dabei an erster Stelle. Durch das Meistern von Quests sicherst du dir Belohnungen und schreitest in der Story weiter voran. Auch der geheimnisvolle dunkle Wanderer lässt Sanktuario in Angst und Schrecken zurück. Auf der Mission deine Heimat zu retten, folgst du auch ihm auch auf seinen dunklen Pfaden.

Was ist von Diablo II: Resurrected zu erwarten?

Mit „Diablo II: Resurrected“ kannst du dich diesen Herbst auf eine Überarbeitung von „Diablo II“ und „Lord of Destruction“ freuen. Nach mehr als 20 Jahren lebt die Geschichte als einer der sieben Charakterklassen in den insgesamt fünf Akten wieder auf. Neben der düsteren und spannenden Geschichte wartet der Klassiker mit einigen optischen und technischen Veränderungen. Ein verbesserter 7.1 Dolby Surround-Sound soll Sanktuario in seinen Klang hüllen. Mit einer aktualisierten Grafik von bis zu 4K-Ultra-HD kann auch das Auge nicht meckern. Die bessere Leistung soll neben dem PC auch auf den gängigen Konsolen wie Playstaion, XBox X/S und auf der Nintendo Switch, genießbar sein. Falls du deiner Nostalgie und Diablo-Erfahrung von Tag 1 treu bleiben möchtest, kannst du genauso gut zur Originalgröße von 800 x 600 Auflösung wechseln.

Diablo II: Resurrected Klassen
Zwischen diesen Klassen kannst du in „Diablo II: Resurrected“ auswählen.

Auch die insgesamt 27 Minuten Filmsequenzen wurden original rekonstruiert. Das Game unterstützt ein kooperatives Gameplay mit bis zu acht Spielern, die jeweils einen Söldner mitnehmen können. Geplant ist eine plattformübergreifende Fortschrittsspeicherung, wodurch der Zugriff auf Charaktere, Beute oder Questfortschritte, auf jeglichen Plattformen möglich ist. Dafür benötigst du nur einen verknüpften Battle.net-Account und eine separat erworbene „Diablo II: Resurrected“ Version.

Feedback der Community zur Alpha von Diablo II: Resurrected

Dass das Team von „Diablo II: Resurrected“ eng mit seiner Community zusammenarbeitet und wirklich auf die Wünsche der Fans achtet, zeigen folgende Verbesserungen nach der Alphaversion des Spiels:

Die Grafik

Was die Grafik betrifft ist es dem Team ein großes Anliegen das bekannte Design der Monster, Helden und Gegenstände beizubehalten, sie jedoch trotzdem mit den aktuellen technischen Möglichkeiten zu optimieren, mit dem Ziel alte Fans genauso anzusprechen wie neue. Sieht man sich beispielsweise den „Blitzschlag“ der Zauberin an, mit dem sie Elektrizität auf ihre Feinde schießt, ist dieser jetzt weißer und dicker geworden und kommt dem Original so näher. Genauso überarbeitet wurde der „Blizzard“ der Zauberin. Auch der „heilige Frost“ des Paladin, der Gegner in der Nähe einfriert und verlangsamt, wurde visuell überarbeitet, um die originale Farbe besser darzustellen.

Diablo II: Resurrected
Die Grafik von Diablo II: Resurrected kann sich sehen lassen.

Die Animation

Die Geschwindigkeit mit welcher der Charakter Gesundheit und Mana erhält, ist jetzt besser mit dem Auffüllen der Lebens- und Manakugeln abgeglichen.

Upgedatete Symbole

Die Farben der Symbole von Schriftrollen, Edelsteinen und Tränken hat das Team intensiviert, um die leuchtende Farbkraft besser hervorzuheben und um ein schärferes Bild zu erzeugen. Mehr Aufmerksamkeit liegt so auf den Fokuspunkten.

Vereinfachungen

Die Entwickler sind sich einig, dass Zurückhaltung bei der Modernisierung des Gameplays gefragt ist, um die “authentische Erfahrung zu schützen”.

Diablo II: Resurrected

Die Zugänglichkeit

Was die Zugänglichkeit des Spiels betrifft ist, hebt es nun automatisch Gold auf. Den Modi wurde eine größere Schrift gegeben und eine Skalierung für PC-Nutzer wurde eingerichtet. Durch all dies erschafft „Diablo II: Resurrected“ das “perfekte Gleichgewicht zwischen schön und retro”.

Einstellung der Benutzeroberfläche

Neu ist außerdem ein Update zum Ein- und Ausblenden von Gegenstandsnahmen. Per Tastendruck kann man dabei umschalten oder auch einfach das klassische “drücken und gedrückt halten” benutzen. Die gemeinsame Beutetruhe bietet durch drei Fächer deutlich mehr Platz zum Verstauen von Items. Neue Assets, um die automatische Karte lesbarer zu machen, gibt es ebenfalls. Die Farben des durchsichtigen Overlays sind besser und es gibt nun eine einzige Kartenoption mit drei Einstellungen.

Sonstiges

Neben den größeren Veränderungen, wurden auch Details angepasst. Eine Uhr wurde hinzugefügt, störende Grunz- und Kreischlaute entfernt und Charaktere erscheinen während des Ladeprozesses nicht mehr in gefährlichen Zonen und werden dort angegriffen.

Nach dieser erfolgreichen Feedback-Umsetzung geht „Diablo II: Resurrected“ bald in die zweite heiße Phase. Im August können Spieler in der offenen Mehrspieler-Beta den Entwicklungsfortschritt vorantreiben. Zum Vorverkauf des Spiels geht es hier.

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