DHL kündigt nächste Preiserhöhung an: Was das jetzt für dich bedeutet

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Das ist eine Nachricht, die angesichts des bald beginnenden Weihnachtsgeschäfts niemand gern hört: DHL zieht die Preise an – erneut. Und das könnte sich auch auf Händler wie Amazon auswirken. Was das für dich bedeutet, zeigen wir dir.
DHL Zusteller
DHL ZustellerBildquelle: DHL

Schon im vergangenen Jahr hob DHL die Preise an. Nun ist es wieder so weit und der Paketdienstleister lässt verlauten, dass man die Kosten für Pakete nach oben schraubt. Allerdings erst nach dem Weihnachtsgeschäft, zum 1. Januar 2022 hin. Das betrifft vor allem Geschäftskunden, indirekt aber auch Privatpersonen.

DHL: Höhere Preise für schwere Pakete

Die Ankündigung liest sich dabei wie jene, die man bereits 2020 herausgab. Wie das Bonner Unternehmen bekannt gibt, will man ab dem kommenden Jahr die Preise erneut für schwere Pakete in die Höhe treiben. Damit gemeint sind Sendungen, die mehr als 20 Kilogramm wiegen. Als Grund für die Mehrkosten nennt DHL den höheren Aufwand in der Sortierung sowie Auslieferung. Die neuen Preise gelten alsdann nicht nur für Geschäftskunden, sondern auch für „Geschäftskunden mit individuell vereinbarten Konditionen“. Wie stark die Preise ab Januar angehoben werden, teilte DHL bislang aber noch nicht mit.

Die Argumentation für die Preiserhöhung bleibt indes gleich: Man beruft sich auf Investitionen, wie etwa den Ausbau des Paketzentrums in München, die Erweiterung digitaler Services oder die CO2-neutrale Paketauslieferung. „Wir möchten unseren Geschäftskunden die beste Qualität von der Abholung bis zur Zustellung von Paketen bieten. Mit diesem Schritt legen wir jetzt den Rahmen für das nächste Jahr, sodass unsere Kunden frühzeitige Planungssicherheit haben“, betont Ole Nordhoff, Marketingchef bei Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group.

Das bedeutet die Preiserhöhung für dich

Du als Privatkunde bleibst vorerst von den höheren Preisen unberührt. Indirekt könntest du sie allerdings doch zu spüren bekommen. Etwa dann, wenn du ein großes respektive schweres Paket bei einem Online-Händler bestellst, das die 20 Kilo-Grenze überschreitet. Denn Online-Händler, die DHL-Geschäftskunden sind und Pakete über den Dienstleister ausliefern lassen, könnten die Mehrkosten letztlich auf den Kunden abwälzen. Ergo: Die Ware wird teurer oder die Versandkosten werden angepasst.

Der Schritt von DHL könnte auch Konsequenzen für andere Online-Händler mit sich bringen, wie beispielsweise Amazon. Der Versandriese gehört ebenfalls zu den Großkunden von DHL. Ob sich die Preiserhöhung hier ebenfalls widerspiegelt, bleibt abzuwarten.

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