Das E-Auto ist der heilige Gral: So unglaublich schlecht sind Benziner und Diesel

3 Minuten
Ist das E-Auto wirklich besser für die Umwelt als ein Verbrenner? Viele zweifeln das an und führen vor allem die Batterie des Elektroautos als Klimasünde an. Doch eine neue Studie zeigt: Die CO₂-Bilanz von Benziner und Diesel ist vernichtend und das E-Auto ist der Klimaretter.
Das E-Auto ist der heilige Gral: So unglaublich schlecht sind Benziner und Diesel
Das E-Auto ist der heilige Gral: So unglaublich schlecht sind Benziner und DieselBildquelle: Oscar Sutton / Unsplash

Immer mehr Menschen entscheiden sich beim Autokauf für ein E-Auto. Getrieben vom Umweltbonus in Höhe von bis zu 9.000 Euro und anderen Geldspritzen, verkauften Autobauer im vergangenen Jahr knapp 336.000 Elektroautos. Gegenüber 2020 ein Plus von 83 Prozent. Tendenz: steigend. Doch das E-Auto ist umstritten. Ist es wirklich der Klimaretter, für den ihn die Politik hält? Das Elektroauto sei nicht besser für die CO₂-Bilanz als ein Verbrenner, heißt es oft seitens Kritiker. Vor allem das Thema Batterie spaltet die Lager. Befürworter von Autos mit Verbrennungsmotor sind der Ansicht, dass die Akkus der Stromer nur eine kurze Lebenserwartung haben. Und auch Produktion sowie Entsorgung sollen sich verheerende auf die Umwelt auswirken.

E-Auto-Kritiker: Diesel und Benziner sind 90 Prozent schlechter

Doch die Kritiker dürften nun verstummen. Wie eine neue Studie der Universität der Bundeswehr München zeigt, weist das E-Auto im Vergleich zwar die höchsten Emissionen bei der Produktion aus. In der Gesamtbetrachtung mit Nutzung und Recycling allerdings schneiden Elektroautos besser ab als Benziner und Diesel. Die Forscher machen das an einem Beispiel deutlich. Die Emissionen durch die Batterieproduktion eines aktuellen Tesla Model 3 (Standard Range Plus-Modell) sind vergleichbar mit den Nutzungsemissionen eines Volkswagen Passat (2.0 TSI-Modell) über eine Strecke von 18.000 km. Und das ist nur ein Bruchteil der Nutzungsdauer. Benziner und Diesel hingegen sorgen über ihren gesamten Lebenszyklus insgesamt für die höchste Menge an CO₂-Emissionen. Bei der Verwendung von Ökostrom können E-Autos die Gesamtemissionen im Vergleich zu Verbrennern um 89 Prozent reduzieren.

Strom-Wahnsinn: Ist E-Auto fahren plötzlich teurer als Diesel oder Benziner?

„Herstellerangaben und Einzelanalysen greifen oft zu kurz und verfälschen bei Verbrauchern die wirklichen Klimaauswirkungen ihrer Kaufentscheidungen bei Pkw. Darum haben wir seit Anfang 2020 umfassend Daten gesammelt, um unabhängig zu zeigen, wie sich die CO₂-Bilanz unterschiedlicher Antriebsarten wirklich darstellt“, so Johannes Buberger von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der UniBw München. Um zu zeigen, dass man mit dem E-Auto die Gesamtemissionen erheblich reduzieren kann, haben die Forscher über 790 aktuelle Auto-Modelle miteinander verglichen.

Verbrennungsfahrzeuge: Schmutziger geht es nicht

Wissenschaftler der Yale University machten in jüngster Vergangenheit ebenfalls einen Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner und stellten verwundert fest: „Das Überraschende war, dass die Emissionen von Elektrofahrzeugen um ein Vielfaches niedriger waren.“ Die Lieferkette für Verbrennungsfahrzeuge sei so schmutzig, dass E-Autos sie nicht übertreffen können, selbst wenn man die indirekten Emissionen einbeziehen würde.

Bildquellen

  • E-Auto statt Diesel? Warum das nur ein Teil der Lösung ist: Unsplash / Iwona Castiello d'Antonio
  • Das E-Auto ist der heilige Gral: So unglaublich schlecht sind Benziner und Diesel: Oscar Sutton / Unsplash

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22 KOMMENTARE

  1. Nachdenklich

    Verschönde Kommentare. Stellt dir vor die würde was anderes schreiben und sagen das E Auto wäre klimaschädlicher……es würde doch keiner ein E Auto mehr kaufen.
    Komisch bei dem Bericht ist nur, dass über 300000 Autos gebaut und verkauft wurden aber wo……Weltweit oder Deutschland ?????

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  2. Jake

    Es geht hierbei nicht nur um den Akku. Aber dennoch:
    *Der Akku ist bereits in der Produktion schon keineswegs Umweltbewusst.
    *Was macht man mit den Akkus, wenn sie nicht mehr benötigt werden? Wie werden sie entsorgt, wo kommen sie hin?
    Zudem ist das Gefahrenrisiko dadurch höher (wenn man es als Feuerwehrmitglied betrachtet)
    *Schonmal an den Strom gedacht? Alle sollen auf Elektro umsteigen, gleichzeitig sollten alle Atomkraftwerk stillgelegt werden. Das funktioniert nicht und macht keinen Sinn, denn mit Elektroautos kurbelt man die Atomenergie nur an!

    Natürlich sind Diesel und Benzin keineswegs besser, aber ein Elektroauto ist genau so schädlich, vorallem wenn man in die Zukunft blickt. Keines dieser drei ist tatsächlich Zukunftsreich und ich verspreche euch, dass der Elektrotrend auch nicht lange anhalten wird.

    Dafür wäre dringend eine Alternative nötig! (ZB Wasserstoff, doch da wird erst noch weiterhin geforscht)

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  3. Karsten Frei

    Ich ringe schon lange mit Gedanken, ein E-Auto zu kaufen, aber ich bin nicht bereit 58 c/kWh zu zahlen, und es werden jeden Tag mehr, und in ca. 7-8 Jahren ein Totalschaden, Batterie defekt, zu erleben.
    Solange die Batterien fest verbaut sind und es keine Möglichkeit gibt, die kostengünstig zu ersetzen, sind E-Autos ein Haufen E-Schrott.
    CO₂ Anstoß hin oder her, der Wirtschaftsfaktor hat niemand außer Kraft gesetzt.

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    • Franz Bauer

      @Karsten Frei, Warten sie noch sich ein E Auto zu kaufen, sie sind dermaßen fehlinformiert, dass es maximal für den Stammtisch noch reicht.
      Nach 8 Jahren VW e-Up und 5 Jahren Ioniq habe ich hier einige Erfahrungen, ich hoffe für sie dass der Turbolader weiterhin gute dienste leistet! 🙂
      Bezüglich denk Kosten haben sie natürlich recht, toitoitoi, dass Sprit weiterhin immer Billiger wird.

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      • Karsten Frei

        Für eine Strecke unter 10 km brauche ich kein Diesel oder Benziner, deswegen will ich ein E-Auto kaufen. Leider gibts keine Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel wegzukommen. Wir sprechen über eine kleine Provinzstadt.
        Welche Kosten habe ich pro Monat und mit welchem Wertverlust darf ich rechnen?

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        • Premiumbernd

          Wertverlust? Frage sie mal den ADAC. Der hat mal für ältere E-Büchsen den Gebrauchtwagenmarkt untersucht. Die kamen zu dem Ergebnis, dass der eigentlich gar nicht existent ist. Ist auch klar, wer kauft ein Stromer mit einem alten Akku? Der Akku altert. Das verneinen die Akku-Jünger, aber die Physik lässt sich nicht austricksen.

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          • Karsten Frei

            Meine Rede.
            Nach ca. 8 Jahren ist ein E-Auto schrottreif.
            Wie kann man hier über umweltfreundliche Autos reden?

      • Premiumbernd

        Sollte die Autoindustrie nicht die Physik außer Kraft gesetzt haben, ist der Akku die totale Schwachstelle der Batteriebüchse. Ich sag mal so, ein H-Kennzeichen wird man damit wohl nie erreichen. Merkt man auch an der Garantie. Die Hersteller geben eine Garantie stets nur auf einen Mindestanteil an nutzbarer Akkukapazität innerhalb einer bestimmten Nutzungsdauer. Diese Mindestgrenze wird von den Herstellern für fast alle Elektromodelle bei 70 Prozent nach acht Betriebsjahren oder 160.000 km gesetzt.
        Ist doch lächerlich. Bei 400 km Reichweite (wenn man die überhaupt erreicht) bleiben dann nur noch 280 Km über, ohne das die Garantie greift. Und die sind ja auch getürkt, da man beim Laden immer nur von bis auf 80% ausgeht, da die restlichen 20% echt lange dauern können. Bei der Reichweite merkwürdigerweise immer von 100% geladenem Akku. Nach 160.000 Km ist ein moderner Diesel gerade eingefahren, ohne auch nur einen Kilometer an Reichweite zu verlieren.
        Wie der ADAC recherchiert hat, gibt es im Prinzip auch keinen Gebrauchtmarkt für ältere Akku Modelle. Ist ja klar, wer kauft ein alten Stromer? Einen alten Verbrenner werde ich immer los. Zurzeit sogar sehr gut.
        Den Stromer kann man sich nur in der E-Bubble, jenseits der Realität, schönreden.

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      • Karsten Frei

        @ Franz Bauer ein Kommentar dazu:

        https://www.focus.de/auto/elektroauto/gebrauchte-stromer-beim-elektro-smart-kostet-ein-akku-bis-zu-17-000-euro_id_10967064.html

        https://www.autobild.de/artikel/akkutausch-beim-e-auto-kosten-einbau-garantie-21232250.html

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  4. Martin Aston

    Ich fahre jetzt bereits mein drittes E-Auto, einen Fiat 500e mit dem 42 kWh Akku, als Leasingfahrzeug für 149.-€ im Monat. (Zuzüglich einen „Pflichtkundendienst“ nach 10 000 km für 80.-€) Ich kann zu Hause laden, an einer ganz normalen Steckdose, der Strom kostet über meinen Anbieter 29 ct/kWh. Bei meinem durchschnittlichen Fahrprofil von 70 bis ca. 180 km pro Tag spielt die Reichweite des Autos bei 99% meiner Fahrten keine Rolle. Das bedeutet ich kann lustig drauflosflitzen, die alte Mär von „hinter einem Lastwagen herschleichen“ traf bei mir noch nie zu, im Gegenteil. Und für die zwei mal im Jahr an denen ich dann tatsächlich mal über 300 km am Stück fahren muss, plane ich eben eine halbe Stunde (Lade)-Pause ein. Wenn das dann etwas teurer ist macht das auch nix. Billiger kann man derzeit nicht Auto fahren.

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    • Karsten Frei

      Was würden Sie einem Stadtbewohner empfehlen, der keine eigene Solaranlage und Ladesteckdose zu Hause hat?

      Antwort
  5. jörghorst

    Dieser Artikel wiederspricht dem aktuellen Technischen Stand, und dieser besagt das E Autos keinswegs der Gralsbringer der Automobilen Zukunft ist denn auch die E Karren haben erstmal einen ziemlichen Rucksack anhängen denn der Akku verursacht. Diesen kann man sich zwar „schön Saufen“ oder sicher auch wegschreiben wie wir ja sehen. Er ist und bleibt aber erhalten.Zudem ist die vorhandene Rohstoffmenge für E Fahrzeuge nach wie vor begrenzut, die immer mehr zunehmenden Brände weiterhin ungelöst im Bezug auf die Entsorgung und Löschung eines E Brandes usw. und so fort. Also, pustekuchen…

    Und das die Strompreise nun schneller als Gedacht gerade für E Autos massiv nach oben gehen war doch auch ab zu sehen.
    Es ist und bleibt ein Eu Sonderweg.

    Und mal ehrlich, was will man denn mit einem Fiat 500e? Soll das ein Witz sein? Als Geschäftwägelchen ok, aber als Familienkutsche völlig unbrauchbar. Und der Preis für ein E Fzg das Familengerecht ist geht steil weit über 50 Mille, bei dann um 3-400Km realer Reichweite. Leasinggebühr, Astronomisch. Ein Ioniq 5 zb, kleinster Antrieb, etwa 350Km reale Rw, kommt man ziemlich schnell auf 6-750€.

    Schnäppchen halt…

    Ist denken eigentlich Glückssache?

    Im Bunten Land scheinbar schon 🙂

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    • Dutchman88

      Zu ihrem letzten Punkt muss ich wieder sprechen. Es gibt zum Beispiel einen Skoda Enyaq, welchen wir besitzen, der ab 23.000€ zu haben ist (Förderung und 5% Rabatt vom Händler abgezogen). Der Wagen ist super Familien tauglich mit sehr vielen familienfreundlichen Details.

      Antwort
    • Karsten Frei

      Ein Fiat 500e reicht völlig zu Arbeit zu kommen. Alleine hin und zurück.
      Für Millionen Pendler tagtägliche Realität. Ich würde schon mir ein Fiat 500 kaufen. Ich fahre Smart seit über 20 Jahren und bin glücklich.
      Leider ist es auch eine bittere Realität, dass Millionen Autobesitzer zur Mitte wohnen, ihre Autos an der Straße parken und keine Lademöglichkeit vor dem Haus haben.
      Es gibt bestimmte Klientel, die gutbetuchten Vorstadtbewohner, die ihre E-Autos mit billigem Solarstrom laden können und sonst sich keine Gedanken über Kosten machen, die schwören auf E-Autos. Ich würde auch gerne der Umwelt beitragen, nur muss ich die Kosten im Blick behalten.
      Ich würde schon gerne ein paar Empfehlungen für die Zielgruppe hören.

      Antwort
  6. Fritzchen

    Früher standen solche Berichte unter der Rubrik „Durchhalteparolen“.

    Antwort
  7. Calitry

    Es ist ja katastrophal woe viele Kommentatoren hier wirklich keine Ahnung haben, oder aber von der Öllobby bezahlt zu werden scheinen.
    Die Akkus halten deutlich länger als aöle denkek, die Hersteller waren erstmals zu vorsichtig mit Garantien.
    Weiter können Akkus sehr wohl recycelt werden. Und dies sogar sehr gut.
    Und an alle „Petrolheads“ hier.
    Was denkt Ihr wenn wo Euer Treibstoff herkommt? (Aus der Tanke gell, sowie die Milch vom Supermarkt kommt!!!)
    Für jede Tankfüllung eines Verbrenners werden die 60l Diesel vom andren Ende der Welt transportiert. Während diesem Transport wird nochmals so viel Öl verbraucht…
    Und stellt Euch vor, das Öl ist nicht recycelebar. Es kann nicht mal deponiert werden, es wird einfach in die Luft geblasen mit all den enthaltenen Giftstoffen.
    Stellt Euch das mal vor.

    Aber wem sag ich das… Die blinden Petrols werden es früh genug erfahren müssen.
    Das E-Auto ist die Zukunft, das wurde längst entschieden.

    Aber ihr müsst keine Angst haben, ihr werdet Euch daran gewöhnen und die Ruhe zu schätzen lernen.

    Liebe Grüsse und eine schöne Woche

    Antwort
  8. Zed

    Hallo an alle,

    ich kann allen Argumenten in mancher Hinsicht zustimmen.

    Ich sehe hier aber mehr den Alltag als Problem.

    Wenn wir jetzt alle ein E Fahrzeug hätten, könnte es unser Stromnetz überhaupt noch mit der Ladeleistung Aufnehmen?
    Oder wo sollen die Mieter in Mehrfamilienhäuser Ihr Fahrzeug laden.
    Aktuell tanke ich mein Fahrzeug in 5 min und fahre 1000km. Und hier kann ich überall tanken. Da ist das E- Auto leider noch im Nachteil.
    Warum ist den Benzin und Co so teuer – Steuereinnahmen vom Staat.
    Wenn diese wegfallen wird der E-Fahrer zur Kasse gebeten!
    Meiner Meinung nach sollten wir uns überlegen wie wir von Anfang an unsere Umwelt schonen (Co2).
    Die komplette Produktion eines Fahrzeugs mit Akku oder Benzin sollte miteinbezogen werden. Auch die Stromproduktion und Entsorgung.
    Wenn ich keine PV-ANLAGE habe muss ich den Strom von extern beziehen.
    Und wo und wie wird dieser produziert?
    Kann ich mein Fahrzeug am Straßerand in der Großstadt laden?
    Es gibt jetzt natürlich immer mehr Ladestationen (zum Glück).
    Aber wenn man sich mal die Anzahl der Kunden beim Tanken anschaut, wird das jetzt aktuell mit Ladestationen nicht gehn.

    Wir sollten viele Antriebsarten haben. So könnte sich jeder nach seiner privaten Situation entscheiden.

    Mein Fazit:
    E-Fahrzeuge sind ein guter Baustein,
    aber nicht die perfekte Lösung. Dennoch sollten wir hier nicht aufhören es weiter zu verfolgen und weiter zu entwickeln.

    Verbrennen haber jetzt im Alltag noch Vorteile, sollten aber noch saubere werden – z.B. E-Full weiterentwickeln. So könnten auch noch die jetzigen Verbrenner weiter genutz werden.

    Zum Preis:
    Wie teuer wird ein E-Fahrzeuge ohne Subvention sein? Werden sich dann noch immer so viele dafür entscheiden?
    Aktuell ein günstiges Fahrzeug:
    Dacia Sprint mit Subvention ca.11.000 – echt gut!
    Dacia Duster ca.12.000 auch ein guter Preis.
    Wer zahlt aber Später ohne Subvention ca.20.000 für einen Dacia Spring.

    Ach was noch die Gebrauchtwagenpreise betrifft, hier wird es die Zeit zeigen. Jetzt sind einfach zu wenige Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

    Mal schauen ob wir E-Fahrzeuge noch als Oldtimer haben werden.

    Antwort
  9. Zed

    Boch was,
    ob dieser Artikel von der Mineralöl Lobby bezahlt wird? Kann ich nicht sagen. Ich versuche immer verschiedene Seiten znd Aspekte abzuwägen.
    Jetzt nochmal mal zur Steuer – beim AvD nachgelesen.
    Zitat: „Von 1,63 Euro für Benzin gehen rund 99 Cent an den Staat.“
    Quelle AVD.
    Beim aktuellen Preis wird es ja sogar noch mehr sein.
    Meiner Meinung nach wird unser Staat auf kurz oder lang nicht auf diese Einnahmen verzichten. Und dabei wird es egal sein für was diese Steuern verwendet werden.
    Somit wird wohl die Ersparnis nicht mehr so hoch ausfallen, in naher Zukunft.
    Aktuell werden sogar KFW Fördergelder für das Bauen und Sanieren eingestellt. Obwohl dies gut für das Klima ist.
    Ich befürchte das wird hier bei den E-Fahrzeugen auch noch kommen.
    Dennoch finde ich es gut und es muss weiter entwickelt werden.
    Aber auch noch die EFulls müssen weiterentwickelt werden.

    Wir sollten immer bedenken, es muss CO2 eingespart werden.
    Alles müssen wir herstellen ob Benzin,Wasserstoff,EFULLS oder auch Strom. Hier ist es wichtig es sauber zu zu tun.

    Es sollte jeder nach seinen persönlichen Gegebenheiten eine entscheidung treffen.

    Dennoch kann ich jetzt aktuell das E-Fahrzeug noch nicht als „Die Lösung“ unseres Problems sehen.

    Die Gebrauchtwagenpreise werden sich erst einpendeln wenn es keine Subventionen mehr gibt.
    Ich würde mir jetzt auch keinen gebrauchten Pkw kaufen wenn der neue bis zu 9000.- günstiger ist.

    Noch was am Rande.
    Die Formel E fahrt mit Strom.
    Der Strom für die Batterien wird mit einem großen Dieselmotor erzeugt

    Wie soll der ganze Strombedarf Grün abgedeckt werden? Wir können ja jetzt bicht mal unseren Haushaltsstrom Grün abdecken. LEIDER!! Und jetzt kommen noch Millionen E-Fahrzeuge dazu.

    Antwort
  10. Keiner

    lol Du Idiot. Fahr lieber deinen Stinkediesel weiter und zahl halt 2,50€ pro Liter.

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  11. Haigoo

    E-Autos sind nur sauber mit reinem grünem Strom.
    Den wird es aber nie genug geben.Da würde ich gern mal daran erinnern. Die Illusion, jeder hätte die Möglichkeit in seinem Häuschen zu laden, weil er ja PV hat, ist doch lächerlich. Die grosse Masse tankt Dreckstrom und der grüne Michel blickt das nicht.Ich denke e-fuel wird die Zukunft sein, zum Speichern und zum direkten verbrauchen.

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  12. Efahrer

    Ihr ganzen elektro Spinner gehört Weggesperrt fertig.

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  13. Autogasfahrer

    Also ich habe einen Benziner im Jahr 2019 gekauft und habe nachträglich eine Autogasanlage einbauen lassen. Von den Kosten her immer noch relativ günstig als wenn ich mir einen neuen Diesel Benziner oder E Auto holen würde. Der Einbau hat mich 2800€ + 300€ für die Garantie gekostet. Autogas kostet an der Tankstelle ca 80-99 Cent pro Liter (Kilo), zumindest in meiner Gegend. Durch Autogas erfolgt auch eine Neuberechnung der KFZ Steuer wo ich nur noch 74€ zahle statt 114€. Und im Endeffekt habe ich eine Reichweite von ca 1000km mit Benzin und Autogas. Und für die Umwelt wird auch noch etwas getan da durch die Benutzung von Autogas der CO2 Ausstoß auch weniger ist. Also ich bin rundum zufrieden und würde auch in den nächsten 10 Jahre kein E Auto holen.

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