Chrome 76: Browser sieht jetzt anders aus - und bekommt das erste Update

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Google Chrome
Bildquelle: Hayo Lücke / inside handy
Neues aus dem Hause Google. Mit der neuen Version des Webbrowsers Chrome - seit wenigen Tagen erhältlich - geht der Internetkonzern neue Wege. Denn ein Feature, das bisher zum absoluten Standard gehörte, ist nicht mehr sichtbar. Und jetzt gibt es für Chrome 76 auch schon das erste wichtige Update. 

Eine Woche ist es her, dass Google dem Chrome-Browser ein Update auf Version 76 spendiert hat. Neu ist seitdem unter anderem, dass in der Adresszeile kein „https://“ mehr zu finden ist. Auch das weltbekannte „www.“ zu Beginn einer Internetadresse blendet Chrome 76 jetzt einfach aus. Google hatte diesen Schritt schon im vergangenen Jahr testweise vollzogen, nach weltweiten Nutzerprotesten aber wieder zurückgezogen. Jetzt ist die Änderung wieder da; wahrscheinlich für immer.

Chrome 76: Flash jetzt blockiert

Weitere wichtige Änderung: Erstmals blockiert Chrome mit Version 76 standardmäßig alle Flash-Inhalte. Bisher fragte Chrome seine Nutzer noch, ob man das Plugin aktivieren möchte. Der veraltete Web-Standard kommt inzwischen aber ohnehin nur noch auf wenigen Webseiten zum Einsatz. HTML5 und WebGL haben Flash den Rang abgelaufen. Auch weil Adobe inzwischen das Ende des Supports für Flash verkündet hat.

Darüber hinaus hat Google Änderungen am Inkognito-Modus vorgenommen. Konnten Betreiber von Internetseiten bisher über eine bestimmte API-Abfrage unterscheiden, ob ein Nutzer im normalen oder im Inkognito-Modus surft, ist dies mit Chrome 76 nicht mehr möglich. Allerdings gibt es auch andere Wege, den Inkognito-Modus zu identifizieren und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Web-Administratoren einen neuen Standard erschließen.

Viele Sicherheitslücken weniger

Und natürlich wird Google Chrome 76 auch wieder sicherer. Schon die erste Version der neuen Browser-Generation fixte 43 Sicherheitslücken. Jetzt hat Google ein Update auf Version 76.0.3809.100 für Windows, Mac und Linux nachgeschoben. Damit behebt Google vier weitere gefährliche Sicherheitslücken.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät allen Chrome-Nutzern zu einem möglichst raschen Update auf Chrome 76. Eine Aktualisierung ist direkt über die Browser-Einstellungen möglich. Alternativ steht Chrome 76 über die Browser-Homepage zur Verfügung.

Bildquellen:

  • Google Browser: Pixabay
  • Google Chrome: Hayo Lücke / inside handy
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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