CES 2019: HTC stellt die Zukunft der Vive vor

3 Minuten
Virtuelle Realität (VR) spielt auch auf der Consumer Electronics Show 2019 (CES) in Las Vegas eine Rolle. HTC stellte auf der Messe seine Neuerungen rund um das Headset HTC Vive vor. Dazu zählen mit der HTC Vive Pro Eye und der HTC Vive Cosmos zwei neue VR-Brillen. Aber auch neue Software gab es zu bestaunen. So arbeitet HTC Vive an einer neuen UI für seine Modelle und entwickelt zusammen mit Mozilla Firefox und Amazon einen VR-Browser.
Die HTC Vive Pro Eye
Bildquelle: HTC

HTC hat auf der CES 2019 ein halbes Dutzend an Neuerungen im Gepäck. So stellte das Unternehmen unter anderem zwei neue VR-Brillen vor. Headset Nummer eins ist die HTC Vive Pro Eye. Dabei handelt es sich, wie der Name schon verrät, um eine aufgebohrte Variante der aktuellen HTC Vive Pro. Das Besondere daran: HTC erweitert das Modell um integriertes Eyetracking. Das bedeutet, dass die Brille die Augenbewegungen des Nutzers nachvollziehen und softwareseitig umsetzen kann. Die Technologie könnte auf lange Sicht Controllern als Bedienelement ablösen oder eine zusätzliche Spielebene schaffen.

Ohne Eyetracking und ohne externe Basisstationen kommt die HTC Vive Cosmos daher. Das zweite, neu vorgestellte VR-Headset soll eine Mischung aus HTC Vive und dem abgespeckten Focus-Modell sein. So verzichtet das Modell komplett auf einen Gaming-PC oder Tracker, die im Raum verteilt aufgestellt werden müssen. Im Gegenzug setzt die HTC Vive Cosmos auf SoC und Kameras, mit denen man den Raum und die Controller erfasst. Apropos Controller: Die Steuerelemente sind komplett neu und erinnern an ihre Gegenstücke von Oculus. So kommt ein Analogstick zum Einsatz und die Controller sind auffällig rund gestaltet. Weitere Details und Informationen rund um Preis sowie Verfügbarkeit sollen im Frühjahr 2019 folgen. Bisher existiert nur eine Entwicklerversion der VR-Brille.

HTC Vive: Viveport Infinity und neue UI vorgestellt

Im Bereich Software gab es darüber hinaus noch weitere Ankündigungen. So entwickelt HTC aktuell eine neue Benutzeroberfläche. Sie trägt den Namen Vive Reality System und soll die Nutzung der VR-Brillen intuitiver und immersiver gestalten. Im gleichen Atemzug kündigte HTC Vive an, dass man zusammen mit Mozilla und Amazon an verbesserten VR-Erlebnissen im und rund um den Internet-Browser arbeitet. So wird Firefox Reality der neue Standard-Browser der HTC-Vive-Modelle. Und mit Amazon bietet HTC nun VR-Schnittstellen für Unternehmen an, die ihre Website VR-optimieren möchten.

Eine dritte, große Änderung betrifft Viveport Infinity: Das Abonnement kostete bisher 10 Euro pro Monat und erlaubte den Download von maximal fünf VR-Titeln aus einer vorgegebenen Liste an Spielen und Apps. Ab dem 5. April 2019 wird Viveport Infinity jedoch zu einer kompletten Flatrate umgebaut: So entfällt die Beschränkung auf fünf Downloads und es wird möglich, den kompletten Katalog von mehr als 500 Spielen und Apps zu nutzen.

Affiliate-Link: inside digital erhält eine kleine Provision, wenn du über den markierten Link einkaufst. Den Preis für das Produkt beeinflusst dies nicht. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir unseren hochwertigen Journalismus kostenfrei anbieten zu können.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL