Flott mobil unterwegs: Der Weg für E-Scooter in Deutschland ist frei

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Mit dem E-Scooter über die Straßen flitzen. Bisher ist das in Deutschland noch nicht erlaubt, doch schon bald soll die neue Elektrokleinsfahrzeuge-Verordnung (eKFV) in Kraft treten und dann wird alles anders. Das teilte am Mittwoch die Bundesregierung in Berlin mit. Doch eine Hürde gibt es noch.
E-Scooter von BMW
Bildquelle: BMW

Denn um die Verordnung tatsächlich wirksam werden zu lassen, muss nach dem Bundeskabinett auch der Bundesrat noch grünes Licht geben. Dieser könnte die neuen Regelungen bereits am 17. Mai beschließen. Dann würde die eKFV noch in diesem Frühjahr in Kraft treten. Wer also schon über einen elektrisch angetriebenen Tretroller verfügt, sollte ihn nach wie vor noch nicht im öffentlichen Straßenverkehr verwenden.

E-Scooter vor allem in großen Städten beliebt

Elektro-Tretroller gelten als eines der angesagtesten Fortbewegungsmittel der Gegenwart. Vor allem in chronisch mit Autos verstopften Innenstädten. Sie sind abgasfrei, geräuscharm, falt- und tragbar und können Staus in aller Regel schnell umkurven. Aber bisher sind sie auf den Straßen der Republik noch weitestgehend verboten. Mit der eKFV soll sich das ändern. Tritt sie in Kraft sollen neben Segways auch E-Scooter auf deutschen Straßen erlaubt sein.

Die neue Verordnung gilt dabei für Fahrzeuge, die über eine Lenk- oder Haltestange verfügen, zwischen 6 und maximal 20 km/h schnell sind (Vorsicht: In Deutschland sind auch E-Scooter zu haben, die 21 km/h oder schneller fahren – diese Modelle bleiben verboten!) und über eine Leistungsbegrenzung auf 500 Watt verfügen. Selbstbalancierende Fahrzeuge dürfen über eine Leistung von bis zu 1.400 Watt verfügen. In jedem Fall muss ein Elektrokleinstfahrzeug bremsen können, jederzeit steuerbar sein und eine Beleuchtung haben.

E-Scooter: Diese Regel sollen gelten

E-Scooter und andere Elektrokleinsfahrzeuge die mit maximal 11 km/h gesteuert werden, dürfen aufgrund ihrer geringen Geschwindigkeit auf Gehwegen, gemeinsamen Fuß- und Radwegen sowie in Fußgängerzonen fahren. Fahrzeuge die 12 km/h oder schneller fahren, müssen grundsätzlich auf Radwegen oder Radfahrstreifen zum Einsatz kommen. Zudem gilt für diese E-Scooter ein Mindestalter von 14 Jahren.

Ebenfalls wichtig: Für die E-Scooter ist ein Versicherungsnachweis in Form einer klebbaren Versicherungsplakette notwendig. Er wurde speziell für die Anbringung an Elektrokleinstfahrzeugen konzipiert. Eine Zulassungspflicht besteht nicht.

Quellen:

Bildquellen:

  • E-Scooter: Tier
  • BMW X2City: BMW
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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