BSI warnt: Diese Browser sind extrem unsicher - Updates installieren

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Schwachstellen in den großen, bekannten Internetbrowsern sorgen aktuell für Verunsicherung. Selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun eine Warnung veröffentlicht. Betroffen sind die Browser Edge von Microsoft und Firefox von Mozilla. 
Firefox und Edge App auf iPhone
Bildquelle: Hayo Lücke / inside handy

Beim Edge-Browser seien mehrere Schwachstellen entdeckt worden, die es einem externen Angreifer ermöglichen, beliebige Befehle mit allen Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen, warnt das BSI.

Gefährliche Sicherheitslücken in Edge und Firefox

Im Firefox-Browser seien ebenfalls mehrere Sicherheitslücken zu finden. Ein Angreifer könne dies ausnutzen, um den Browser zum Absturz zu bringen, um Daten zu manipulieren, Sicherheitsmechanismen zu umgehen, vertrauliche Daten einzusehen oder – ähnlich wie im Edge-Browser – schädlichen Programmcode auszuführen. Zur erfolgreichen Ausnutzung reiche es aus, einen entsprechenden Link anzuklicken. Zum Beispiel in einer per E-Mail verbreiteten Phishing-E-Mail.

Das BSI rät allen Nutzern von Edge und Firefox die von Microsoft und Mozilla bereitgestellten Sicherheits-Updates zu installieren. Ein Update ist direkt über die Browser-Einstellungen möglich. Im Firefox ist das direkt im Browser unter „Einstellungen“ > „Firefox Updates“ möglich.

Wie aktualisiere ich den Edge-Browser?

Etwas komplizierter ist es beim Browser Edge. Da er auf Windows-Rechnern eng mit dem Betriebssystem verknüpft ist, lässt sich das entsprechende Edge-Update direkt über die Windows-Update-Funktion durchführen. Parallel dazu lassen sich in aller Regel auch wichtige Patches für Windows selbst installieren.

Bildquellen:

  • Microsoft Edge: Microsoft
  • Apps von Firefox und Edge auf iPhone XS: Hayo Lücke / inside handy
Virus Trojaner Totenkopf
Emotet grassiert: BSI warnt vor massiven Schäden durch E-Mail-Schädling
Emotet. Wer diesen Namen liest, denkt in einer ersten Reaktion vielleicht an einen antiken ägyptischen Herrscher. Doch tatsächlich ist die Gefahr weit größer. Denn bei Emotet handelt es sich um eine Schadsoftware für den PC oder das Notebook, die per E-Mail für massiven Ärger sorgen kann. Und laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) tut sie genau das in stark angestiegener Form.

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3 KOMMENTARE

  1. Ohne Quellenangabe einfach Mal was schreiben ist absolut kein guter Stil in meinen Augen. Zudem ist dies in Hinsicht auf den Mindeststandards sichere Webbrowser nochmal zu überprüfen….

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