Bosch Smart Home: Das ist die Strategie für 2020

2 Minuten
Bosch öffne dich: Unter diesem Motto könnte der CES-Auftritt von Bosch Smart Home stehen, denn der Hersteller unterstützt ab sofort neben Amazons Alexa und Googles Assistant auch das Apple Home Kit. Franziska Delpeuch, Vertriebs- und Marketingchefin bei Bosch Smart Home hat uns im Gespräch auf dem Messestand erklärt, welche Strategie hinter dieser Entscheidung steht.
Bildquelle: Bosch

Eine der größten Hürden für die Nutzung von Smart Home Produkten in den eigenen vier Wänden ist die Angst vor dem goldenen Käfig. Hole ich mir zu viele Geräte eines Herstellers und sind diese am Ende nicht mit anderen Systemen kompatibel? Bin ich ewig an eine Produktfamilie gebunden, weil ich vielleicht schon ein kleines Vermögen für die Technik ausgegeben habe?

Bosch will diese Angst zerstreuen, indem Bosch Smart Home offen für andere Systeme bleibt. Die Kooperation mit Philips Hue ist ein Beispiel, die neue Schnittstelle zu Apple Home Kit ein weiteres. Bosch rundet die diese Strategie mit einem Entwicklerprogramm und der Gründung oder dem Kauf von Start-ups ab. Die bauen losgelöst vom Bosch-Mutterschiff schnelle und wendige Lösungen.

Die mobile Alarm- und Gefahr-Erkennungsanlage

Das Produkt eines dieser Start-ups ist Spexor, ein mobiles Alarmsystem für das eigene Zuhause, das Auto, die Ferienwohnung oder das Wohnmobil. Marko Häckel von Spexor erläutert uns die Vorzüge des Geräts, das einen Autodiebstahl oder Einbruch mit Geräusch-, Luftdruck- und Bewegungssensoren erkennt. Zusätzliche Sensoren sollen in Zukunft auch giftige Gase wie Kohlenmonoxid erkennen. Das System ist mit den Bosch Smart Home Produkten 100 Prozent kompatibel und fügt sich somit nahtlos in das Portfolio ein.

Mehr Szenarien, weniger Produkte

Neben den Start-up-Entwicklungen zeigt Bosch auf der Messe auch eigene Produkte wie das neue Raumthermostat. Es fällt angenehm auf, dass die Produktvielfalt noch überschaubar bleibt. Bosch Smart Home fokussiert sich vor allem auf Sicherheit und Wärme beziehungsweise Raumklima-Lösungen. Man wolle weniger über einzelne Produkte kommunizieren, sondern Nutzerszenarien und die passenden Lösungen in den Vordergrund stellen, so Delpeuch.

inside digital greift diesen Ball auf. Wir werden uns sowohl aus dem Themenbereich Sicherheit und Einbruchsschutz als auch aus dem Bereich Heizung und Raumklima verschiedenen Bosch Smart Home-Produkte besorgen. Die sollen zu Einsteiger-, Standard- und High-End-Paketen kombiniert werden. Test- und Erfahrungsberichte entstehen dann nach preislicher Staffelung. Die Lösungen werden bei unseren Redakteuren zu Hause im Alltagseinsatz getestet, damit wir realistische Aussagen darüber treffen können, ob die Bosch Smart Home Produkte wirklich halten, was sie versprechen.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL