Bezahlen mit dem Fingerabdruck: Darum bleiben MacBook-Nutzer außen vor

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Nutzer von Apples MacBooks mit dem M1-Chip können Touch ID zum Zahlen mit Hilfe von Apple Pay nutzen. Das System hat jedoch einige Tücken, die insbesondere den Notebook-Besitzern höhere Sicherheitsvorkehrungen vorschreiben.
Die Tastatur von Apples neuem 16-Zoll-MacBook-Pro
Die Tastatur von Apples neuem 16-Zoll-MacBook-ProBildquelle: Apple

Ein Clou von Apples MacBooks ist der in die Tastatur integrierte Touch-ID-Sensor. Dieser ermöglicht nicht nur die Anmeldung am Mac, sondern eben auch die sichere Zahlung mittels Apple Pay. Apple bietet seit einigen Monaten aber auch eine externe Tastatur an, die denselben Sensor bietet und mit M1-Macs kompatibel ist.

Besitzer eines MacBooks wollen diese etwa dann nutzen, wenn sie den portablen Begleiter zu Hause oder im Büro aus Ergonomiegründen mit einem großen Display verwenden. Das Notebook bleibt in diesen Fällen vielleicht komplett geschlossen und läuft im sogenannten „Clamshell-Modus“. Genau dies kann jedoch zu unerwarteten Einschränkungen führen, wie Macworld berichtet.

Apple Pay auf dem MacBook: Wenn Touch ID den Dienst verweigert

Eine kuriose Einschränkung der portablen Macs ist, dass für Nutzung von Touch ID für Apple Pay das Display geöffnet sein muss. Dies klingt logisch, sofern keine externe Tastatur angeschlossen ist – wie sonst sollte man die kleine Taste erreichen?

Wer jedoch Apples externe Tastatur nutzt, erwartet, dass diese immer vollständig funktioniert, unabhängig davon, ob das MacBook offen oder geschlossen ist. Schließlich kann dieselbe Tastatur auch tadellos und ohne Sicherheitsbedenken an einem iMac oder Mac mini mit M1-Chip genutzt werden. Was gut genug für einen Desktop-Mac ist, sollte also auch gut genug für ein MacBook Air oder MacBook Pro sein – egal ob der Touch-ID-Sensor im Gerät oder einer externen Tastatur verbaut ist.

Offenbar ist aber genau dies nicht der Fall bei Apples Notebooks. Warum es diese Einschränkung mit Apple Pay beim MacBook gibt, die kein Problem für die Desktop-Macs darstellt, ist unklar. Möglicherweise handelt es sich nur um einen Fehler, der in einer kommenden Version von macOS behoben werden kann. Von Apple gibt es bislang keine Stellungnahme zu der Limitierung.

Es ist verständlich, dass die Sicherheit beim Einsatz von Touch ID und Bezahlungen im Internet höchste Priorität hat. Wenn diese beim iMac oder Mac mini gegeben ist, sollte dies jedoch auch für ein MacBook gelten.

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