Asus Zenfone 7 (Pro): Triple-Flip-Kamera für Mega-Selfies

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Auf Basis von Android 10 bietet Asus in Kürze zwei neue 5G-Smartphones an. Das Zenfone 7 und das Zenfone 7 Pro. Wir zeigen dir nicht nur, was die beiden Handys können, sondern auch, in welchen Details sich die Telefone voneinander unterscheiden.
Asus Zenfone 7 Pro Flip Camera
Asus Zenfone 7 Series mit Flip-Camera.Bildquelle: Asus

Im weiten Teilen sind das Zenfone 7 und das Zenfone 7 Pro mit Blick auf die technischen Daten identisch. Wer aber genau hinsieht, erkennt schnell den einen oder anderen Unterschied. Zum Beispiel beim Prozessor, beim Speicherplatz und beim verbauten Kamera-Setup. Beide Nachfolge-Modelle des Zenfone 6 sind mit einer drehbaren Kamera ausgestattet, die es dir ermöglicht, Selfies und Video-Chats in besonders hochauflösender Qualität aufzunehmen. Mit dem Pro-Modell dürften dir aber gerade bei weniger guten Lichtverhältnissen die besseren Fotos gelingen. Warum? Dazu später mehr.

Asus Zenfone 7 Pro – Die Flip-Kamera lässt grüßen

Die generell wichtigste Botschaft lautet: Wenn du dich für eines der beiden Modelle der Zenfone 7 Serie entscheidest, bekommst du viel Display mit einer Auflösung von 1.080 x 2.280 Pixeln. In der diagonalen Abmessung sind mit dem sogenannten NanoEdge Display insgesamt 6,67 Zoll im 20:9-Format und mit einer Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz nutzbar. Und das nicht nur auf Basis von AMOLED-Technologie von Samsung, sondern auch ohne störende Unterbrechung (Notch). Denn auf eine separate Frontkamera, die irgendwo am oberen Bildschirmende des Smartphones integriert ist, musst du verzichten.

Stattdessen kannst du die Hauptkamera auf der Rückseite auch als Frontkamera nutzen. Ein mit einem kleinen Motor angetriebener Flip-Mechanismus, der das gesamte Kamera-Setup um bis zu 180 Grad von hinten nach vorne rotieren lässt, macht es möglich. Der Vorteil: Du kannst auch für Selfies – egal ob Foto oder Video – das hochwertige Triple-Kamera-System nutzen. Es setzt sich wie folgt zusammen:

  • 64 Megapixel Hauptkamera (Sony IMX686) mit f/1.8-Blende, 8K-Video-Funktion (7.680 x 4.320 Pixel) und OIS
  • 12 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera (Sony IMX 363) mit f/2.0-Blende (bis zu 113 Grad)
  • 8 Megapixel Tele-Kamera mit dreifachem optischem Zoom 12 x Digitalzoom und OIS
Asus Zenfone 7 Pro Flip Kamera

 

Speicher satt

Damit du viele Aufnahmen auf deinem Smartphone speichern kannst, ist das Zenfone 7 Pro mit nicht weniger als 256 GB Speicherplatz ausgestattet. Und der lässt sich per MicroSD-Karte noch um bis zu 2 TB erweitern. Als Arbeitsspeicher sind 8 GB LPDDR5 verbaut, der Prozessor stammt aus dem Hause Qualcomm. Konkret kannst du auf die Dienste des Snapdragon 865 Plus bauen, der auch 5G-Verbindungen unterstützt. Das aber natürlich nur dann, wenn ein entsprechendes 5G-Netz vor Ort schon nutzbar ist.

Über einen Fingerabdrucksensor verfügt natürlich auch die Asus Zenfone 7 Serie. Allerdings ist er anders als bei anderen Top-Smartphones nicht hinter dem Display verbaut, sondern an der rechten Seite im Power-Button integriert – für bis zu fünf Finger.

Besonderheit: Es handelt sich um weit mehr als eine einfache Taste zum Ein- und Ausschalten des Telefons. Denn der Smart Key öffnet nach zweifachem Drücken in der Werkseinstellung den Google Assistant. Es ist aber auch möglich, in den Einstellungen zu hinterlegen, dass ein Doppel-Drücker zum Beispiel die Kamera oder deine Lieblings-App öffnet. Durchaus praktisch, wenn es regelmäßig mit einer gewissen Funktion schnell gehen soll.

Zur weiteren Ausstattung gehören WiFi 6, Bluetooth 5.1 und NFC für mobiles Bezahlen über Google Pay. Beachtlich ist zudem die Akku-Kapazität von 5.000 mAh. Wechselbar ist der Akku aber nicht ohne weiteres und auch drahtloses Laden wird nicht unterstützt. Zudem könnte für den einen oder anderen Nutzer das recht hohe Gewicht von 235 Gramm sein. Wiederum positiv: Eine Speicher-Erweiterung ist möglich, ohne auf die Dual-SIM-Funktion verzichten zu müssen. Du kannst also eine MicroSD-Karte und zwei Nano-SIM-Karten in den passenden Schacht an der linken Seite legen.

Asus Zenfone 7 Pro Kamera Szenario
Fotos und Videos lassen sich mit der drehbaren Flip-Kamera des Asus Zenfone 7 (Pro) aus verschiedenen Perspektiven besonders einfach aufnehmen.

Asus Zenfone 7 – Das sind die Unterschiede zum Pro-Modell

Das etwas preiswertere Asus Zenfone 7 unterscheidet sich zum Pro-Modell in nur einigen wenigen Punkten. So musst du zum Beispiel beim Kamera-Setup auf den optischen Bildstabilisator (OIS) in der Haupt- und in der Tele-Kamera verzichten. Mit dem Pro-Modell werden Handbewegungen mit Hilfe eines Gyroskops also besser ausgeglichen, was für schärfere Aufnahmen sorgt. Das macht sich vor allem bei Fotos in Umgebungen mit weniger guten Lichtverhältnissen bemerkbar.

Weiterer Unterschied: Das Zenfone 7 setzt „nur“ auf den Qualcomm Snapdragon 865 statt auf die verbesserte Plus-Variante. In der Spitze bedeutet das eine etwas schwächere Leistung, da die Taktfrequenz bei nur 2,84 statt 3,1 GHz beim Pro-Modell liegt. Außerdem kommt das Asus Zenfone 7 in Deutschland mit nur 128 GB Speicherplatz auf den Markt – bietet also nur die Hälfte der Speicherkapazität des Pro-Modells.

Was kostet das Asus Zenfone 7 (Pro)?

All die schöne Technik, die das Asus Zenfone 7 und das Asus Zenfone 7 Pro zu Flaggschiff-Smartphones macht, lässt sich Asus voraussichtlich gut bezahlen – bleibt aber deutlich unter der 1.000-Euro-Schwelle anderer Top-Modelle. Das Asus Zenfone 7 steht nach unseren Informationen ab Anfang September zu einem Preis von 699 Euro in den Verkaufsregalen, das Asus Zenfone 7 Pro kostet nach derzeitigem Stand der Dinge 799 Euro. Die 100 Euro mehr für das Pro-Modell sind vor allem mit Blick auf die optischen Bildstabilisatoren gut angelegtes Geld, wenn du viele Fotos und Videos aufnehmen möchtest.

Angeboten wird die Asus Zenfone 7 Serie in den Farben Aurora Black und Pastel White. Sie sind ab dem 1. September zum Beispiel im Asus Onlineshop und bei Alternate verfügbar.

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