Apple kürzt Produktion neuer iPhones

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Schwere Zeiten für Apple: Nachdem der Konzern zuletzt bereits eine Gewinnwarnung verkünden musste, folgt nun die nächste Schreckensnachricht. Die Produktion von iPhones muss reduziert werden. Konzernchef Tim Cook darf sich derweil über einen satten Bonus freuen.
Apple-Logo auf der Rückseite eines iPhones.

Seit einigen Tagen ist klar: Das vierte Quartal des vergangenen Jahres ist für Apple alles andere als rund gelaufen. Und auch das erste Quartal 2019 dürfte sich ähnlich wie bei Samsung sehr herausfordernd gestalten. Dazu passt ein neuer Medienbericht, wonach Apple in Zukunft deutlich weniger iPhones produzieren will.

Wie das Wirtschaftsblatt „Nikkei Asian Review“ berichtet, streicht Apple die Produktionspläne unter anderem für die drei neuen iPhone-Modelle (iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR) zusammen. Das Auftragsvolumen werde um immerhin 10 Prozent gekürzt. Quelle sind nicht näher genannte Personen, die mit den Vorgängen vertraut sind. Bereits im Dezember seien die Auftragsfertiger von diesen Plänen unterrichtet worden. Wie die Zeitung weiter berichtet, habe Apple zunächst mit insgesamt 47 bis 48 Millionen iPhone-Produktionen zwischen Januar und März kalkuliert, jetzt sollen es nur noch 40 bis 43 Millionen Stück werden.

Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2018 verkaufte Apple 52,21 Millionen iPhones. Ende 2018 kündigte der US-Konzern überraschend an, in Zukunft keine genauen Verkaufszahlen mehr kommunizieren zu wollen. Offenbar passen rückläufige Absätze nicht zur Kommunikationsstrategie des erfolgsverwöhnten Unternehmens.

Erst kürzlich hatte sich Apple auch in Deutschland mit einem neuen Problem auseinandersetzen müssen. Der Chip-Fertiger Qualcomm erwirkte hierzulande einen Verkaufsstop älterer iPhone-Modelle. Sowohl in seinen Stores als auch über seine Homepage bietet Apple in Folge dessen nur noch die aktuelle iPhone-Generation zum Kauf an. Qualcomm will aber erreichen, dass der Verkaufsstop auch für andere Händler gilt. Darauf legte Apple Widerspruch gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts München ein.

Apple-Chef Tim Cook kassiert satten Bonus

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters wollte Apple sich zu den neuesten Gerüchten nicht äußern. In einer Unternehmensmitteilung gab Apple aber bekannt, dass Vorstandschef Tim Cook im vergangenen Geschäftsjahr gut ein Fünftel mehr Gehalt erhalten habe. Seine Bezüge stiegen demnach auf 15,7 Millionen Dollar – umgerechnet 13,7 Millionen Euro. Freuen durfte sich Cook vor allem über einen Bonus in Höhe von 12 Millionen Dollar, weil bestimmte Finanzziele erreicht wurden.

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