Neues Apple-Patent: Face ID für Autos

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Mann fährt Auto
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Smarte Technik findet mittlerweile in fast allen Technikbereichen einen Platz – sei es in Haushaltsgeräten oder Autos. Unter dem „Project Titan“ hat Apple bislang an einem eigenen Auto arbeiten wollen. Doch wie es nun heißt, legt der Hersteller den Fokus vorerst auf einzelne Funktionen. Darunter fällt auch der Einsatz der Face ID im Auto.

Anstelle eines hauseigenen Autos soll Apple nun wohl doch erstmal an einzelnen Funktionen arbeiten, die die smarten Anwendungsmöglichkeiten von Fahrzeugen erweitern sollen. Von iPhones bereits bekannt ist Apples Face ID. Mithilfe derer können Nutzer ihr Smartphone mit ihrem Anlitz entsperren. Die Technologie will Apple nun auch in der Automobilbranche einsetzen, wie ein kürzlich bekannt gewordenes Patent beschreibt.

Das entsprechende Patent wurde bereits im Frühjahr 2017 beim US-Patentamt eingereicht, aber erst jetzt öffentlich gemacht. Dem Vernehmen nach will Apple mit dem Einsatz der Face ID langfristig die Autoschlüssel ersetzen – sowohl den klassischen als auch elektrischen Schlüssel. Laut dem kalifornischen Hersteller sei die bisherige Sperrmethode von Autos unsicher und von Dieben leicht zu knacken.

Face ID soll das Auto sicherer machen

Das grundlegende Problem sei bislang, dass das Auto nicht zwischen dem Besitzer und Unbefugtem unterscheiden könne. Abhilfe und damit den fahrbaren Untersatz sicherer machen könnte die Gesichtsentsperrung. Durch die Abfrage von biometrischen Daten verhindere man beispielsweise das Stehlen des Autos, heißt es.

In dem Patent geht Apple noch einen Schritt weiter und malt sich die folgende Zukunft aus: Durch die Kommunikation mit einem Smartphone werden Autos Informationen austauschen und dadurch beispielsweise automatisch Türen öffnen, sobald sich der Besitzer nähert. Je nach Wunsch könnten Besitzer auch den Innenraum des Autos an den persönlichen Geschmack anpassen. Im Rahmen des Möglichen liegt außerdem, dass das Auto auf den Fahrzeughalter zufährt, sobald dieser auf den Wagen zugeht.

Das Thema Datenschutz streift das Patent ebenfalls: Laut Apple sollen Nutzer darüber bestimmen können, welche Daten genutzt werden. Auch die Standortbestimmung könnte deaktiviert werden.

Konkurrenz denkt mit

Apple ist nicht das erste Unternehmen, das ein solches Patent einreicht. Auch Hersteller wie der in China ansässige Byton beschreibt ähnliche Funktionsweisen. Bislang nicht absehbar ist, wann Apple und andere Autohersteller die Technik soweit entwickelt haben, dass sie in Serie in Autos ihren Einsatz findet.

Quellen:

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  • Symbolbild Connected Cars: Pixabay
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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für analoge Technologien begeistern. Wenn sie nicht gerade vor der Kamera steht oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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