Das Ende von iTunes? Apple plant alternative Lösung für Kult-Software

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iTunes gehört zu Apple wie die iPhones und MacBooks. Doch offenbar wird sich der Hersteller schon bald von seiner bekannten Multimedia-Software verabschieden. Auf der am Montag startenden WWDC 2019 stellt Apple offenbar alternative Lösungen zur Verwaltung von Music, Videos und Podcasts vor.
Apple iPhone wird von einer Frau bedient.
Bildquelle: Pixabay

Seit fast 20 Jahren können Apple-Nutzer über iTunes Multimedia-Inhalte wie Musik, Filme, Podcasts und Hörbücher zentral abrufen und verwalten. Doch damit könnte offenbar schon bald Schluss sein. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, wird Apple auf der Worldwide Developer Conference 2019 (WWDC) eine Reihe an neuen Apps für den Mac vorstellen, die iTunes künftig ersetzen sollen. Als Alternative soll es demnach eine spezielle Musik-App, TV-App und eine App für Podcasts geben, die wohl ähnlich aufgebaut sind wie die Lösungen, die Apple bereits für seine iPhones und iPads anbietet.

Die drei neuen Apps sollen iTunes künftig möglichst vollständig ersetzen. Songlisten, Alben und einzelne Dateien auf dem iPhone oder iPod können Nutzer somit beispielsweise über die Musik-App verwalten. Die Anwendung soll auch Backup-Möglichkeiten bereitstellen.

iTunes auf Windows bleibt wohl bestehen

Fraglich bleibt aber noch, inwieweit die neue Lösung auch mit Windows-PCs kompatibel sein wird. Hierfür müssten die neuen Apps auch für die Microsoft-Plattform angeboten werden, was in naher Zukunft wohl nicht der Fall ist. Doch nur so ließen sich Dateien über Windows-PCs ohne iTunes auf Apple-Geräten verwalten. Ohne die Apps benötigen Windows-Nutzer weiterhin iTunes als zentrale Software. Und sie hat in den vergangenen Jahren immer weniger durch Nutzerfreundlichkeit von sich Reden gemacht.

Auf der WWDC 2019 stehen aber auch bestehende Apps im Fokus, die Apple wohl weiter verbessert. Die Anwendungen „Find my iPhone“ und „Find my friends“ führt der Hersteller demnach in einer App zusammen. Anwendungen wie Karten, Nachrichten, Apple Mail und Apple Books sollen hingegen runderneuert werden.

Im Gespräch sind auch universelle Apps, die auf dem iPhone, iPad und Mac gleichermaßen laufen. Neue Entwicklertools sollen dabei helfen, solche universellen Apps künftig schneller zu entwickeln und auch iPad-Apps schneller auf den Desktop zu bringen.

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