Amazons Alexa versteht ab sofort Babys und Hunde

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Bisher reagierte Amazons Sprachassistent Alexa auf bestimmte Aktivierungswörter wie etwa „Alexa“, „Amazon“ oder „Computer“. Nun erhalten jedoch auch weniger sprachbegabte Individuen wie Babys und Hunde die Möglichkeit, bestimmte Aktionen auszulösen.
Amazon Echo Dot 4 LED 2020 mit Alexa
Amazon Echo Dot 4 LED 2020 mit AlexaBildquelle: Blasius Kawalkowski

Nach mehrmonatiger Wartezeit ist es nun endlich soweit: Ab sofort unterstützt Amazons Alexa Geräuscherkennung auch in Deutschland. Diese kann als Trigger für Routinen genutzt werden und den Funktionsumfang beziehungsweise den Handlungsspielraum des Sprachassistenten deutlich erweitern. Doch wie soll das funktionieren?

Amazon Alexa: Geräuscherkennung als Auslöser

Die neue Funktion findet sich in der Alexa-App unter „Mehr“ > „Routinen“ > neue Routine (Plus-Symbol oben rechts) > „Wenn Folgendes passiert“ > „Geräuscherfassung (Öffentl Vorschau)“. Klickt man auf den Button, kann man zwischen vier Geräusch-Triggern auswählen. Dazu gehören Hundegebell, ein weinendes Baby, Husten und Schnarchen. Anschließend können Routinen eingerichtet werden, um beispielsweise die Musikwiedergabe auf einem Echo-Lautsprecher zu stoppen oder den smarten Staubsauger vorsorglich zurück zur Ladestation zu schicken. Alternativ kannst du auch das Weinen eines Babys als Trigger nutzen, um etwa das Nachtlicht einzuschalten. Auf diese Weise ist man auch abseits des klassischen Babyphones nochmal abgesichert.

Amazon Echo
Amazon Alexa: Geräuscherkennung

Die Anzahl an verfügbaren Geräuschen in Amazon Alexas Routinen ist mit vier derzeit noch ziemlich knapp bemessen. Allerdings handelt es sich bei der Funktion zunächst lediglich um eine öffentliche Vorschau. Im weiteren Verlauf dürfte Amazon somit noch weitere Geräusche ergänzen.

Geräuscherkennung und Datenschutz

Amazon gibt an, im Rahmen einer Routine mit Geräusch-Auslöser weder Audio zu speichern noch an die Cloud zu senden. Solltest du Sprachaufzeichnungen gegenüber generell abgeneigt sein, kannst du diese in der Alexa-App unter „Mehr“ > „Einstellungen“ > „Alexa-Datenschutz“ > „Meine Alexa-Daten verwalten“ deaktivieren. Dazu musst du als Laufzeit der Aufzeichnungen „keine Aufzeichnungen speichern“ auswählen. Standardmäßig sind drei Monate eingetragen. Achtung: Nachdem die Option ausgewählt wurde, werden die bereits gespeicherten Verläufe gelöscht. Darüber hinaus kann es bis zu 36 Stunden dauern, bis Amazon die neuen Einstellungen übernimmt.

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Bildquellen

  • Amazon Alexa: Geräuscherkennung: Artem Sandler / inside-digital
  • Amazon Echo 4. Generation 2020 mit Alexa: Blasius Kawalkowski
  • Amazon Echo Dot 4 LED 2020 mit Alexa: Blasius Kawalkowski
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