Bei diesen neuen Smartwatches wirst du Augen machen

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Wir halten dich auf dem Laufenden, wenn es um neue Wearables geht. Heute haben wir nicht nur eine hochmoderne und richtig edel anmutende Smartwatch für dich im Angebot, sondern auch eine Uhr mit gebogenem Display. Zudem ein Update für eine Honor-Armbanduhr und eine neue Schlafsensormatte.

Alpina AlpinerX Alive

Die wohl interessanteste neue Smartwatch der jüngeren Vergangenheit stammt aus der Schweiz, konkret aus den Werken des traditionsreichen Herstellers Alpina. Die AlpinerX Alive soll höchsten Qualitätsansprüchen genügen und später regulär mindestens 950 Euro (Fiberglas-Gehäuse) beziehungsweise 1.230 Euro (Edelstahl-Gehäuse) kosten. Viel Geld für eine 45-mm-Armbanduhr, ja, aber dafür bekommst du auch eine richtig edel anmutende Hybrid-Smartwatch.

Das Besondere: Wie schon die AlpinerX will der Hersteller auch die AlpinerX Alive zunächst mittels Crowdfunding finanzieren. Wenn das klappt – von benötigten 500.000 Schweizer Franken hat Alpina schon knapp 290.000 Franken zusammen – kannst du dich auf eine 100 Meter wasserdichte Uhr mit analogem Ziffernblatt freuen, der in der unteren Hälfte ein zusätzliches Display spendiert wurde. Bei der neuen AlpinerX Alive handelt es sich anders als beim Vorgänger sogar um einen AMOLED-Touchscreen, der Farben darstellen kann.

Zu den integrierten Funktionen gehören unter anderem ein Aktivitätstracker, GPS-Tracker und eine Schlafüberwachung inklusive Schlafphasenwecker. Zudem ist jetzt ein optischer Pulsmesser auf der Rückseite integriert. Die notwendige Technologie zur Herzfrequenz-Überwachung stammt dabei von Philips Health Care.

Zudem protokolliert die Uhr deinen Flüssigkeitshaushalt und erinnert dich daran, ausreichend zu trinken, sobald dies während deines Trainings notwendig ist. Und auch Atemübungen schlägt die Uhr selbständig vor, wenn sie bei ihrem Träger ein (zu) hohes Stresslevel erkennt.

Alpina Alpiner X Alive
Nicht nur in dieser gelben Konfiguration ist die Alpina AlpinerX Alive zu haben.

Eine Verbindung zu Android-Smartphones ist gleichermaßen möglich wie zu iPhones. Entsprechend ist die Uhr in der Lage, über Anrufe und Mitteilungen direkt am Handgelenk zu informieren.

Praktisch: Wenn du dir die Uhr jetzt zum Vorteilspreis bestellst, kannst du sie nach deinen persönlichen Wünschen in einem Online-Konfigurator zusammenstellen und so dem Kranz um das Ziffernblatt, den Zeigern und dem Armband dein persönliches Wunschdesign spendieren. Die Akkulaufzeit liegt nach Herstellerangaben bei bis zu sieben Tagen.

Amazfit X

Ebenfalls Teil einer Crowdfundig-Kampagne ist die 39 Gramm leichte Amazfit X Curved Smartwatch von Huami. Und weil diese Smartwatch mit Bluetooth 5.0 Schnittstelle deutlich preiswerter ist – aktuell steht sie zu einem Preis ab 147 Euro zur Verfügung, später soll sie rund 300 Euro kosten – ist auch das Interesse schon jetzt sehr hoch.

Besonderheit bei dieser Uhr ist das um 92 Grad gebogene AMOLED-Touchdisplay (206 x 640 Pixel), das auf eine Größe von 2,07 Zoll kommt. Natürlich sind auch bei dieser Smartwatch ein Pulsmesser, ein Schlaftracker und verschiedene Sport-Modi inklusive GPS-Tracking nutzbar. Der Hersteller verspricht über den integrierten 200 mAh-Akku eine Laufzeit von bis zu sieben Tagen und eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM (50 Meter).

Honor MagicWatch 2 Update

Nicht neu, aber mit einem wichtigen Update versehen: die Anfang des Jahres vorgestellte Honor MagicWatch 2. Ab sofort kannst du mit der Smartwatch nämlich zwei weitere Funktionen zum Tracking deines Gesundheitszustandes nutzen.

Honor MagicWatch 2Nach dem entsprechenden Update, das du per WLAN-Verbindung installieren kannst, steht dir einerseits die Möglichkeit bereit, deine Blutsauerstoffsättigung zu messen. Dies ist ein wichtiger Indikator für die Sauerstoffversorgung von Zellen und Gewebe. Eine gute Versorgung des Blutes mit Sauerstoff ist notwendig, um die Muskeln mit ausreichend Energie zu versorgen. Ein Sauerstoffgehalt zwischen 90 und 100 Prozent ist normal. Liegt der Wert unter 89 Prozent, könnte das ein erster Hinweis sein, die Bewegung zu reduzieren oder einen Arzt aufzusuchen.

Zweite Neuerung: Ein Female Cycle Tracker, der den Zyklus bei Frauen messen kann. Das Tracking bietet Auskunft über den Zyklus und die Symptome der Periode, die Anzeige der Daten des Menstruationszyklus sowie die geschätzte Fruchtbarkeit. Auf Wunsch kannst du dir auch Push-Benachrichtigungen einige Tage vor einer kommenden, vorhergesagten Periode einstellen.

Kaufen kannst du die Honor MagicWatch 2 in zwei Varianten. Die 42-Millimeter-Version kostet 170 (schwarz) beziehungsweise 200 Euro (pink), die 46-Millimeter-Variante ist für 180 Euro (schwarz) beziehungsweise 200 Euro (braun) zu haben. Die Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei bis zu zwei Wochen.

Withings Sleep Analyzer

Kein Wearable im klassischen Sinne, aber wir wollten es dir als weitere Neuvorstellung am Markt auch nicht vorenthalten: der Withings Sleep Analyzer. Dabei handelt es sich um eine Schlafsensormatte, die du mittels eines pneumatischen Sensors auch zur Erkennung von Schlafapnoe nutzen kannst. Schlafapnoe ist eine weit verbreitete, jedoch oft unbemerkte Erkrankung bei der Menschen Atemaussetzer im Schlaf erleiden. Außerdem misst die Matte kontinuierlich die Herzfrequenz.

Die Nutzung ist dabei denkbar einfach. Denn du musst die Matte nur unter deine Matratze legen. Nachts protokolliert der Sleep Analyzer dann die Schlafzyklen und erkennt sogar nächtliches Schnarchen. Auf Wunsch kannst du einen Gesundheitsbericht per PDF-Datei mit deinem Arzt teilen.

Du kannst den Sleep Analyzer ab sofort kaufen. Zum Beispiel im Online-Shop von Withings, aber auch bei Amazon. Kostenpunkt: knapp 130 Euro.

Apple Watch bleibt die Nummer Eins

Solltest du dir die Frage stellen, wer eigentlich die Nummer Eins auf dem Smartwatch-Markt ist, so gibt es auch im ersten Quartal 2020 nur eine Antwort: die Apple Watch. Von Januar bis März verkaufte Apple nach Berechnungen von Strategy Analytics 7,6 Millionen Einheiten der digitalen Armbanduhr. Das waren 22,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2019. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Samsung und Garmin. Mit 1,9 und 1,1 Millionen verkauften Smartwatches sind die Konkurrenten aber weit abgeschlagen. Beide verkauften aber ebenfalls mehr Uhren als noch im ersten Quartal 2019 (1,7 & 0,8 Millionen).

Die Marktmacht von Apple auf dem Smartwatch-Markt (Marktanteil: 55,5 Prozent!) lässt sich aber auch an einer anderen Zahl ablesen. Alle anderen Uhrenhersteller verkauften im ersten Quartal 2020 zusammen nicht einmal die Hälfte des Volumens, das Apple allein schaffte. 3,1 Millionen Smartwatches gingen von Asus, Polar, Fossil, Huawei und anderen Herstellern über den Ladentisch. Insgesamt legte der Smartwatch-Markt im Jahresverlauf von 11,4 auf 13,7 Millionen zu. Und damit trotzte die Branche dem negativen Trend auf dem Smartphone-Markt.

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