Alcatels Angriff: Drei neue Smartphones mit Schnäppchenpotenzial

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Alcatel hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona (MWC) drei neue Smartphones vorgestellt. Das Alcatel 1s, das Alcatel 3L und das Alcatel 3 (2019) bieten solide Technik und kommen mit drei interessanten Preispunkten auf den deutschen Markt.
Alcatels MWC-Smartphones
Bildquelle: inside handy

Alcatel greift den Einsteigermarkt und den unteren Mittelklassemarkt an. Mit drei Smartphones mit ordentlicher Ausstattung wollen die Franzosen unter der Regie des chinesischen Konzerns TCL Nadelstiche setzen, wo es um jeden Euro geht. Denn, und das ist Alcatel sehr wohl bewusst, man ist im Spitzenklassebereich nicht Konkurrenzfähig. Dafür ist man im Budget-Bereich in vielen Märkten sehr gut aufgestellt und knabbert Marktanteile ab, wo Samsung, Huawei und Apple nicht einmal Konkurrenzprodukte anbieten.

Alcatel 1s: 100 Euro für einen großen Speicher

Der neue Einsteiger der Franzosen heißt Alcatel 1s und kostet 109 Euro zum Marktstart Ende Mai. Damit ist klar, dass man das Smartphone schon im Sommer für unter 100 Euro bekommen wird. Dafür bietet das Alcatel 1s viel Ausstattung. Basis des Smartphones ist ein 5,5 Zoll großes HD+-Display, dass ohne Notch und mit erkennbaren Rändern auf den Markt kommt. Das Format liegt bei 18:9.

Der Prozessor kommt von Spectrum, einem der unbekannteren Chip-Hersteller im Smartphone-Markt. Das eigentliche kleine Highlight ist jedoch die Speicherausstattung. Alcatel spendiert dem 100-Euro-Handy 32 GB Hauptspeicher und 3 GB für die Unterstützung des Rechners. Damit wird ein Normalnutzer eine ganze Zeit zurechtkommen, bevor die Frage nach einer Speichererweiterung aufkommt.

Bei der Kamera verbaut Alcatel eine Doppelkamera im Heck und eine 5-Megapixel-Selfie-Kamera in der Front. Die Rückkameras lösen mit 13 und 2 Megapixeln aus. Das zweite Modul wirkt nur als Informationsgeber für den Hauptsensor, wenn es um Bokeh und Tiefenschärfe geht. Auf einen Fingerabdrucksensor muss der Kunde nicht verzichten, jedoch lässt sich das günstige Handy auch mittels Gesichtserkennung entsperren.

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Alcatel 3L: Light-Modell im Einsteigerbereich

Die nächsthöhere Ausstattungsstufe erreicht das Alcatel 3L, das für 139 Euro auf den Markt geworfen wird. Ab Mai können Nutzer auf ein mit Mini-Notch versehenes Display mit 5,9 Zoll blicken. Es löst mit HD+-Qualität auf und bietet ein 19,5:9-Format. Angetrieben wird es von einem Qualcomm-Prozessor mit vier Kernen. Er wird von 2GB Arbeitsspeicher unterstützt und lagert Daten in ein 16 GB großes Depot aus.

Beim Alcatel 3L muss der Kunde auf einen Fingerabdrucksensor verzichten. Hier steht nur eine Gesichtserkennung als biometrische Entsperrmethode zur Verfügung. Sie wird über die 8-Megapixel-Frontkamera realisiert. Die Heckkameras des Alcatel 3L bietet dagegen eine 13 und eine 5 Megapixel Auflösung.

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Alcatel 3 (2019): Der Boss unter den Günstig-Handys

Das Alcatel 3 aus dem Jahr 2019 kommt mit dem gleichen Display wie das Alcatel 3L, ist aber insgesamt besser ausgestattet. So kommt ein Achtkern-Prozessor von Qualcomm zum Einsatz, der von wahlweise 3 oder 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die beiden Speichervarianten besitzen zusätzlich 32 oder 64 GB Kapazität im Hauptspeicher.

Die Kameraausstattung unterscheidet sich ebenfalls nicht vom Lite-Modell, jedoch bietet das Alcatel 3 (2019) einen Fingerabdrucksensor. Es wird wie die beiden Modellbrüder ebenfalls ab Mai und ab 159 Euro zu haben sein. Damit ergibt sich gegenüber dem Alcatel 3L ein Plus von 20 Euro. Dafür gibt es aber einen besseren Prozessor, einen Fingerabdrucksensor und doppelt so viel Speicher.

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