Akkufresser im iPhone: Kritik an Warn-App Nina geht weiter

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Nutzer der Warn-App Nina berichten weiterhin von verkürzten Laufzeiten ihrer Smartphones. Auch das jüngste Update brachte keine Besserung für Besitzer eines iPhone. Abhilfe schafft aber ein mittlerweile altbekannter Trick.
Eine Person der Feuerwehr vor einem Polizeiauto
Eine Person der Feuerwehr vor einem PolizeiautoBildquelle: Rico Löb/Pixabay

Seit einigen Wochen halten sich Berichte, dass die Warn-App Nina sich gerne etwas zu stark am Akku bedient. Der Grund hängt offenbar mit der Bestimmung des Standorts zusammen. Wie iphone-ticker.de berichtet, hat auch das Update auf Version 3.3.5 keine Abhilfe gebracht. Die von den Entwicklern beschriebenen Änderungen der Warn-App besagen, dass man den Fehler gefunden und gelöst hatte. Die anhaltenden Beschwerden lassen jedoch daran zweifeln.

Warn-App Nina: Manueller Eingriff kann Problem lösen

Das Problem lässt sich in vielen Fällen offenbar leicht dadurch lösen, indem man der App den Zugriff auf den aktuellen Standort und damit der automatischen Lokalisierung nimmt. Diese Option ist in den Einstellungen von Nina zu finden. Optional kann man den Zugriff auch auf Systemebene innerhalb von iOS eingrenzen.

Der Nachteil dieser Änderung ist jedoch, dass die Warn-App nicht mehr automatisch den Nutzer über Warnungen am aktuellen Standort warnen kann. Verlässt man diesen jedoch nur selten oder befindet sich an festen Orten, kann man diese manuell in der App „abonnieren“. Man muss also selbst daran denken, den korrekten Ort auszuwählen.

Der Bericht beschreibt weiter, dass das Problem bereits seit fünf Wochen besteht. Der Fehler hatte sich offenbar in Version 3.3.4 von Nina, die Anfang Juli veröffentlicht wurde, eingeschlichen. Wann das nächste Update der Warn-App erscheinen soll und ob dies den Fehler endgültig beseitigt, ist bislang unbekannt.

Nina war in den vergangenen Wochen und Monaten bereits mehrfach in der Kritik. So sorgte etwa der misslungene Warntag im September 2020 für großes Aufsehen, nachdem die App erst mit deutlicher Verspätung die Meldungen angezeigt hatte. Zuletzt musste die Stiftung Warentest eine weitere Schwachstelle in Nina und diversen weiteren Warn-Apps feststellen.

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