700 MHz für mehr Mobilfunk sind frei: Kampf den Funklöchern

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Ende 2019 müssen die deutschen Mobilfunknetzbetreiber mindestens 98 Prozent der hiesigen Haushalte mit schnellem, mobilem Internet versorgen. Die Bundesnetzagentur verlangt in den Haushalten die Bereitstellung von mindestens 10 Mbit/s. Kein Wunder also, dass Vodafone, Telekom und Telefónica aktuell nicht müde werden, zu betonen, was sie alles für den LTE-Ausbau tun. Dabei helfen kann nun auch ein wichtiger Schritt der Bundesnetzagentur.
Vodafone Basisstation im Sonnenlicht
Bildquelle: Vodafone

Am Freitag teilte die Regulierungsbehörde mit, endlich die schon lange erwarteten 700-MHz-Frequenzen freigeräumt zu haben. Sie wurden bereits im Jahr 2015 versteigert. In der Vergangenheit kamen sie für die Verbreitung des terrestrischen Fernsehens (DVB-T) zum Einsatz.

700 MHz: Mobilfunk statt Fernsehen

Nach der schrittweisen Umstellung auf den frequenzeffizienteren Übertragungsstandard DVB-T2 sind diese Frequenzen nun vollständig frei und können für mobiles Breitband zum Einsatz kommen – bundesweit. DVB-T2 nutzt derweil den verbliebenen Frequenzbereich zwischen 470 und 694 MHz.

Aus technischer Sicht sind dies 700-MHz-Frequenzen zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in ländlichen Regionen besonders gut geeignet. Denn sie haben eine relativ hohe Reichweite. Neben den Ausbauverpflichtungen mit Blick auf die Haushalte müssen Telefónica Deutschland, Deutsche Telekom und Vodafone auch eine vollständige Abdeckung der Hauptverkehrswege gewährleisten, soweit dies rechtlich und tatsächlich möglich ist.

Vodafone nutzt 700-MHz-Frequenzen schon

Netzbetreiber Vodafone nutzte die Gelegenheit, am Freitag schon einen Zwischenstand zum 700-MHz-Ausbau abzugeben. In Nordrhein-Westfalen und Brandenburg seien die ersten LTE-Basisstationen im 700-MHz-Band schon in Betrieb.

Bis Ende März 2020 will Vodafone nach eigenen Angaben 200 Mobilfunkstationen mit der notwendigen Technik für die Verwendung der 700 MHz-Frequenzen ausstatten.

Zur Verfügung stehen dem Düsseldorfer Netzbetreiber insgesamt 20 MHz im 700-MHz-Band. Auch die Deutsche Telekom und Telefónica Deutschland können bis Ende 2033 jeweils 20 MHz in diesem wichtigen Frequenzbereich nutzen. Die drei Netzbetreiber gaben für die Frequenzen im 700-MHz-Band im Jahr 2015 rund 1 Milliarde Euro aus.

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1 KOMMENTAR

  1. Es wird viel erzählt und geschrieben. Nun sollte auch Taten folgen. Es kann nicht sein dass Deutschland führend im Export, Urlaub Reisen ist. Aber im Mobilfunk zu den letzten gehören. So wie auch im Bereich Internet sehr langsam ist. Und versprochen wird viel von den Providern. Daher bitte ich alle Provider Land, Bundesländer und Bund zum schnellen Handeln. Im Bereich Bürokratie schneller arbeiten. So das alle Provider schneller arbeiten können. Aber ich sehe keine rasche Lösung dafür. Es wird weiter nur Unterhalten statt mit dem praktischen Handeln

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