5G Smartphones für unter 200 Euro: Redmi Note 9T und Redmi 9T vorgestellt

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5G Smartphones müssen nicht teuer sein. Smartphone-Hersteller Xiaomi stellt zwei neue Smartphones für den deutschen Markt vor und bringt 5G erstmals unter die 200 Euro Marke. Wir zeigen dir die beiden neuen Smartphones im Detail.
Redmi Note 9T Titelbild
Bildquelle: Xiaomi

Redmi ist eine Untermarke von Xiaomi, welche sich auf günstige Einsteiger-Smartphones und Mittelklasse-Geräte fokussiert hat. Im vergangenen Jahr konnte der Hersteller insbesondere mit dem 100-Euro Smartphone Redmi 9 und dem Preis-Leistungssieger Redmi Note 9 Pro in unseren Testberichten punkten.

Nun wird die Reihe um zwei weitere Smartphones erweitert: Das Redmi 9T und das Redmi Note 9T. Letzteres soll zum Marktstart gerade einmal 199 Euro kosten und den neuen Mobilfunkstandard 5G unterstützen.

Redmi Note 9T – 5G wird bezahlbar

Mit dem Redmi Note 9T will Xiaomi vor allem durch den 5G-Support glänzen. Um den günstigen Preis zu erreichen wurden jedoch an anderen Stellen Kompromisse eingegangen.

Das Smartphone ist mit einem 6,53 Zoll großen LC-Display ausgestattet. Die Auflösung ist mit rund 1.080 x 2.400 Pixeln scharf genug für den Alltag. Auf eine schnellere Bildwiederholrate, wie sie in anderen Smartphones der Preisklasse mittlerweile häufiger angeboten wird, verzichtet man jedoch.

Redmi Note 9T
Das Redmi Note 9T in Lila

Die Rückseite besteht aus Kunststoff und verfügt über eine 3D-Struktur. Mit dieser soll das Smartphone auch ohne Case sicher in der Hand liegen. Ein Fingerabdrucksensor ist seitlich im Gerät untergebracht.

Schneller Chip bringt den 5G Support

Als Prozessor setzt man auf den ziemlich leistungsstarken MediaTek Dimensity 800u. Dieser ist rund 12 Prozent Leistungsstärker als ein Snapdragon 765G und kommt auf einen Antutu-Score von rund 330.000. Diese Ergebnisse können natürlich je nach Smartphone variieren. In den hierzulande erhältlichen Speicherkonfigurationen mit 64 oder 128 Gigabyte stehen dem Prozessor 4 GB RAM zur Seite. Der interne Speicher ist per MicroSD-Karte erweiterbar.

Beim 5G-Support werden die hierzulande wichtigen Bänder n1, n3 und n79 unterstützt. Auch LTE, WiFi 5 und Bluetooth sind selbstverständlich an Bord. Zusätzlich gibt es einen Infrarot-Blaster, NFC zum mobilen Bezahlen sowie einen klassischen Kopfhörer-Anschluss.

Bei der Kamera wurde gespart

Bei den verbauten Kameras hat Xiaomi den Rotstift angesetzt. So ist nur die 48 Megapixel-Hauptkamera unverändert zum Vorgänger geblieben. Die Makro-Kamera muss mit gerade einmal 2 Megapixeln auskommen und auf eine Ultraweitwinkel-Kamera wurde gänzlich verzichtet. Die Selfie-Kamera bietet eine Auflösung von 13 Megapixeln und ist in einem kleinen Punchhole am linken Bildschirmrand untergebracht.

Redmi Note 9T kommt mit Ladegerät

Im Gegensatz zum deutlich teureren Xiaomi Mi 11, kommt das Redmi Note 9T noch mit einem Ladegerät in der Box. Dieses bietet eine Leistung von 22,5 Watt und dürfte den 5.000 mAh großen Akku in rund 1,5 Stunden komplett vollladen können. Die letzten Redmi-Smartphones konnten in unseren Tests mit einer überdurchschnittlich guten Akkulaufzeit glänzen. Wie der Stromverbrauch durch die 5G-Nutzung steigt, muss unser Test zeigen.

Fazit: Fokus auf 5G

Beim Redmi Note 9T hat Xiaomi versucht um jeden Preis 5G in das Smartphone einzubauen. Dafür musst du bei der Kamera mit Kompromissen leben. Auch eine schnelle Bildwiederholrate sucht man vergeblich.

Dafür bekommst du beim Redmi Note 9T ein sehr schnelles Smartphone, das dank 5G-Support zudem sehr zukunftsfähig ist. Wie sinnvoll 5G zum aktuellen Zeitpunkt ist, hängt von deiner Nutzungsdauer eines Smartphones ab. Aktuell ist das Netz nur an wenigen Orten und nur in ausgewählten Tarifen verfügbar. Auch die Vorteile im Alltag sind überschaubar. Bis 5G flächendeckend verfügbar ist, dürften noch ein paar Jahre vergehen.

Das Redmi Note 9T ist ab Montag den 25. Januar in Deutschland verfügbar. Die Version mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher kostet 229,90 Euro. Eine Speicherverdopplung auf 128 GB kostet 40 Euro mehr. Zum Verkaufsstart gibt es das Smartphone für 48 Stunden zu einem Einführungspreis von 199,90 Euro.

Redmi 9T:

Die größte Neuerung beim Redmi 9T ist das ebenfalls überarbeitete Design. Auch bei diesem Smartphone setzt Xiaomi auf Kunststoff mit einer 3D-Struktur, durch die das Gerät besser in der Hand liegen soll. Der Fingerabdrucksensor befindet sich für eine einfache Erreichbarkeit ebenfalls seitlich im Power-Button.

Redmi 9T
Die Rückseite des Redmi 9T mit 3D-Struktur

Ansonsten ist das Redmi 9T reichlich unspektakulär. Das 6,53 Zoll große Full-HD+-Display mit seiner 8 Megapixel Selfie-Kamera, die in einer tropfenförmigen Notch untergebracht ist, kennen wir schon vom Redmi 9. Der verbaute Snapdragon 662 Prozessor ist von der Leistung her auf Augenhöhe mit dem MediaTek Helio G85 auf dem Redmi Note 9.

Auch das Kamera-System ist mit besagtem Smartphone identisch. So bietet das Redmi 9T einen 48-Megapixel-Sensor (f/1.8 Blende), ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv (8 Megapixel, f/2.2-Blende), eine Makro-Kamera (2 Megapixel) und ein Tiefensensor (2 Megapixel) zum Einsatz. Die Frontkamera bietet eine Auflösung von 8 Megapixeln.

Riesen-Akku

Den größten Mehrwert des Redmi 9T stellt der große Akku dar. Mit seinen 6.000 mAh ist er größer als bei jedem anderen Smartphone der Serie. Zusammen mit dem Snapdragon-Prozessor, die im Allgemeinen etwas stromsparender laufen als vergleichbare Modelle von MediaTek, dürfte das Redmi 9T so auf eine sehr gute Akkulaufzeit kommen. Das Aufladen sollte mit dem beiliegenden 22,5 Watt Netzteil keine zwei Stunden dauern.

Fazit: Zu viele Modelle?

Die beiden neu vorgestellten Smartphones sind bereits das siebte und achte Smartphone der Redmi 9-Reihe. Während das Redmi Note 9T mit dem 5G-Support einen echten Mehrwert bringt, hätte man sich das Redmi 9T auch sparen können. Zwar ist der Akku etwas größer, ansonsten fehlen jedoch die Unterschiede zum beinahe identischen Redmi Note 9.

Das Redmi 9T soll erst am 15 März zu uns nach Deutschland kommen. Eine Variante mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher kostet 169,90 Euro. Eine Speicherverdopplung auf 128 GB kostet 30 Euro mehr.

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