Freenet macht deutlichen Gewinn-Sprung

2 Minuten
Beim Mobilfunk-Service-Provider freenet ist auch das zweite Quartal des laufenden Jahres mit einem Kundenrückgang abgeschlossen worden. Das allerdings nur, weil mehr inaktive Prepaidkarten deaktiviert werden mussten als neue Vertragskunden hinzugewonnen werden konnten. Viel entscheidender: Unter dem Strich stand ein kräftig gesteigerter Gewinn in den Bilanzen. Und auch die Aktionäre des Konzerns dürfen sich freuen.
Freenet Group Logo
Bildquelle: Freenet

Zwischen April und Juni ging der Gesamtkundenbestand von 11,77 auf 11,69 Millionen zurück. Getrieben war der Rückgang um 80.000 Kunden durch eine negative Entwicklung im Prepaid- und No-Frill-Geschäft. Unter anderem wegen der im Juli eingeführten Ausweispflicht, die den Kauf von SIM-Karten erschwert. Zu den No-Frills-Marken von freenet gehören unter anderem freenetmobile, callmobile und klarmobil.de. Deutlich besser lief es hingegen im Vertragskundengeschäft, wo freenet ein weiteres Mal zulegen konnte.

  • Vertragskunden: +60.000 auf 6,83 Millionen
  • Prepaidkunden: -40.000 auf 2,12 Millionen
  • No-Frills-Kunden: -90.000 auf 2,74 Millionen

Freenet macht deutlich mehr Gewinn

Der Umsatz von freenet fiel im Jahresvergleich von 839,2 auf 696.6 Millionen Euro. Ursächlich dafür war unter anderem, dass Netzbetreiberprovisionen neuerdings in den Quartalszahlen als Reduzierung des Materialaufwandes und nicht mehr als Umsatz im klassischen Sinne ausgewiesen werden. Ohne diesen sogenannten IFRS-15-Effekt hätte freenet den Umsatz auf 894 Millionen Euro gesteigert.

Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte von 108,4 auf 117,9 Millionen Euro zu und das Konzernergebnis verbesserte sich von 50,2 auf 61,3 Millionen Euro.

So steht es um das TV-Geschäft von freenet

Im TV-Geschäft – freenet bietet nicht nur Web-TV-Dienste an, sondern betreibt auch das DVB-T2-HD-Netz freenet TV in Deutschland – konnte freenet die Zahl der Abo-Kunden von 1,02 auf 1,14 Millionen steigern. Für ein Web-TV-Abo von waipu.tv haben sich inzwischen 174.300 Menschen entschieden – 41.200 mehr als noch Ende März. Klingt gut, doch die überwiegende Mehrzahl nutzt waipu.tv über das zur Verfügung gestellte Gratis-Angebot: insgesamt 824.000 registrierte Kunden stehen in den Bilanzen von freenet.

Gute Nachrichten gibt auch für Aktionäre von freenet. Pro Aktie wird eine Dividende in Höhe von 1,65 Euro ausgezahlt. Im Vorjar wurden noch 1,60 Euro gezahlt.

Quellen:

  • freenet

Bildquellen:

  • Freenet Group Logo: Freenet
Das iPhone 11 (Pro) verkauft sich besser als erwartet
Vergangene Woche stellte Apple eine neue iPhone-Generation vor. Mittlerweile sind die Smartphones in den Vorverkauf gestartet. Einer ersten Analyse zufolge sollen sich das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro besser verkaufen, als im Vorfeld erwartet wurde. In Deutschland scheinen die Kunden jedoch verhalten auf die neuen Handys zu reagieren.
Avatar
Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

Handy-Highlights

Samsung Galaxy A30
Bild des Samsung Galaxy A40

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen