Amazon Fire TV basiert auf Android Nougat

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Der Online-Versandhändler und Elektronikhersteller Amazon hat kürzlich ein ganzes Feuerwerk an neuen Gerätschaften und Alexa-Funktionen vorgestellt. Darunter die neue Echo-Generation, Echo und Echo Plus, sowie den Ableger Echo Spot und eine weitere Version des Fire TV. Letzterer basiert auf Android Nougat und bietet zahlreiche neue Funktionen.
Amazon Echo und Echo Plus
Bildquelle: Amazon

Neues Fire TV basiert auf Android Nougat

Vor kurzem hat Amazon ein Nachfolgemodell des Fire TV Stick vorgestellt. Das Fire TV läuft mit Fire OS 6, das seinerseits auf dem Google-Betriebssystem Android Nougat basiert. Dadurch bietet das Gerät mit Blick auf das Vorgängermodell gleich mehrere neue sowie nützliche Funktionen. So ist das Fire TV dank einer integrierten Bild-im-Bild-Funktion (Pip) nun Mulkitaskingfähig und kann neben dem eigentlichen Video-Stream auch durch andere Bereiche der App navigieren. Eine weitere Neuerung stellt das Feature Timeshift dar, mit dem man Live-Videos sowohl pausieren als auch zurückspulen kann. Zu guter Letzt können Nutzer künftig Sendungen aufzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt abspielen.

Das Fire TV bietet genauso wie der Apple TV eine 4K (Ultra HD) Auflösung und HDR-Streaming. Dank eines 1,5 GHz Quad-Core-Prozzessors und 2 GB Arbeitsspeicher, soll das neue Gerät im Vergleich zum Fire TV Stick über 40 Prozent mehr Leistung verfügen. Der interne Speicher beläuft sich hingegen auf 8 GB. Auch das Entertainment Angebot des Fire TV hat sich erweitert und als Krönung kann das rautenförmige Gerät nun über den Sprachassistenten Alexa bedient werden.

Amazon Fire TV
Bildquelle: Amazon

Der Fire TV kann ab sofort für 80 Euro vorbestellt werden, geliefert wird der Stick jedoch erst in knapp einem Monat ab dem 25. Oktober.

Echo und Echo Plus (2017)

Bei den Echo-Geräten aus dem Hause Amazon handelt es sich um smarte Lautsprecher, die über den Sprachassistenten Alexa bedient werden. Die neuen Ausgaben der Geräte sollen laut Angaben des Herstellers weiterhin alle Alexa-Features bieten, dieses Mal allerdings mit besserem Dolby-Sound überzeugen. Darüber hinaus lassen sich weitere Endgeräte an die beiden Echo-Modelle anschließen und über diese steuern. Hinzu kommt ein kompakteres Design und der Preis wurde auf 100 Euro (Amazon Echo) herabgesetzt. Wer das Gerät im Doppelpack oder als Dreier-Set erwirbt, spart zusätzlich 25 beziehungsweise 50 Euro. Das Echo Plus kostet hingegen 150 Euro, wird jedoch mit einer smarten Philips Hue Leuchte versandt. Geliefert werden die Geräte jedoch erst im kommenden Monat.

Der Echo Spot

Neben dem Echo und Echo Plus hat Amazon auch den kleinen Bruder des Echo Show der Weltöffentlichkeit präsentiert. Im Gegensatz zum älteren Modell hat das neue Gerät ein rundes Design mit einem ebenfalls rundem 2,5-Zoll-Display. Der Funktionsumfang ähnelt größtenteils dem des Echo Show, denn auch das Spot-Modell ist mit dem Sprachassistenten Alexa ausgestattet. Die neue Version soll in den USA bereits Ende 2017 für den Preis von 129 US-Dollar erscheinen. Wie viel das Gerät auf dem europäischen Markt kosten wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Der Verkaufsstart wird hingegen voraussichtlich Anfang 2018 erfolgen.

Amazon Echo Spot
Bildquelle: Heise

Neue Alexa-Funktionen

Auch der Sprachassistent Alexa wird schon bald mit gleich mehreren neuen Funktionen ausgestattet. Dazu zählt unter anderem die Option Alexa Routinen, mit der man mit einem Sprachbefehl eine Reihe von Funktionen startet. Beispielsweise könnte der Befehl „Alexa, gute Nacht“ den Fernseher und das Licht ausschalten sowie die Tür verschließen. Zusätzlich können diese Routinen wie bei einem Wecker auf eine bestimmte Tageszeit eingestellt werden. Das neue Feature wird für alle Alexa-Geräte verfügbar sein.

Weitere neue Funktion stellen Alexa Calling und Messaging dar. Damit lassen sich Telefonate über die Echo-Geräte tätigen, Nachrichten verschicken und auch weitere Echo-Geräte innerhalb des Zuhauses können mit dem Feature Drop In angewählt werden. Auch diese Funktionen sollen in den kommenden Tagen für alle Alexa-fähigen Produkte ausgerollt werden. Wer hingegen lieber die Telefonleitung zum telefonieren nutzt, kann dies zukünftig mit dem neuen Alexa-Zubehör Echo Connect machen. Damit bieten Echo-Geräte dieselben Funktionen wie ein Festnetz-Telefon mit Freisprechfunktion. Das Hilfsgerät wird Anfang 2018 in Deutschland ergattert werden können.

Um die Wartezeit zu verkürzen hat Amazon seinen Sprachassistenten aktuell auch den Nutzern seiner Music-App zugänglich gemacht. Somit können diese ihre Musiklisten ab sofort auch ohne Touch-Bedienung steuern.

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