Was die Apple Keynote bringt

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Apple hat für Mittwochabend wieder zur Keynote geladen, unter anderem um neue Produkte vorzustellen. Als sicher gilt nur die Einführung einer neuen iPhone-Generation, als wahrscheinlich ein neues Apple TV. Aber Apple wäre nicht Apple, wenn es da nicht "one more thing" gäbe.
Apple-Pressekonferenz
Bildquelle: Apple

Es verspricht eines der größten Apple-Events in der Geschichte des Unternehmens zu werden, denn heute melden sich Tim Cook und Kollegen nicht wie sonst üblich vor höchstens 2.400 Gästen zu Wort – das Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco bietet Platz für bis zu 7.000 Gäste, vorwiegend werden es Medienvertreter sein.

iPhone 6s und iPhone 6s Plus

Turnusgemäß ist in diesem Jahr kein ganz neues iPhone 7 an der Reihe, sondern erstmal eine aufgemotzte Version des iPhone 6 und iPhone 6 Plus, die sich von außen nur wenig von der 2014er Modellgeneration unterscheiden werden, aber technisch auf den neuesten Stand gebracht wurden.

Für das iPhone 6s ist unter anderem die von der Apple Watch bekannte Force-Touch-Technologie im Gespräch, die nicht nur den Druckpunkt erkennt sondern zudem noch die Druckstärke messen kann. Auch ein neues Display-Panel mit einer höheren Pixeldichte könnte das neue iPhone – zumindest das kleinere Modell – zieren. Eine neue Gehäusefarbe könnte Apple ebenfalls im Gepäck haben, ein neues iPhone 6c im bunten Kunststoffmantel gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Was die Gerüchteküche außerdem noch über die neuen iPhones auftischt, ist im inside-digital.de Gerüchtecheck zum iPhone 6s und iPhone 6s Plus nachzulesen.

iOS 9

Kein neues iPhone ohne neues iOS: Bereits zur WWDC im Juni wurde iOS 9 der Öffentlichkeit präsentiert. Mit an Bord ist eine neue Multitasking-Ansicht und ein Split-Screen-Modus für das Apple iPad Air 2, mit dem sich mehrere Apps parallel ausführen lassen. Auch ein neues Notizbuch hat Apple seinem Betriebssystem spendiert.

Vor allem im Bereich der Leistung und Akkueffizienz hat Apple im Gegensatz zu iOS 8 Besserung gelobt: Eine Stunde länger soll sich beispielsweise das iPhone 6 aktiv nutzen lassen. Zusätzlich springen noch einmal drei Stunden im Energiesparmodus heraus. Doch auch schnellere und flüssigere Bedienung vor allem auf älteren Geräten wie dem iPhone 4s hat Apple versprochen.

Welches Potenzial in iOS 9 steckt, hat die Redaktion in einem eigenen Artikel zusammengefasst.

Apple TV

Lange Zeit hat Apple seine Heimkino-Ambitionen auf Sparflamme gekocht und seine Set-Top-Box Apple TV nicht aktualisiert. Heute steht die Box nach langer Zeit wohl mal wieder im Rampenlicht: Nicht nur neue Hardware soll aus Cupertino kommen, auch die Software, mit der die Box läuft, soll von Grund auf neu geschrieben worden sein. Mit von der Partie soll Apples virtuelle Assistentin Siri sein.

Auch als Spielekonsole soll die neue Version des Apple TV Gerüchten zufolge herhalten, ähnlich wie Amazon das in seinen Fire TV bereits vormacht. Die Fernbedienung des Apple TV könnte zur Steuerung von Spielen zusätzliche Sensoren erhalten. Damit dies funktioniert benötigt Apple TV zweifellos auch unbeschränkten Zugang zu einem App Store, und auch dieser soll auf der neuen Gerätegeneration Einzug halten.

iPad Pro und iPad mini 4

Womöglich stellt Apple auch ein neues iPad vor, mit dem die Verkäufe vor allem im Business- und Bildungssegment angeheizt werden sollen. Das iPad Pro legt den Fokus auf produktives Arbeiten und soll dem Vernehmen nach erst im November und dann mit iOS 9.1 auf den Markt kommen. Eine neue Version des iPad mini, die dann vierte Modellgeneration, ist ebenfalls nicht unwahrscheinlich, ein iPad Air 3 schon eher.

Was es sonst noch wissenswertes zu den neuen iPads gibt, hat die Redaktion bereits in einem eigenen Artikel zusammengestellt.

Apple Watch und Watch OS 2

Ebenfalls schon seit der WWDC bekannt ist das erste größere Update, dass Käufer der Apple Watch erwartet. Damit können dann auch native Apps auf der Smartwatch ausgeführt werden, die auch Zugriff auf die Bewegungssensoren haben. An der Hardwarefront gelten hier neue bunte Sportarmbänder als wahrscheinlich.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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