Ex-Internetriese startet Comeback mit Wearables

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Das Webportal Lycos, das Ende der neunziger Jahre und zu Anfang dieses Jahrtausends seine Blütezeit erlebte, versucht sich auf dem Markt für Wearables. Das inzwischen im indischen Hyderabad ansässige Unternehmen kündigte für den heutigen Montag den Launch eines Fitnesstrackers und eines Rings an.
Band und Ring von Lycos Life
Bildquelle: Lycos

Lycos war 1994 als Webportal und Suchmaschine gestartet und hatte sich bis zum Jahr 2000 in die Top 3 der meistfrequentierten Internetportale der USA vorgearbeitet. Im Jahr 2000 übernahm Telefónica über seine Tochter Terra das Unternehmen in einem spektakulären Multi-Milliarden-Dollar-Deal, nur um es vier Jahre später – inzwischen war die Dot-Com-Blase geplatzt – für einen Bruchteil des Kaufpreises an die koreanische Daum zu verkaufen. 2010 wurde Lycos dann Teil der indischen Ybrant Digital, die sich inzwischen selbst Lycos nennt.

Nun kündigte Lycos den Launch zweier Wearables unter dem Label „Lycos Life“ an. Zum einen ist ein Fitnesstracker im Programm, zum anderen ein Ring. Beide Devices werden mithilfe von NFC mit dem Android-Smartphone verbunden. Dort können die Geräte dann verwaltet werden, denn weder Ring noch Fitnessarmband verfügen über irgendwelche Knöpfe. Eine App für iOS befindet sich in Entwicklung, jedoch wird diese nur mittelmäßig hilfreich sein, denn Apple gibt den Zugriff auf die NFC-Schnittstelle des iPhones nicht frei.

Der Ring verfügt über keine eigene Batterie und soll primär zur sicheren Identifikation eingesetzt werden. Ein „Personal Security Manager“ soll Passwörter überflüssig machen und den Login in verschiedene Apps und Websites über das Wearable ermöglichen. Über die Funktion Tap2Transfer sollen Kontaktdetails ausgetauscht werden können. Für 59,99 US-Dollar soll der Ring in den Handel kommen.

Das Fitnessband, genannt „The Band“, verfügt zudem über eine Reihe von Sensoren, die Bewegung und Schlaf protokollieren können. 124,99 US-Dollar verlangt Lycos für das Wearable. Beide Wearables sollen in den Farben Schwarz, Weiß, Hellblau, Dunkelblau, Rot und Orange auf den Markt kommen.

Außerdem kündigte Lycos das „Lycos Life Project“ an, eine Non-Profit-Organisation, die kostenlose Wasser- und Luftsensoren an Familien verteilen wollen, die damit testen können, wie sauber die Luft und das Wasser in ihrer Umwelt sind. Fünf Prozent der Verkaufserlöse der Wearables will Lycos in dieses Wohltätigkeitsprojekt stecken.

Quelle: Lycos

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  • Band und Ring von Lycos Life: Lycos
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Stefan liebt Technik. Vor allem liebt Stefan Technik, die funktioniert. So profan, so einfach, so richtig. Technik, die funktioniert, sorgt dafür, dass auch Stefan funktioniert. Wenn Stefan eine Kaffee-Spezialität „Größe 20“ seiner Lieblings-Kaffehaus-Kette spazieren trägt und alles „funktioniert“, zeigt sich die rheinische Frohnatur von seiner schönsten Seite. Apropos schön: Das Design, in dem inside digital seit 2018 erscheint, ist nicht nur zu einem kleinen Teil Stefans Ideenschmiede entsprungen.

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