E-Plus lässt mit bis zu 70 Mbit/s im Berliner Untergrund surfen

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Das Mobilfunknetz von E-Plus wird weiter ausgebaut. Ab sofort steht der Mobilfunkstandard LTE auch im U-Bahn-Netz von Berlin zur Verfügung. Das gab die E-Plus Gruppe am Mittwoch bekannt. Allerdings ist der schnelle Datenfunk im Untergrund der Hauptstadt längst nicht flächendeckend nutzbar.

Denn zunächst wird LTE nur auf den Linien 7 und 8 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eingeführt und dort auch nur auf Teilstrecken sowie an einigen U-Bahn-Stationen – unter anderem am Hermannplatz. Nach und nach werden auch Fahrgäste der übrigen Linien in den Genuss mobiler Datendienste per HSPA+ und LTE kommen, heißt es seitens der E-Plus Gruppe. Und schon zum Jahresende soll das komplette BVG-Netz vom Düsseldorfer Netzbetreiber für schnelle Datenverbindungen ausgerüstet worden sein.

Beim aktuellen Ausbau abeiten E-Plus, die BVG, das Berliner Funk-Unternehmen NC Plan und der internationale Netzausrüster ZTE eng zusammen. Noch bis mindestens Mitte des Jahres können Kunden aller E-Plus-Marken ohne Aufpreis die vor Ort maximal mögliche Datengeschwindigkeit nutzen. Wie schnell sie am Ende tatsächlich das mobile Internet nutzen können, hängt letztlich aber nicht nur vom Netzausbau selbst ab, sondern auch vom genutzten Endgerät.

So können beispielsweise alle iPhone-Nutzer aktuell noch nicht auf das LTE-Netz von E-Plus zugreifen. Anders sieht es bei Nutzern aktueller iPads mit integrierter LTE-Antenne aus. Sie können schon jetzt mit Highspeed im LTE-Netz von E-Plus surfen – auf Wunsch auch mit bis zu 70 Megabit pro Sekunde in der Berliner U-Bahn.

Quelle: E-Plus 

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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