1822direkt mit neuem Preismodell: Drastische Änderung für dein Bargeld

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Die Onlinebank 1822direkt zählt mit mehr als einer halben Million Konten zu einer der beliebtesten Direktbanken in Deutschland. Doch noch in dieser Woche macht die Bankt Schluss mit einigen beliebten Funktionen.
Geld in Hosentasche
Bildquelle: Africa Studio / Adobe Stock

Die 1822direkt, eine Tochter der Frankfurter Sparkasse, Wir in dieser Woche ihr im Mai angekündigtes neues Preismodell einführen. Ab 1. August gelten neue Konditionen – auch für Bestandskunden. Während die Bank von Dienstleistungen zu „marktgerechten Preisen“ spricht, bedeuten die neuen Preismodelle für die meisten Kunden eine Preiserhöhung.

„Kostenlose Girokonten können wir nur noch bei monatlichem Geldeingang und aktiver Kontonutzung ermöglichen“, heißt es von der 1822direkt, die sich damit der ING Deutschland anschließt. Sie hatte schon vor einiger Zeit ihre Preise geändert.

Girokonto: Nutzen oder zahlen

Aus dem bisherigen 1822direkt-GiroSkyline wird das Girokonto Klassik. Für dich als Kunden bedeutet das: Das Konto kostet fortan 3,90 Euro monatlich, außer du verzeichnest einen regelmäßigen Geldeingang von 700 Euro.

Bislang war das Konto beispielsweise für alle unter 28 Jahren komplett kostenlos, der Mindestgeldeingang lag bei 1 Cent. Eine Kreditkarte von Visa kostet jährlich 29,90 Euro, sofern du nicht mehr als 4.000 Euro pro Jahr ausgibst.

Nur noch sechsmal im Monat Bargeld

Die wohl gravierendste Änderung betrifft deine Bargeldversorgung. Während du bislang mit der Sparkassen-Karte der 1822direkt an den Geldautomaten der Sparkassen in Deutschland beliebig oft Geld abheben konntest, ist das ab August nur noch sechsmal im Monat kostenlos möglich.

Jede weitere Auszahlung an einem Sparkassenautomaten in dem Monat kostet dann 2 Euro. Allerdings kannst du in vielen Supermärkten beim Einkauf bis zu 200 Euro Bargeld bekommen – ohne Aufpreis. Und auch die Kosten für eine Überweisung, die du nicht im Onlinebanking eingibst, steigen deutlich. Statt 1,50 Euro sind es künftig 3 Euro pro Überweisung.

So begründet die 1822direkt die Preissteigerung

Die Direktbank betont, dass sie die Kosten für das Girokonto jahrelang stabil gehalten habe. „Mittlerweile sind die Anforderungen an Technik und Mitarbeiter immer aufwendiger und kostenintensiver geworden. So entstehen auch uns Kosten für jede Abhebung an den Sparkassen-Geldautomaten.“ Bisher habe man die kostenlose Kontoführung durch andere gegenfinanzieren können. „Die anhaltende Niedrigzinsphase zwingt uns nun dazu, einen Teil unserer Kosten verursachergerecht weiterzugeben.“

Übrigens: Die 1822direkt bietet mit 1822mobile auch ein echtes Smartphone-Konto an. Hier wird von der Eröffnung des Kontos bis hin zur Überweisung alles ausschließlich per App erledigt. Zukünftig soll es aber auch einen Web-Zugang geben.

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