Test des Sony Ericsson Z555i

15 Minuten

Sony Ericsson Z555i

Sony Ericsson bringt mit dem neuen Modell Z555i ein Lifestyle-Clamshell-Phone mit einer auffallenden Optik auf den Markt. Das Handy schimmert im glitzernden Diamantendesign und zieht dadurch die Blicke auf sich. Da aber auch andere Hersteller durchaus Modelle mit optischen Highlights im Programm haben, wird allein die außergewöhnliche Optik nicht reichen um eine Spitzenposition in diesem Segment erreichen zu können.

 

Technische Raffinessen wie die integrierte Gestenkontrolle erscheinen da schon mehr als überzeugendes Argument für eine herausragende Eigenschaft in dem Feld der Lifestyle-Kandidaten. Wie sieht es sonst unter dem schicken Gewand des SE Z555i aus? Kann der Anspruch des Herstellers: „Heben Sie sich von der Masse ab“ mit diesem Modell erreicht werden? Ein ausführlicher Test im inside-digital-Testcenter wird nicht nur die Optik sondern auch die „inneren Werte“ genau unter die Lupe nehmen.

Sony Ericsson Z555iDas SE Z555i wird in einer schwarz-weissen Box geliefert. Die Aufmachung des Kartons unterstreicht das Diamantendesign und ist für ein Lifestyle-Phone ausreichend ansprechend.

 

Der Lieferumfang ist gerade noch magerer Standard. Neben dem Li-Ionen-Serien-Akku BST-39 mit 3,6 V und 650mAh, einem Stereo-Headset und einem Netzladeteil hat SE dem Z555i nur noch eine Betriebsanleitung in verschiedenen Sprachen und die Kurzerklärung für die Gestensteuerung beigefügt.

 

Alles ist relativ lose verpackt in der kleinen Box untergebracht.

 

Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i

Beim ersten „Anfassen“ liegt das Klapp-Phone sehr gut in der Hand. Auffällig ist bei diesem Modell das Diamantendesign, das einen glitzernden, schimmernden Effekt erzeugt. Das Testgerät wurde in der Farbe Diamond black geliefert. Die glitzernde Vorderseite der Klappe allein kann so recht keine edle Ausstrahlung vermitteln. Vielmehr wirkt der Folder eher etwas billig, was an der Gesamtausstrahlung des Kunststoffgehäuses liegen mag.

 

Sony Ericsson Z555iDie unterschiedlich schimmernde Oberfläche wirkt optisch etwas unruhig. In dieser schimmernden Folder-Außenseite ist ein im Ruhezustand unsichtbares OLED-Display integriert, das erst sichtbar wird, wenn durch einen Tastendruck oder bei einem eingehenden Anruf dieses aktiviert wird. In diesem schmalen Display verbergen sich die hologramm-ähnlichen Anzeigesymbole für verpasste Anrufe, erhaltene Nachrichten, eingehender Anruf, Netzstärke und weiteres.

 

Das Z555i wirkt insgesamt gut verarbeitet – Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind relativ passgenau eingearbeitet, was zumindest ein robustes Gehäuse vermuten lässt. Auch bei einem etwas kräftigeren Zupacken lässt sich dem Gehäuse kein Knirschen und Knacken entlocken. Die SE-typische gute Verarbeitung ist beim Modell Z555i durchaus vorzufinden.

 

Das Einlegen der SIM-Karte ist sehr einfach und erfordert keinen besonderen Aufwand. Der SIM-Kartenleser ist oberhalb des Akkus untergebracht. Daneben befindet sich auch der Schacht für die optional erhältliche M2-Memory Stick Micro-Speicherkarte.

 

Über einen festen Einschub kann die SIM-Karte in den Leser eingesetzt und bei Bedarf wieder herausgezogen werden. Dann den Li-Ionen-Akku einsetzen, den fummeligen Akkudeckel drauf, der alles andere als leichtgängig einsetzbar ist – fertig! Der Akkudeckel wird nicht wie meist üblich aufgeschoben, sondern er muss über diverse kleine Plastiknasen am Gehäuse fixiert und festgedrückt werden. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt das Phone klein und handlich. Das Plastikmaterial des Gehäuses hinterlässt einen relativ stabilen Eindruck. Durch die abgerundeten Kanten des Gehäuses ist eine handschmeichlerische Eigenschaft erzielt worden.Sony Ericsson Z555i

An den Außenseiten befinden sich eine Lautstärkewippe (rechts) und die Ladebuchse für den Stecker des Ladegerätes auf der linken Seite. Weitere Tasten oder Bedienelemente sind sonst nicht vorhanden.

Auf der Vorderseite befindet sich rechts oben das Objektiv der 1.3 Mega-Pixel-Kamera, die mit einer rautenförmigen Umrandung optisch in das glitzernde Diamantendesign integriert ist. Am unteren Rautenspitz ist eine Signallicht integriert, das zur Steuerung der Gestenkontrolle dient.

Links neben dem Kameraobjektiv ist ebenfalls eine rautenförmige Gehäuseöffnung, unter der sich der Gerätelautsprecher für die Freisprechfunktion befindet.

Nach dem Öffnen der Klappe wird das TFT-Display mit 262.144 Farben bei 176×220 Pixel sichtbar. Das Display wirkt sehr kontrastreich und leuchtstark.

 

Im unteren Gehäuseteil befindet sich ein kreisförmiger 5-Wege-Nav-Key, mit einer dünnen goldfarbenen Umrandung, der von vier Tasten umgeben ist. In der oberen Reihe sind zwei Tasten für das Softmenü und darunter – je links und rechts vom Nav-Key – befinden sich noch zwei weitere Tasten. Die linke Taste ist mit der Return-Funktion belegt, die rechte Taste ist mit der Lösch-Funktion belegt. Unter diesem oberen Tastenfeld ist dann eine herkömmliche Handy-Tastatur, die ausreichend beleuchtet ist um auch in dunkleren Umgebungen die Tastenbelegung gut erkennen zu können.

 

Sony Ericsson Z555iDie Tastenbeleuchtung wirkt allerdings etwas ungleichmäßig. In der herkömmlichen Tastatur befinden sich in der obersten Reihe drei Tasten mit Sonderfunktionen: links die Internet-Starttaste, mittig die Ein-/Ausschalttaste, mit der auch die Situationsprofile aufgerufen werden können und rechts eine Taste zum Aufruf der Verknüpfungen mit einzelnen Programmfunktionen und Informationen.

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton eingestellt werden, die individuellen Einstellungen können über die Profile vorgenommen werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

Sony Ericsson Z555iDie Sprachqualität und der Empfang sind sehr gut. In allen Netzbändern ist der Empfang und der Rufaufbau zuverlässig stabil. Selbst in schwach versorgten Gebieten bucht sich das Z555i noch mit ausreichender Empfangsstärke für unterbrechungsfreie Gesprächsaufbauten ein. Bei beiden Gesprächspartnern ist die Verständigung klar und deutlich. Während des Gespräches kann mit dem seitlichen Wippschalter die Lautstärke verändert werden. Mit einer Tastenbetätigung lässt sich die integrierte Freisprecheinrichtung einschalten. Auch hier ist die Verständigung klar, jedoch wirkt die Wiedergabe über den Gerätelautsprecher bei höherer Lautstärke sehr leise und dünn – die Lautstärke ist für eine etwas lautere Geräuschkulisse in der Umgebung nicht immer praxistauglich.

Die Gesprächs- und Standby-Zeiten gibt der Hersteller mit 7 Stunden und 300 Stunden an. Im Test konnte eine Standby-Zeit von ca. 230 Stunden und eine Gesprächszeit von ca. 5 Stunden erreicht werden. Da keine besonderen Funktionen/Anwendungen in dem Gerät vorhanden sind, die die Akku-Kapazität rasch dezimieren könnten, ist eine lange Standby- und Gesprächszeit realistisch zu erzielen. Einzig das integrierte UKW-Radio verbraucht im aktivierten Zustand etwas mehr Zusatz-Energie, was den Akku etwas mehr belastet.

Als Handset mit Triband und EDGE-Unterstützung ist ein internationaler Einsatz in den meisten Ländern mit dem Z555i gewährleistet.

Sony Ericsson Z555iDas SE Z555i verfügt über ein hochauflösendes TFT-Display mit 176 x 220 Pixel und 262.144 Farben. Die Farben wirken satt und kontrastreich, die Ausleuchtung des Bildschirms ist gleichmäßig und ausreichend hell. Im direkten Sonnenlicht oder bei heller Umgebung ist das Display teilweise etwas schlechter ablesbar.

 

Die Helligkeit des Farb-Displays kann in fünf Stufen eingestellt werden. Der Kontrast kann nicht geändert werden.

 

Für die Farbdarstellung gibt es vier verschiedene Grundthemen (Clarity, Flircles, Kriss kross, und Oblique peak) die Sony Ericsson beim Z555i Designs nennt.

 

Ein Bildschirmschoner – wahlweise ein selbstgewähltes Bild – steht dem Handy-User ebenfalls zur Verfügung.

 

Bei Bedarf kann in den Voreinstellungen ein Bild als Begrüßung beim Aktivieren des Handys eingegeben werden.

 

Statusmeldungen wie Netzstärke, Akku-Ladezustand, Signalisierungsart, Datum und Zeit und bei Bedarf die Homezone-Verfügbarkeit lassen sich auf dem Display mit einem Blick ablesen. Nach ca. 20 Sekunden wird der Bildschirm ganz abgeschaltet und bleibt dunkel. Statusinfos können dann auf dem Innen- und Außendisplay nur durch Betätigung einer Taste angezeigt werden.

 

Das Z555i verfügt über ein monochromes OLED-Display mit 128 x 36 Pixel außen auf der Vorderseite der Klappe. In diesem Display verbergen sich Hologramm-förmige Icons, mit denen der User sehen kann ob Anrufe verpasst wurden, Meldungen eingegangen sind, ein Anruf gerade eingeht oder die Netzverbindung verfügbar ist. Bei geschlossenem Folder sind wichtige Meldungen wie verpasste Anrufe, neue Mitteilungen etc. nach dem Abschalten des Status-Displays erst wieder zu erkennen, wenn die seitliche Wipp-Taste betätigt wird. Eine LED-Signalisierung für eine aktive Netzverbindung ist nicht integriert.

Sony Ericsson Z555iDas SE Z555i ist mit einer integrierten Kamera ausgestattet. Die Kamera ist mit einem 1.3-Mega-Pixel-Objektiv ausgestattet. Mit dieser Kamera können Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 1024 Pixel gespeichert werden. Ein digitaler 4-facher Zoom führt die Ausstattungsliste der Kamera an. Allerdings ist der digitale Zoom in der Einstellung „1 MP“ bei der Bildgröße nicht verfügbar. Nur bei der Wahl einer geringeren Auflösung (VGA 640×480 oder QVGA 320×240) kann der 4-fach-Digital-Zoom aktiviert werden. Die Bildhelligkeit lässt sich ebenfalls über den Nav-Key in vier Stufen einstellen.

 

Der Aufnahmemodus kann wahlweise zwischen „Normal“ und „Bildfolge“ eingestellt werden, zudem können noch Effekte wie „Schwarzweiß“ und „Negativ“ vorgewählt werden. Ein manueller oder automatischer Weißabgleich, ein Nachtmodus, ein Selbstauslöser und die Auswahl an vier verschiedenen Verschlusstönen runden die Ausstattungsliste der integrierten Kamera ab. Für die Bildqualität können die beiden Stufen „fein“ oder „normal“ voreingestellt werden. Als Speicherziel der Aufnahmen kann der interne 12 MB kleine Gerätespeicher oder die optionale M2-Speicherkarte verwendet werden. Über eine normale Videofunktion verfügt die Kamera nicht, wohl können Serienaufnahmen über die Bildfolge-Funktion aufgenommen werden. Eine Fotoleuchte fehlt ebenfalls in der Ausstattungsliste der Kamera.

Die Aufnahmen der Kamera sind durchweg brauchbar. Farbtreue und –details sind sehr ausgewogen. Nur bei schlechten Lichtverhältnissen lässt die Qualität der Aufnahmen stark nach.

Bilder, die auf dem Z555i abgespeichert sind, können sofort als MMS-Nachricht versendet werden. Der Gerätespeicher ist mit 12 MB relativ knapp bemessen, die optionale Speicheraufrüstung über M2-Speicherkarten ermöglicht eine Erweiterung des Speichers bis zu 2 GB. Größere Speicherkarten wurden von dem SE Z555i teilweise nicht erkannt.

Auf der 12er-Handytastatur können kurze Texte relativ komfortabel mit T9-Unterstützung eingegeben werden.

 

 

Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i
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Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i

Das Sony Ericsson eigene Betriebssystem arbeitet flott und ohne erkennbare Verzögerungen.

 

Die Menüstruktur ist einfach und klar strukturiert und sowohl von den Symbolen als auch den Erklärungen leicht verständlich aufgebaut. Die Icons sind klar dargestellt und sind größtenteils selbsterklärend. Über teilweise bis zu vier Ebenen kann man per Tasteneingabe rasch durch das Menü navigieren und die gesuchten Punkte finden. Die Abkürzungen zu einzelnen Menüerklärungen sind ausreichend deutlich.

 

 

Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen normalerweise vier Tastendrucke. Bei individueller Programmierung des Starts dieser Funktion über die Schnellwahl des Nav-Keys reichen bereits zwei Tastenbetätigungen zum Starten der SMS-Funktion.

Am unteren Displayrand werden immer zwei Softtasten angezeigt, die im Grundzustand die Anrufliste und die Menütaste zeigen. Diese Belegung kann nicht abgeändert werden.

Die Darstellung und Größe der Schrift ist auch für ältere Menschen ohne größere Schwierigkeiten erkennbar.

 

Die Rufnummeranzeige beim Angerufenen kann über das Hauptmenü wahlweise voreingestellt werden.

Das Z555i hat eine integrierte Anrufliste, die auch getrennt nach „Angenommene Anrufe“, „Gewählte Anrufe“ und „Unbeantwortete Anrufe“ die gewünschten Informationen anzeigt.

Das Schreiben einer SMS bzw. auch MMS gestaltet sich sehr einfach mit diesem Sony Ericsson-Folder-Phone. Eingaben können über die Handy-Tastatur getätigt werden. Eine T9-Eingabehilfe unterstützt bei der Texteingabe.

Die Tasten der Handy-Tastatur haben einen deutlichen Druckpunkt und sind immer zielsicher zu bedienen, mit einer Ausnahme: Der Nav-Key arbeitet teilweise etwas ungenau, bei Betätigung nach links rutscht man manchmal unbemerkt auf die danebenliegende Return-Taste ab und unterbricht unfreiwillig die gerade begonnene Aktion.

 

Alle Tasten sind relativ groß und die Tastaturmatte ist plan in das Gehäuse eingelassen.

 

Grundsätzlich gilt, auch etwas groß geratene Hände bzw. Finger dürften kaum Schwierigkeiten bei der Bedienung haben. Als einziger Kritikpunkt bleibt der etwas unsicher zu bedienende Nav-Key.

Der User kann unter 24 Klingeltönen (polyphon 40-stimmig) auswählen. Jedem Kontakt lassen sich wahlweise ein individueller Rufton und/oder ein Bild zuordnen. Selbstgemachte Bilder und gespeicherte Melodien können ebenso einem Kontakt zugeordnet werden.

Ein FM-Radio ergänzt die multimedialen Eigenschaften des Z555i. Das Radio ist relativ einfach von den Ausstattungsmerkmalen. Herausragende Funktion ist die RDS-Funktionalität des integrierten FM-Radios. Der Klang ist gut und ein akzeptabler Hörgenuss über das mitgelieferte Stereo-Headset ist gewährleistet.

Folgende Verbindungsmöglichkeiten sind integriert:

  • Bluetooth (mit A2DP-Unterstützung)

  • GPRS

  • EDGE

  • SyncML (lokal)

  • WAP (2.0)

  • HSCSD

  • USB-Massenspeicher

  • Modem

Die Datenübertragung per GPRS/EDGE funktioniert relativ flott und unproblematisch. Internetinhalte lassen sich problemlos abrufen und über den integrierten WAP-Browser für XHTML-Seiten betrachten.

Das Sony Ericsson Z555i verfügt über Bluetooth 2.0. Damit sind problemlos alle gängigen Bluetooth-fähigen Geräte wie Headsets, PC, etc. mit dem Z555i zu koppeln und diese kabellosen Funktionen zu nutzen. Die Headset-Funktionalität über A2DP-fähige Stereo-BT-Kopfhörer war fehlerfrei möglich.

Die USB-Verbindung klappte generell sehr gut – das Z555i wurde als Massenspeicher/Laufwerk erkannt. Dadurch war eine Übertragung von MP3-Songs, Bildern und Videos auf den internen Gerätespeicher und die optional eingelegte M2-Speicherkarte möglich. Der kleine Gerätespeicher von 12 MB lässt allerdings kaum Raum für größere Daten, wer mehr Bedarf an Multimediadaten hat, kommt um den Kauf einer M2-Speicherkarte nicht herum.

Eine Datensynchronisierung mit dem PC (außer der USB-Massenspeicher-Unterstützung) war im Test trotz mehrmaliger Versuche nicht möglich. Selbst mit einem optional erhältlichen USB-Kabel war die Verbindungsaufnahme mit dem PC möglich, allerdings erkannte die PC-Suite von SE das angeschlossene Z555i nicht. Alle Daten des Telefonbuches und des Kalenders können ausschließlich über das Handymenü eingegeben werden.

Grundsätzlich können die Datendienste per OTA der Netzbetreiber konfiguriert werden.

Zu den Mitteilungsfunktionen wie SMS und MMS hat das Z555i noch einen integrierten E-Mail-Client. Mit diesem E-Mail-Programm kann man nach POP3- und IMA4-Standards die E-Mails auf das Handy holen und lesen. Die Einrichtung ist einfach und bis auf größere E-Mails mit Dateianhängen sind alle anderen Nachrichten sauber zu lesen. Auch ein automatischer Abruf gehört zur Ausstattungsliste des E-Mail-Programms. In Zeitintervallen von 5 Minuten, 30 Minuten, 60 Minuten, 2 Stunden, 3 Stunden, 4 Stunden oder 12 Stunden ist dieses Komfortmerkmal vorwählbar. Selbst eine Push-E-Mail-Funktion ist zu finden. Wer über einen pushfähigen E-Mail-Account verfügt, kann sich die Nachrichten just-in-time auf sein Z555i holen.

Die Komfort-Funktionen sind beim SE Z555i ebenfalls sehr ansehnlich. Ein Musik-Player, ein Video-Player und ein UKW-Radio mit RDS-Funktion sind eine sehr gute Multimedia-Ausstattung in diesem Handy-Segment.

 

Auch über einen Voice-Recorder verfügt das Z555i. Damit können Sprachnotizen und Melodien aufgenommen werden.

 

Als Besonderheit hat Sony Ericsson dem Z555i ein Gestenkontroll-Programm mit in die Ausstattungsliste gepackt. Mit diesem Programm kann man mit einer Handbewegung den Rufton bei einem eingehenden Anruf stumm schalten oder den Snooze-Modus der Alarmfunktion aktivieren. Dazu muss nur mit einer Handbewegung im Abstand von 0 – 7 Zentimeter über das Kameraobjektiv geschwenkt werden und schon reagiert das Handy entsprechend. Eine nicht uninteressante Alternative zur Tastenbetätigung in diesen Fällen.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung lassen sich bequem Gespräche führen. Ein guter Klang und eine leider manchmal unzureichende Lautstärke sind die positiven und negativen Eigenschaften dieses Ausstattungspunktes.

Das Z555i verfügt über sieben verschiedene Profile, die individuell angepasst werden können. Einen reinen Flight-Modus gibt es leider nicht.

Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i
Sony Ericsson Z555i

Nützliches Zubehör für Businesskunden wie Quick Office (Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente anzeigen und bearbeiten) sucht man bei diesem Gerät vergeblich.

 

Ein Notizblock- und ein Aufgabenprogramm in Verbindung mit einem sehr detaillierten Adressbuch runden ansonsten die Organizer-Ausstattung ab.

Auf dem Gerät sind bereits zwei Spiele vorinstalliert (FotoQuestFish und JewelQuest2), die dem Handy-User bei Bedarf Entspannung bringen.

Als nützliche Extras sind ein Code-Memo-Programm, ein Rechner, eine Stoppuhr, ein Timer und ein Wecker mit verschiedenen Alarmarten integriert.

Das Sony Ericsson Z555i ist ein optisch interessantes Folder-Phone aus dem Lifestyle-Segment. Eine saubere Verarbeitung und eine gute Funktionalität ergeben ein positives Gesamtbild. Die Ausstattung ist bis auf die Gestenkontrolle wenig spektakulär.

 

Das OLED-Display auf der Außenseite des Folders ist unauffällig in die Gesamtoptik des Z555i integriert, was den stylischen Ansatz unterstreicht. Auch bei einer Größe von 95 x 49 x 17 mm bei 95 g Gewicht bewegt sich das Sony Ericsson Z555i im Mittelfeld. Wer noch dazu einen Schwerpunkt auf multimediale Eigenschaften setzt, ist mit diesem eleganten SE-Clamshell-Phone gut bedient.

 

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