Test des Sony Ericsson W900i

15 Minuten

Mehr als ein Jahr nach dem Marktstart des damals prall mit Funktionen gefüllten S700i bringt Sony Ericsson mit dem W900i einen Nachfolger auf den Markt. Wieder verspricht uns der Hersteller einen gewaltigen Funktionsumfang. Eine 2 Megapixel Kamera, 470 MB internen Speicher und UMTS, um nur einige Beispiele zu nennen. Dazu kommen noch die bewährte Musikqualität und der benutzerfreundliche Mediaplayer der Walkman Reihe. Genügt das schon? Wie bewährt sich ein solches Multimediatalent in der Praxis? Wir haben das W900i in das Testlabor geschickt, um zu sehen, ob die Wachablösung erfolgreich verlaufen ist.Sony Ericsson W900i - VerpackungDie Verpackung des W900i ist schon vom W800i bekannt. Eine rundlich gestylte und mehrheitlich durchsichtige Plastikbox, die einiges aushält. Nur ist dieses Mal die Verpackung nicht orange, sondern schwarz. Die Verpackung sieht somit trendig und elegant aus und spricht eine jüngere Zielgruppe an. Das Handy selbst und das Headset sind sichtbar hervorgehoben. In einem Regal mit Handyverpackungen fällt die des W900i sofort auf. Wenn man die Verpackung öffnet, muss man eine aufklappbare Plastikhalterung rausziehen, in der sich Das Handy und sein gesamtes Zubehör befinden.

Im Lieferumfang enthalten sind: Das W900i, der Akku und der Akkudeckel, das Ladegerät, ein USB-Datenkabel, eine CD mit der PC-Software und einer Anleitung, ein Stereo-Headset mit Fernbedienung und ein ausreichendes und gut verständliches Handbuch.

Eine Speicherkarte und eine Handytasche fehlen, sind aber nicht zwingend notwendig.

Sony Ericsson W900i - Lieferumfang
Sony Ericsson W900i - auseinander

Das Gerät lässt sich kinderleicht zusammenbauen und auch wieder auseinander nehmen. Es benötigt dazu nicht mehr als etwas Feingefühl. Alles passt schön aufeinander. Das Cover lässt sich allerdings nicht wechseln.

Man sieht dem Handy an, dass fast alles aus Kunststoff ist. Billig wirkt das jedoch nicht. Es erscheint eher schlicht und edel. Doch in dieser Preisklasse gibt es aber auch Hochwertigeres. Das Handy ist einfach gestaltet, das Design wurde auf das Nötige reduziert. Die Linienführung ist gerade, jedoch nicht zu streng. Die Proportionen sind am geschlossenen Gerät nicht ungewöhnlich. Offen wirkt es jedoch ein bisschen zu lang und im Allgemeinen etwas zu breit.

Das Material fühlt sich sehr hochwertig an. Das W900i liegt ausserordentlich gut in der Hand. Das ganze Handy besteht aus Kunststoff. Gewisse Bereiche sind glänzend, andere hingegen sind matt gehalten. Der Kunststoff ist sehr widerstandsfähig und schützt daher gut gegen Kratzer. Das Handy ist robust, wenn auch natürlich nicht so wie ein Outdoorhandy. Einen Sturz aus einem Meter Höhe überlebt es locker. Der Schiebemechanismus funktioniert sehr gut und ist auch stabil. Ein kleiner Schubs reicht und die Federung öffnet oder schliesst das Handy. In geschlossenem wie auch offenem Zustand wackelt gar nichts am Gerät. Die Verarbeitungsqualität ist auf sehr hohem Niveau. Die einzelnen Bauteile sind sehr genau aufeinander abgestimmt und so gibt es keine ärgerlichen Spalten, in denen Staub eindringen kann.

Sony Ericsson W900i - größeDer Anschluss für Ladekabel, Headset, Datenkabel und anderes Zubehör ist mit einer Abdeckung versehen. Diese ist jedoch nicht ganz leicht zu öffnen. Und beim Headset kann es schnell mal vorkommen, dass die Verbindung mit dem Handy getrennt wird. Auch der Speicherkartenslot ist abgedeckt. Da die Speicherkarte sehr weit im Gerät versenkt ist, lässt sich diese nur mit erheblichem Aufwand rein und raus nehmen.

Das Handy hat vier Seitentasten. Eine für den MP3-Player, eine Doppeltaste für die Lautstärkeregelung, eine Auslösetaste für die Kamera mit welcher die Kamera auch gestartet werden kann und eine Taste zum Lösen der Tastensperre. Diese Taste für die Sperre erweist sich im Alltag jedoch als Nachteil. Sie kann in der Hosentasche leicht betätigt werden und man gelangt so schnell unerwünscht ins Menü und auch in kostenpflichtige Internetportale.

Sony Ericsson W900i - Tastatur

Die restlichen Tasten sind klassisch angeordnet. Weiterhin verfügt das Handy über drei Sondertasten direkt unter den Navigationstasten: ein direkter Internet Zugang, eine Taste für die Videotelefonie und eine Taste für die Verknüpfungen (Shortcuts). Die Zahlentasten sind unter den Sondertasten angelegt. Sie sind zu weit im Gerät versenkt und lassen sich daher nicht immer wie gewünscht treffen. Die Tasten geben beim Drücken, sofern der ziemlich nervende Tastenton ausgeschaltet wurde, keine Laute von sich. Der Druckpunkt ist optimal und keine Taste wackelt.

Den Tasten kann man eine lange Lebensdauer vorhersagen. Die Navigationstaste ist sehr gross und daher gut bedienbar. Man kann mit Leichtigkeit hingelangen wo man es gerade wünscht. Der Vibrationsalarm ist durchschnittlich. Er ist nicht zu laut, aber leider auch hörbar. In der Hosentasche ist er gut spürbar, er wird jedoch wenn man in heftiger Bewegung ist, wie zum Beispiel in der Disco am Tanzen, nur schwer wahrgenommen.Sony Ericsson W900i - weißDer Lautsprecher des Handys ist gut. Man versteht den Gesprächspartner, sofern er unter normalen Bedingungen telefoniert, immer gut. Auch wird man vom Gesprächspartner gut verstanden, wenn auch nicht überragend. Manchmal klingt man vom W900i aus nicht ganz natürlich, sondern ein bisschen metallisch und blechern. Die Lautstärke ist auch während des Telefonats einstellbar, jedoch lässt die Maximallautstärke bei lauterer Umgebung zu wünschen übrig. Der Empfang ist gut und zuverlässig, doch beim UMTS Netz kann es sein, dass sich das W900i einfach mal aufhängt, obwohl immer noch UMTS verfügbar wäre. Dies hat ein Test gezeigt, bei dem wir das W900i parallel mit dem K600i auf die Empfangsstärke hin verglichen haben. Das K600i hatte dabei immer UMTS-Empfang, das W900i hingegen setzte zwei Mal kurz aus.

Die Gesprächszeiten gibt der Hersteller mit acht Stunden und 24 Minuten an. Viel mehr als vier Stunden hat das Handy nicht durchgehalten. Videotelefonieren konnte man nicht einmal eine Stunde lang. Die Standby Zeiten betragen laut Hersteller 370 Stunden im GSM und 300 Stunden im UMTS-Netz. Bei Normalverbrauch macht das W900i nach fünf Tagen schlapp. Bei intensiver Nutzung (viel Musik hören und oft fotografieren) hält das W900i knapp zwei Tage durch.Sony Ericsson W900i - DisplayDas W900i hat ein riesiges Display. Es misst 4,5 x 3,3 cm. Die Auflösung beträgt 240 x 320 Pixel. Daher ist es gestochen scharf. Auch reagiert das Display extrem schnell! Die 262.144 Farben sind hell beleuchtet und der Kontrast ist gut. Selbst in der Nacht erkennt man alles prima. Auf solch einem Display macht das Betrachten von Fotos und Videos richtig Spass. Geschriebenes ist ebenfalls gut ablesbar. Nur spiegelt die Displayoberfläche ziemlich. So wird bei starker Sonne das Ablesen erschwert. Beim Ein- und Ausschalten ist standardmässig die Begrüssung von Sony Ericsson eingestellt. Beim Display kann man lediglich die Helligkeit einstellen. Als Bildschirmschoner kann man nur ein Bild (ebenfalls animiert) wählen. Eine Digitaluhr wäre wünschenswert gewesen, ist aber nicht vorhanden. Hintergrundbilder und Themen sind allerdings beliebig wählbar.

Sony Ericsson W900i - Foto schießen
Test des Sony Ericsson W900i-9

Das Display ist als Sucher der Kamera gut geeignet. Man erkennt alles gut. Doch wie bei vielen Handys, verzögert auch beim W900i das Display ein bisschen. Das Display zeigt an, ob man sich im Foto oder im Videomodus befindet. Auch wird angezeigt, welche Auflösung gewählt wurde und für wie viele Bilder der Speicher noch ausreicht. Man kann auch direkt vom Kameramodus in die Fotogalerie wechseln, sowie direkt vor dem Aufnehmen Einstellungen bearbeiten. Es dauert allerdings, bis man soweit ist: Nachdem man den Auslöser gedrückt hat, muss man zwei Sekunden warten, bis das Bild geschossen ist. Dann muss man wiederum drei Sekunden warten, bis das Bild gespeichert wurde. Es gibt sehr viele Einstellmöglichkeiten für die Fotos. Man kann den Aufnahmemodus verändern: Normal, Panorama, Rahmen, Bildfolge und Selbstporträt stehen zur Verfügung. drei Bildgrössen sind wählbar: Gross(1632 x 1224), mittel(640 x 480) und klein(160 x 120). Man kann auch den Autofokus ein- und ausschalten oder den Makromodus wählen. Neben der integrierten Leuchte kann man auch den Nachtmodus aktivieren. Die Kamera hat auch einen Selbstauslöser und man kann spezielle Effekte wählen (Schwarzweiss, Negativ, Sepia und Solarisieren). Selbst den Weissabgleich kann man selbst einstellen. Dazu kann man noch Spot-Lichtstärkemessung einschalten. Bei der Bildqualität kann man bloss normal und fein wählen. Daneben stehen vier verschiedene Auslösertöne zur Verfügung. Weiter kann man einstellen, dass das Datum und die Zeit auch auf dem Bild gespeichert werden.

Sony Ericsson W900i - Foto-ToolMan kann auch Videos aufnehmen. Dazu muss man im Kameramodus bloss mit der Navitaste nach unten scrollen. Bei den Videos kann man alles wie beim Fotomodus einstellen, ausser der Datumsanzeige. Die maximale Auflösung von Videos beträgt beachtliche 320 x 240 Pixel. Die Länge ist nicht auf MMS Grösse begrenzt. Bei Fotos und bei Videos kann man separat wählen, ob man sie im Gerätespeicher oder auf der Speicherkarte ablegen möchte. Der interne Speicher von 470 MB reicht für mehr als 300 Fotos in höchster Auflösung und für einige Stunden Video. Die Qualität der Bilder ist dabei sehr hoch. Die Farben sind naturgetreu und das Bild ist nicht verschwommen. Doch könnte das W900i ein wenig mehr Schärfe vertragen. Auch die Videos lassen sich sehen. Zwar sind sie leicht pixelig, jedoch lässt sich das Filmchen gut erkennen und die Videos sind flüssig und nicht verschwommen. Eine Linsenabdeckung fehlt hier leider.

Sony Ericsson W900i - Menü
Sony Ericsson W900i - Anrufe
Sony Ericsson W900i - Internetdienste
Sony Ericsson W900i - Organizer

Wer einmal ein Sony Ericsson Handy hatte, wird sich mit dem W900i sehr schnell zurechtfinden. Das Hauptmenü ist mit zwölf Icons dargestellt. Die Anordnung ist Sony Ericsson–typisch und -logisch. Die Icons sind gut und leicht erkennbar. Ebenso ist logisch, was sich hinter den Icons verbirgt. Ein Listenmenü ist nicht vorhanden und auch nicht nötig. Alle Wege sind simpel und logisch.

Um eine SMS zu schreiben, kann man entweder einen Shortcut verwenden und direkt schreiben oder über das Menü zum Schreiben gelangen. Insgesamt muss man vier Mal nacheinander die Auswahltaste betätigen und schon kann man die Mitteilung schreiben. Alle Steuerungs-, sowie Auswahltasten lassen sich mit einem Shortcut belegen. Die Schriftgrösse ist nicht änderbar, doch die einzelnen Buchstaben sind selbst für ältere Leute problemlos ablesbar.

Wenn man zum Beispiel die Rufnummer unterdrücken will, muss man so vorgehen: Hauptmenü -> Einstellungen -> Anrufinfo -> Nr. zeigen/ausblenden -> Nr. unterdrückt.

Die Anruferliste ist unterteilt in vier Spalten: Alle, Angenommene, Gewählte und Unbeantwortete Anrufe. Sollte ein Anruf scheitern, kann man ihn gleich danach automatisch wiederholen lassen.

Das T9 ist lernfähig und funktioniert einfach. Allerdings ist es ein bisschen umständlich, zu Beginn gleich SMS mit T9 zu schreiben, da das Handy fast keine umgangssprachlichen Begriffe kennt. Natürlich kann man auch EMS versenden. Die SMS lassen sich in Ordner speichern, wobei nur die Ordner Posteingang, Entwürfe, Postausgang, gesendete Nachrichten, gespeicherte Nachrichten und Vorlagen zur Verfügung stehen. Nur zwei Vorlagen (Happy Birthday! und I love you) sind vorinstalliert, welche sich auch leicht löschen lassen. Eigene Vorlagen sind schnell gemacht. Schade: Beim SMS-Tippen ist kein Zeichenzähler dabei. Längere SMS sind natürlich möglich, werden dann jedoch als zwei oder mehr Nachrichten gesendet. Nach dem Schreiben der Mitteilung gibt es bei der Empfängerwahl ein praktisches Detail: Die Kontakte, welchen man zuletzt eine Nachricht gesendet hat, sind auf einer Kurzliste aufgeführt. Will man eine Nachricht an mehrere Empfänger versenden, wird es jedoch umständlich. Man kann die Kontakte nicht zusammen markieren, sondern muss jeden einzeln aus der Kontaktliste suchen und hinzufügen.

Man kann Bilder, Sounds und Videos als MMS versenden. Die MMS wird wie eine normale SMS geschrieben. Es wird einfach noch ein Dateianhang aus den eigenen Dateien hinzugefügt. Emails schreiben geht ähnlich leicht. Neben Text kann man auch Dateien hinzufügen. Das Erstellen eines Email-Client dauert nicht lange, ist jedoch ebenfalls nicht ganz simpel.

Als Klingelton kann man alles wählen, was man unter Sounds gespeichert hat. Also midi, mp3, wav, selber aufgenommene Records und weitere Dateitypen. Auch lassen sich mit Hilfe des vorinstallierten MusicDJ selber vierspurige Lieder mit verschiedenen vorinstallierten Klängen komponieren. Videos und Bilder lassen sich auch bearbeiten. Ein Radio ist auch mit an Bord, funktioniert jedoch nur mit dem mitgelieferten Headset.

Um die Tasten zu sperren gibt es zwei Möglichkeiten: Die Tastenkombination aus zwei Tasten bei offenem Handy ist wie bei vielen Sony Ericsson Handys. Daneben gibt es noch die Holdtaste an der Seite, die aber eben nicht alltagstauglich ist.

Sony Ericsson W900i - aufgeklappt seitlich
Sony Ericsson W900i - aufgeklappt Front
Sony Ericsson W900i - aufgeklappt seitlich

Das Handy hat Infrarot und Bluetooth. Man kann alle möglichen Dateien über beide Schnittstellen versenden. Dies ist sehr einfach. Wenn man eine Datei senden will, wählt man sie an und wählt in den Optionen „senden“. Dann muss man bloss noch entscheiden, wie die Datei versendet wird. Bei Bluetooth muss man nach der Gerätesuche noch das Empfangsgerät wählen. Das Handy konnte zu allen funktionsfähigen Bluetooth Geräten problemlos eine Verbindung aufbauen.

Das Handy kann mit Programmen wie Microsoft Outlook synchronisiert werden. Das ist nicht umständlich und geht schnell, da alles auf einmal synchronisiert wird. Ebenfalls kann man das W900i mit anderen Geräten synchronisieren, sofern das andere Handy dies unterstützt.

Sony Ericsson W900i - schräg
Sony Ericsson W900i - schräg
Sony Ericsson W900i - seitlich
Sony Ericsson W900i - seitlich

Die Sprachwahl ist gut, jedoch muss man klar und deutlich sprechen. Bei einer lauten Umgebung „versteht“ das Handy fast nichts. Die Sprachsteuerung ist einfach einstellbar.

Funktionen wie Stummschaltung und Anrufaufzeichnung können nur während des Gesprächs über die Navigationstasten aktiviert werden, dazu muss das Gespräch jeweils kurz angehalten werden. Die integrierte Freisprechfunktion muss genauso aufwändig aktiviert oder deaktiviert werden. Doch man kann auch, wenn man selber anruft, bevor der Andere abnimmt, die Freisprechfunktion per Auswahltaste direkt einschalten.

Das W900i hat sieben Profile. Diese können beliebig angepasst werden. Sobald man Zubehör wie zum Beispiel das Headset anschliesst, wird das dazugehörige Profil aktiviert. Man kann die Profile umbenennen, jedoch nicht selber welche hinzufügen.

Beim Telefonbuch lässt sich wählen, ob man die SIM- oder die Telefonkontakte als Standartkontakte will. Der Telefonspeicher umfasst 1000 Kontakte. Hier kann man nahezu alles speichern, was zu einem Namen gehören könnte. Das reicht von der Webadresse bis zum Bundesland und der Postleitzahl. Man kann jedem Kontakt ein eigenes Bild, einen eigenen Klingelton sowie einen Sprachbefehl zuordnen. Die Kontakte kann man beliebig ordnen und per Buchstabeneingabe direkt im Telefonbuch suchen. Alle Kontakte sind einfach erweiterbar.

Der Organizer beinhaltet fast alle nötigen Funktionen: Wecker, Kalender, Aufgaben, Notizen, Synchronisieren, Timer, Stoppuhr, Leuchte, Rechner, Code-Memo und auch Java Anwendungen lassen sich hinzufügen. Eine Weltzeituhr ist nicht zu finden.

Sony Ericsson W900i - RennspielSony Ericsson W900i - Arkarde Spiel

Das W900i hat drei vorinstallierte Spiele: Asphalt 3D (Rennspiel), Powerball Arcade (Arkade Spiel) und Quadro Pop (eine Art von Tetris). Ausser dem Quadro Pop sind die Spiele mit bezaubernder 3D Grafik ausgestattet und machen richtig Spass. Auch lassen sich neue Spiele downloaden.

Das Übertragen von Liedern vom PC auf das Handy ist sehr einfach. Nach dem Anschliessen des Handys an den PC per Datenkabel wählt man beim Handy Datentransfer aus. Der PC erkennt dann das Handy als zwei verschiedene externe Datenträger. Der eine ist der interne Speicher und der andere ist die Speicherkarte. So kann man Musik und auch andere Dateien bloss mit „kopieren“ und „einfügen“ in die gewünschten Ordner auf das Handy laden.

Sony Ericsson W900i - Musik DJSony Ericsson W900i - Walkman

Der Walkman Player ist sehr benutzerfreundlich. Es lassen sich einfach Playlists erstellen. Man kann die Lieder nach dem Namen und nach dem Interpreten suchen. Selbst Videos lassen sich im Player abspielen. Der Player kann natürlich minimiert werden und spielt dann auch weiter. Nach einer Unterbrechung fährt er dort fort, wo er stehen geblieben ist. Man kann auch den Klang einstellen. Normal, Bass, Megabass, Sprache und Höhenanhebung sind wählbar. Daneben hat es einen manuellen Fünfband-Equalizer. Der Akku hält etwa sechs Stunden permanenten Musikhörens aus, natürlich variiert dies je nach der Lautstärke. Der Klang ist dabei sehr gut: Die Höhen sind ausgeprägt und der Bass ist tadellos.

Sony Ericsson W900i - Walkman-TasteDas mitgelieferte Headset wird seiner Aufgabe gut gerecht. Wer es trotzdem nicht leiden kann, sollte nicht vom Kauf zurückschrecken: Es lassen sich alternativ alle gängigen Kopfhörer anschliessen. Das Handy spielt beinahe alle üblichen Musikformate ab. Wie auch beim W800i kann man beim W900i beim Einschalten des Telefons wählen, ob man das Handy starten möchte, oder bloss Musik hören will. Dies ist vor allem im Flugzeug nützlich.Das Sony Ericsson W900i ist ohne Zweifel ein sehr gelungenes Handy. Wenn man mit einem so grossen und unhandlichen Handy klarkommt und bereit ist, um die 600 Euro zu zahlen, gibt es fast keine bessere Wahl! Das W900i hat einen enormen Funktionsumfang. Mit Ausnahme von W-Lan sind alle wünschenswerten Funktionen dabei: Das Display ist brillant und die hoch auflösende Kamera macht sogar gute Videos. Der Speicher ist mit 470 MB vollkommen ausreichend und kann sogar mit bis zu 2 GB erweitert werden. Dazu sorgt UMTS für schnellen Internetzugang, Videotelefonie, live TV, Videostreaming und weitere Dienstleistungen. Alles verpackt in edler und trendiger Hülle. Selbst die Verarbeitung ist tadellos und das Menü simpel. Die Standby-Zeiten sind leider nur Mittelmass, da hätte Sony Ericsson besser arbeiten können. Die Musikqualität ist wie bei allen Walkman-Handys spitze. Daher richtet sich das W900i vor allem an Musikfans und Leute mit einem grossen Bedürfnis nach Multimediafunktionen. Auch als Kamerahandy macht das W900i eine gute Figur. Businesstauglich ist es dank den guten Connectivity Leistungen ebenfalls. Was will man mehr?

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