Test des Sony Ericsson W710i

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Unter dem Motto „Run to the beat“ hat Sony Ericsson diesen Sommer ein neues Foto – Walkman Handy auf den Markt gebracht, das über besondere Fitnessapplikationen verfügt. So kann das Handy neben dem Telefonieren und SMS schreiben beim Sport als Kilometer- und Geschwindigkeitszähler verwendet werden. Zusätzlich verfügt das W710 über einen MP3-Player, und ist mit einer 512 Megabyte großen Speicherkarte bestückt, auf der ausreichend Musik für unterwegs gespeichert werden kann. Doch ist es möglich, ein nützliches Sportgerät mit klangvollen MP3-Player in einen Mobiltelefon mit einwandfreien Telefonfunktion zu vereinen? inside-digital.de hat das Gerät im Alltag getestet.Test des Sony Ericsson W710i-2Quadratisch und stylisch ist die Verpackung in der das Sony Ericsson W710i geliefert wird. Unter einem Sichtfenster auf dem Deckel der Verpackung ist das Handy als Blickfang verstaut. In der nächsten Ebene der handlichen Verpackung befindet sich das Aufladegerät, das Datenkabel, eine 512 Megabyte Speicherkarte, das Headset sowie eine Vorrichtung, mit der man das Handy am Oberarm mit einem Klettverschluss befestigen kann.

Im unterem Teil der Verpackung sind die Bedienungsanleitung in Deutsch, Französisch und Spanisch und die Treiber-CD für den PC. Ebenfalls beigelegt sind einige Informationsblätter, z. Bsp. über die SAR Werte des Handys.

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Test des Sony Ericsson W710i-5Das W710i lässt sich einfach zusammenbauen: Nachdem die SIM Karte in den SIM-Kartenhalter eingeschoben ist, kann der Akku ohne Probleme eingesetzt werden. Über den Akku muss das Rückcover geschoben werden. Beim Einsetzten dieses Rückcovers ist besondere Vorsicht geboten, da die Pins zur Befestigung sehr empfindlich sind. Um die „Memory Stick“-Speicherkarte einzusetzen muss der Nutzer das Rückcover herausnehmen und die Karte in den Spalt auf der linken Seite des Handys einsetzen.

Die Designlinie des W710i ist konsequent. Die Farben ‚Metallic-Silber’, Weiß, Grau und Orange finden sich am gesamten Handy wieder. Der Großteil des Kunststoffes, aus dem das Handy besteht ist weiß und wird von grauen und orangefarbenen Elementen eingefasst, wodurch dem Handy ein besonderes Erscheinungsbild gegeben wird. Besonders hervorgehoben sind die Knöpfe für die Lautstärkeregelung, dem Auslöser der Kamera an der Seite des Handys, das Walkman-Zeichen und die Linse der Kamera- sie glänzen in silber.

Das W710i macht einen sehr robusten und widerstandfähigen Eindruck, womit es seiner Funktion als „Outdoorhandy“ gerecht wird. Das Gehäuse besteht aus einem harten Kunststoff, der den Eindruck macht gegenüber Kratzern resistent zu sein. Das Material schützt zudem vor Wasserspritzern – besonders wichtig bei der Benutzung des Handys als Kilometer- oder Schrittzähler beim Sport!

Klappt man das Handy auf, rastet das Display fest in eine Position ein, wodurch ein Ausleiern des Klappgelenks vermieden wird. Die Bedienungstasten sind aus Kunststoff, die Navigationstaste ist zusätzlich in silber eingefasst. Die außen angebrachten Tasten wirken stabil und widerstandsfähig.
Das Spaltmaß zwischen den beiden Hauptelementen des Handys ist sehr gering, sodass die Wahrscheinlichkeit, dass Staub ins Handy gerät, so gut wie ausgeschlossen werden kann. Der Einsteckplatz für die Speicherkarte ist vollkommen verblendet und damit gut geschützt. Lediglich die Verbindungsstelle zum Ladegerät ist ungeschützt.

Test des Sony Ericsson W710i-6Sowohl das Ladekabel, das Datenkabel als auch das Headset werden über einen gemeinsamen Anschluss, der sich an der unteren Seite des Handy befindet, mit dem Handy verbunden. Werden diese Anbauteile an das Handy angeschlossen, rasten sie schnell ein und haben nur geringes Spiel. Um diese wieder vom Handy zu trennen müssen die Stecker fest eingedrückt werden.

Neben dem Anschluss für Lade-, Datenkabel und Headset befindet sich auf der linken Seite ein Steckplatz für die Speicherkarte und zwei Knöpfe zum Auslösen der Kamera sowie der Lautstärkeregelung. Auf der rechten Seite findet ist ein Knopf, mit dem man eine Tastensperre aktivieren kann. Auf der oberen, aufklappbaren Seite des Handys, sind neben dem Außenbildschirm ebenfalls rechts und links zwei zusätzliche Knöpfe, mit denen der MP3-Player bedient werden kann. Ist der MP3-Player nicht aktiv, erscheinen nach dem Drücken der Lautstärketaste Informationen über den Telefonstatus. Über dem Außendisplay ist die 2-Megapixel Kamera.

Aufgeklappt erfolgt die Bedienung über einen Fünf- Wege Navikey sowie 20 weitere Tasten. Im oberen Teil des Bedienfeldes sind zwei Tasten, mit denen sich die aktuellen Befehle jeweils bestätigen oder verneinen lassen sowie eine Korrektur- und ‚Zurücktaste. Unterhalb des Navikeys sind eine Taste für den direkten Internetzugang und eine Taste, über die man zu den Desktop-Verknüpfungen gelangt.

Unterhalb der Nummern-Tastatur ist eine Taste für den direkten Zugang zum MP3-Player sowie die Ein- und Ausschalttaste.

Alle Tasten haben einen sehr guten Druckpunkt und sitzen fest im Gehäuse. Das „Klickgeräusch“ ist im Vergleich zu anderen Handys jedoch sehr laut und wird z. Bsp. beim Schreiben von Kurzmitteilungen schnell nervig. Die Seitentasten sind dazu im Vergleich leise.Test des Sony Ericsson W710i-7Das W710i konnte im Test mit einer sehr guten Qualität überzeugen: Die Stimme des Gesprächspartners wird klar und deutlich übertragen und auch am anderen Ende der „Leitung“ ist die Sprachübertragung einwandfrei. Die Lautstärke kann während des Telefonierens mit dem Wippschalter an der Seite des Handys verändert werden.

Auch bei Auslandsreisen in andere Kontinente kann das W710i genutzt werden. Es funkt sowohl auf 900 und 1800 MHZ als auch in 850 und 1900 MHz, was zum Beispiel den amerikanischen Frequenzen entspricht.

Als Standby-Zeit gibt Sony Ericsson für das W710i 350 Stunden an und es kann bis zu zehn Stunden telefoniert werden – im Test konnte das Handy mit langen Akkulaufzeiten trotz vielseitiger Nutzung überzeugen.Test des Sony Ericsson W710i-8Das TFT Innendisplay des W710i hat eine Auflösung von 176 x 220 Pixel, auf dem 262.144 Farben dargestellt werden können. Grafiken und Fotos werden scharf und brillant dargestellt. Auch bei starker Lichteinstrahlung und schlechten Lichtverhältnissen ist die Darstellung gut.

Das Außendisplay besitzt eine Auflösung von 128 x 128 Pixel leuchtet passend zum Design in orange und zeigt die Schrift in grau an. Für das Ablesen der Uhrzeit oder des Anrufers reicht dieses Display vollkommen aus.

Die Helligkeit des Innendisplays kann manuell eingestellt werden. So ist es möglich, aus fünf verschiedenen Helligkeitsstufen zwischen 20 und 100 Prozent zu wählen. Beim Außendisplay kann der Nutzer einstellen, dass es durchgehend leuchtet, um beispielsweise die Uhr direkt, ohne vorher den Wippschalter zu drücken, zu sehen.

Test des Sony Ericsson W710i-9Als Startbildschirm erscheint das Logo sowie eine Animation von Sony Ericsson. Im Menu kann der Nutzer wählen, ob diese Begrüßungsanimation angezeigt werden soll, eine andere Animation erscheinen soll oder komplett darauf verzichtet wird.

Zwei Designvorlagen sind bereits auf dem Handy gespeichert, weitere können aus dem Internet heruntergeladen werden. Die verschiedenen Designvorlagen können manuell angepasst werden. So kann gewählt werden, welches und ob ein Hintergrundbild angezeigt , ein Bildschirmschoner aktiviert und wie groß die Uhr im Display angezeigt werden soll.

Aktiviert man den Kameramodus des W710i, dient das Innendisplay des Handys als Sucher. Die Anzeige ist identisch mit dem späteren Ergebnis. Die wichtigsten Informationen wie die Bildauflösung und der ISO-Wert werden direkt auf dem Display angezeigt.

Die Kamera startet nach ungefähr einer Sekunde. Bilder in der höchsten Auflösung (zwei Megapixel) benötigen ca. 1,5 Sekunden Zeit um gespeichert zu werden, in der niedrigsten (640 x 480 Pixel) vergeht keine Sekunde bis das Bild gespeichert ist. In welchen Ordner die Bilder gespeichert werden, kann man unter den Einstellungen selbst bestimmen.

Neben dieser Funktion besitzt der Kameramodus des W710i noch zahlreiche weitere nützliche Tools. So kann im Aufnahmemodus zwischen „Normal“, „Panorama“, „Rahmen“ und „Bildfolge“ gewählt werden, die Bildgröße auf zwei Megapixel, ein Megapixel oder VGA eingestellt werden, der Nachtmodus und der Selbstauslöser aktiviert oder deaktiviert werden. Als Effekte lassen sich „Schwarzweiß“, „Negativ“ und „Sepia“ wählen. Zudem lässt sich der Weißabgleich in mehren Stufen regeln und die Bildqualität auf „Normal“ oder „Fein“ gestellt werden.

Ähnlich wie bei Camcordern kann gewählt werden, ob das Datum und die Uhrzeit im Foto angezeigt werden sollen oder nicht.

W710i - beim Fotografieren

Mit einem Tastendruck kann man von der Fotofunktion zur Videofunktion wechseln. Dort findet man die selben Effekte und Einstellungen wie bei der Fotofunktion. Zusätzlich kann der Nutzer wählen, ob mit oder ohne Ton aufgenommen werden soll. Im Aufnahmemodus kann zwischen einer guten Videoqualität und einer geringeren Videoqualität für den Versand des Videos via MMS gewählt werden.

Die aufgenommen Videos sind bei der Wiedergabe leicht verixelt, werden jedoch einwandfrei abgespielt. Wie auch bei der Fotofunktion lässt sich der Speicherort manuell festlegen. Standardmäßig werden die Fotos und Videos im Ordner „Album“ abgespeichert.

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Das Menu ist gut verständlich und hinter den verschiedenen Icons findet man die Funktionen, welche man dort erwartet. Insgesamt gibt es zwölf Menüpunktein vier Reihen mit jeweils drei Icons. Die Untermenüs werden in Listenform angezeigt und führen schnell zu der gewünschten Funktion. Oft sind die Untermenüs erneut untergliedert, wie zum Beispiel im Ordner „Dateien“. In der ersten Anzeige besteht ein Zugriff zu allen Fotos, Videos etc., drückt man den Navi-Key einmal nach rechts, so besteht nur noch ein Zugang zu allen auf dem Memory Stick gespeicherten Dateien, betätigt man diesen erneut so kann man nur noch alle Dateien einsehen, die direkt auf dem Handy gespeichert sind.

Nach dem selben Prinzip sind die Menüpunkte „Anrufe“ gegliedert, dort sieht man im ersten Schritt alle Telefonate, in den nächsten Punkten werden nur noch die „Angenommenen“, „Gewählten“ und „Unbeantworteten“ angezeigt. Im Menüpunkt „Einstellungen“ hat man im ersten Schritt einen Blick auf die „Allgemeinen“ Einstellungen, die im folgenden in die Punkte „Sounds+Signale“, „Bildschirm“, „Anrufe“ und „Verbindungen“ gesplittet sind.

Um eine SMS zu verfassen muss das Hauptmenu geöffnet werden und dreimal die Bestätigungstaste gedrückt werden oder man benutzt den Schnellzugriff über die Navigationstaste und spart zwei Tastenklicks.

Jede der vier Navi-Keys lässt sich individuell mit einer bestimmten Funktion verknüpfen. Voreingestellt sind ein Schnellzugriff zum SMS-Schreiben, Telefonbuch und zur Fitness Funktion. Die vierte Taste ist noch frei belegbar.

Über die Kamerataste an der Seite gelangt man direkt zur Foto- bzw. Videofunktion. Betätigt man den Wippschalter an der Seite des Handys wird auf dem Display der Telefonstatus angezeigt. Während eines Gesprächs dient dieser zur Regelung der Lautstärke, bei der Aufnahme von Fotos und Videos kann die Helligkeit eingestellt werden.

Die Größe der Schrift und der Icons ist fest eingestellt und nicht mehr veränderbar. Auch die Schriftgröße für die Wählanzeige ist nicht frei wählbar. Sowohl die Schrift- als auch Icongröße ist jedoch so gewählt, dass man diese gut erkennen kann und keine Problemen beim Lesen entstehen.
Drei Klicks genügen, um zu den Einstellungsoptionen zur Rufnummernübermittlung zu kommen. Dort hat man die Wahl zwischen „Rufnummer senden“, „Rufnummer unterdrücken“ und „Netzstandard“.

Zu den Anruflisten gelangt man durch Drücken der rechten, oberen Auswahltaste. Dort sieht man die „Angenommenen“, „Gewählten“ und „Unbeantworteten“ Anrufe. Zu jedem Name / jeder Nummer wird das Datum und die Uhrzeit des Anrufs angezeigt. Ist ein Anruf erfolglos, so besteht die Möglichkeit der Wahlwiederholung.

Wer mit dem W710i eine SMS verfassen möchte, wird von einer lernfähigen T9 Software unterstützt. Es lassen sich mehrere Nachrichten verknüpfen, die dann als eine SMS versendet werden. Wie viele Zeichen jedoch in einer SMS noch zur Verfügung stehen, sieht man erst wenn man zu den letzten 20 Zeichen gelangt. Wird eine neue SMS Einheit angebrochen, wird dies groß im Display angezeigt.

Vorlagen zum SMS-Versand werden von Sony Ericsson nicht mitgeliefert, diese kann man jedoch selbst erstellen, speichern und danach in die Nachrichten einfügen.
Neu erhaltene Nachrichten werden im Posteingang gespeichert. Wurde die SMS gelesen, wird sie im Ordner „Gespeicherte Nachrichten“ abgelegt. Wer eine EMS schreiben möchte, kann über das Menü ein Logo, ein Bild oder einen Klingelton einfügen. Zudem ist es möglich Termine, Aufgaben und Telefonnummern zu einer SMS hinzuzufügen und dann zu versenden.

Wer eine MMS Nachricht verfassen möchte, wählt im Menu unter „Verfassen“ anstatt der SMS-Option die MMS-Nachricht aus. Wird zum ersten Mal eine MMS versendet, müssen die Einstellungen für den MMS Versand vom Betreiber zugeschickt oder im Internet unter sonyericsson.com/support heruntergeladen werden. Ist dieser Schritt einmal gemacht, lassen sich ganz einfach MMS-Nachrichten verfassen. Text, Bilder, Fotos, Dias, Sounddaten, Signaturen und Anhänge können an Mobiltelefone und E-Mail-Adressen gesendet werden.

Mit dem W710i ist es ebenfalls möglich, E-Mail Nachrichten zu senden und zu empfangen, dazu kann in wenigen Schritten ein E-Mail Konto eingerichtet werden. Es ist möglich E-Mails an einen oder mehrere Empfänger (über CC und BCC) zu Senden. Ob die E-Mail und der Anhang auf dem Handy gespeichert werden soll, ist frei wählbar.

Das W710i kann Musik der Formate MP3, MP4, 3GP, AAC, AAC+, AMR, IMY, EMY sowie WAV abspielen. Der MP3-Player kann sowohl im geschlossenen als auch geöffneten Zustand des Handys genutzt werden. Ist das Handy geschlossen, werden Infos über Interpret und Titel im Außendisplay angezeigt. Über vier Tasten, die in die Umrahmung des Außendisplays integriert sind, kann man zwischen den verschiedenen Titeln auswählen, stoppen und wiedergeben.
Ist das Headset angeschlossen und ein Anruf geht ein, wird die Musikwiedergabe automatisch unterbrochen um den Anruf entgegen nehmen zu können. In das Headset ist eine Antenne integriert, womit es möglich ist über das Handy Radio zu hören.

Eine Tastensperre wie man sie von anderen Handys kennt besitzt das W710i nicht. Da es ein Klapphandy ist und im zugeklappten Zustand alle innen liegenden Tasten verdeckt werden, ist dies auch nicht notwendig. Durch eine Taste an der Außenseite des Handys ist es jedoch möglich, die Außentasten für den MP3 Player zu sperren. Diese Funktion ist besonders bei einer Nutzung während des Sport mit dem W710i nützlich, um die Tasten nicht ungewollt zu betätigen.Test des Sony Ericsson W710i-27Über Bluetooth, Infrarot und mit dem USB Datenkabel ist es möglich, Dateien vom Handy mit anderen Geräten auszutauschen. Zudem kann der Nutzer das Handy mit einem Computer synchronisieren.

Bei der Übertragung über Bluetooth lassen sich ähnlich wie beim Versenden von MMS alle Dateien versenden, die auf dem Handy gespeichert ist. So ist es auch möglich, empfangene Anhänge von E-Mails die sich auf dem Handy befinden an den eigenen Computer zu schicken.

Über Bluetooth, Infrarot, dem USB Kabel und einem Internetdienst ist es möglich das W710i mit einem Computer zu synchronisieren. Dazu muss vorher jedoch noch das Softwarepaket „Sony Ericsson PC Suite“ auf den PC aufgespielt werden, welches sich auf der beiliegenden CD befindet oder von der Website von Sony Ericsson heruntergeladen werden kann.

Ist dies geschehen, lassen sich Telefonkontakte, Termine, Aufgaben und Notizen ohne Probleme synchronisieren. Die Verbindungen mit anderen Handys haben alle einwandfrei funktioniert. Es ist auch möglich das W710i über Bluetooth als Fernbedienung z. Bsp. für den Windows Media Player zu benutzen.

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Über die Sprachsteuerung des W710i ist es möglich Telefonate zu führen, die über Sprachbefehle getätigt werden. Hierfür ist es notwendig, ein sogenanntes „Zauberwort“ festzulegen, durch welches die Sprachsteuerung des Handys aktiviert wird. Die mit einem Sprachbefehl versehenden Telefonbuchkontakte müssen auf dem Telefonspeicher gespeichert sein und dürfen sich nicht auf der SIM Karte befinden.

Es ist möglich, das W710i als Diktiergerät zu nutzen. Neben dem Abspielen der Aufnahmen ist es möglich, diese als Rufton, Alarmsignal, Nachrichtensignal oder Kontakt-Rufton zu verwenden. Zudem kann der Nutzer Gespräche aufzeichnen.

Das Aktivieren der integrierten Freisprechfunktion ist umständlich. Nachdem das Telefonat angenommen wird muss über den „Mehr“ Schalter zuerst die Freisprechfunktion ausgewählt werden, bevor man diese aktivieren kann.

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Sieben verschiedene Profile stehen zur Auswahl, die individuell angepasst werden können. So ist es möglich die einzelnen Profile, mit Ausnahme des Profil „Normal“ umzubenennen und die Einstellungen wie Ruftonlautstärke, Vibrationsarlarm und Tastentöne nach eigenen Wünschen zu ändern. Im Telefonspeicher können 1000 Kontakte und 2500 Rufnummern gespeichert werden. Zu jedem Kontakt, der bei Wunsch einer Gruppe zugeordnet werden kann, kann neben dem Namen und der Nummer die E-Mail Adresse, die Webadresse, ein Bild und Rufton sowie die komplette Anschrift als auch das Geburtsdatum gespeichert werden. Dieser Kontaktdatensatz lässt sich bei Bedarf als SMS, MMS oder E-Mail senden oder kann über Bluetooth und Infrarot verschickt werden.

Die wichtigsten Funktionen unter dem Menüpunkt Organizer ist die Alarmfunktion, der Kalender, die Aufgabenverwaltung sowie die Stoppuhr und der Rechner. Es ist möglich fünf verschiedene Alarme zu aktivieren, die einmalig oder regelmäßig an festgelegten Tagen aktiv werden. Der Nutzer kann beispielsweise für die Wochentage Montag bis Freitag einen anderen Alarmton und eine andere Alarmzeit zu wählen als am Wochenende.

Der Kalender ist wahlweise als Monats- oder Wochenansicht verfügbar. Besonderes Feature des Kalenders: Der Nutzer kann nach besonderen Terminen suchen.

Bei der Stoppuhr besteht die Möglichkeit mehrere Rundenzeiten zu wählen. Diese Funktion unterstreicht den besonderen Sportcharakter des Handys.

Datum und Uhrzeit werden im unteren Teil des Innendisplays sowie des Außendisplays angezeigt. Befindet man sich im Menu des Handys so ist die Zeitanzeige klein im oberen Teil des Handys eingeblendet. Das Handy lässt sich im Menupunkt „Einstellungen“ auf die verschiedenen Zeitzonen einstellen.

Standardmäßig sind auf dem W710i drei Spiele installiert, „Alpha Wing 2“ – ein Raumschiffspiel, „Tennis Multiplay“ sowie „Treasure Towers“, hier sollen möglichst viele Schätze aus den Türmen gesammelt werden.

Eine Besonderheit beim W710i sind die Fitness Applikationen. Das Handy kann beim Laufen als Kilometer- und Zeitzähler fungieren und rechnet nach absolviertem Training die Durchschnittsgeschwindigkeit sowie den Kalorienverbrauch aus. Auch wird die Maximalgeschwindigkeit angezeigt. Diese Daten werden im Handy gespeichert, sodass mit der Zeit ein richtiges Trainingstagebuch entsteht.

Im Alltag ist es möglich das W710i als Schrittzähler zu benutzen. Nach der Eichung der Schrittlänge (im Test zeigte sich, dass die voreingestellten Werte sehr ungenau waren) zählt das Handy die absolvierten Schritte und rechnet aus ihnen die zurückgelegte Distanz um. Zu dieser wird wiederum die verbrauchte Kalorienzahl ausgerechnet. Diese Daten werden ebenfalls im Menupunkt Ergebnisse gespeichert.

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Für alle Personen, die sportbegeistert sind ist dieses Handy genau das richtige Gerät! Mit dem W710i ist es möglich, beim Sport durch den Walkman Player unterhalten zu werden, dabei genaue Infos über Streckendistanz, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch zu erhalten, bei Wunsch telefonisch erreichbar zu sein und ein besonders schönes Panorama mit der integrierten 2-Megapixel-Kamera (entweder als Foto oder Video) direkt festzuhalten. Da eine 512 Megabyte Speicherkarte mitgeliefert wird kommt es dabei auch so schnell nicht zu Engpässen. Mit dem mitgelieferten Armband lässt sich das Handy ideal am Oberarm oder der Gürtelschnalle befestigen.

Auch die sonstigen technischen Möglichkeiten des W710i lassen wenig Wünsche offen. Es können 1000 komplette Datensätze im Handy gespeichert werden, es ist als Diktiergerät nutzbar und hat einen detaillierten Kalender. Verbindungen zu anderen Geräten erfolgen problemlos über Bluetooth, Infrarot oder per USB Datenkabel.

Jeder Sport- und Outdoor-Begeisterte wird seine Freude an diesem stylischen Gerät haben.

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