Test des Sony Ericsson K810i

20 Minuten

Sony Ericsson K810i: Draufsicht

Mehr als 4,5 Millionen Modelle des ersten Cybershot-Handys hat Sony Ericsson seit dem Launch des Produktes im vergangenen Sommer verkauft. Mit einer 3,2-Megapixel-Kamera, Autofokus, Xenonblitz, überarbeiteter Software sowie integrierter bildverbessernder Anwendungen soll die Erfolgsgeschichte der Cybershot-Handys weitergeführt werden. Das K810i ist trotz Kamera nur 17 Millimeter tief – im Vergleich zum Vorgänger K800i wurden fünf Millimeter gespart. inside-digital.de hat getestet, ob das K810i mit mehr Features auf weniger Raum gegen seinen erfolgreichen Vorgänger ankommen kann.Sony Ericsson K810i: VerpackungEin dezenter Karton für ein viel versprechendes Handy – beige umhüllt kommt der neue Stern am Himmel der Foto-Handys. In dezent glänzender Hülle mit dezenten silbernen Applikationen und weißen Schriftzügen verspricht der Karton dem neuen Besitzer ein stilvolles Fotohandy. Der geöffnete Karton präsentiert eine royalblaue Einlage – in der das neue Cybershot-Handy liegt. Unter der Pappabdeckung ist das passende Zubehör verstaut. Der Lieferumfang bietet neben dem obligatorischen Ladegerät und Akku ein USB-Kabel, ein einfaches Headset, eine 128 Megabyte Speicherkarte „Memory Stick Micro (M2)“ und eine Software-CD mit der sich die Software „Disc2Phone“, „PC Suite“, „Apple Quick Time Player“ und „Adobe Photoshop Album SE“ auf dem Computer installieren lassen. Mit den verschiedenen Programmen kann der Nutzer seine Daten vom Handy auf dem PC sichern, verwalten und anschauen oder Musik auf das Handy übertragen. Die Bedienungsanleitung ist in Deutsch, Italienisch, Französisch und Englisch beigelegt. Zusätzlich informiert eine kleine extra Anleitung über die neuen Features und optionales Zubehör für das K810i. Der Umfang des Zubehörs ist absolut ausreichend um das Gerät in vollem Umfang nutzen zu können. Die Größe der Speicherkarte hätte etwas größer ausfallen können (bis zu 2 Gigabyte Memory Stick Micro sind möglich), reicht aber für den durchschnittlichen Gebrauch aus.

Sony Ericsson K810i: Lieferumfang
Sony Ericsson K810i: zerlegt in Bestandteile

Sony Ericsson K810i: TastaturDer Akkudeckel auf der Rückseite des K810i kann nahezu kraftlos nach unten geschoben werden. Das Einlegen der SIM-Karte ist kein Problem – sie wird einfach anhand einer kleinen Zeichnung in den dafür vorgesehen Schlitz geschoben, die Entnahme der Karte hingegen gestaltet sich etwas schwieriger, wenn die Karte erst einmal fest von dem metallenem Bügel gehalten wird. Der Akku lässt sich einfach einschieben und sitzt ebenso wie SIM-Karte absolut fest und passgenau. Der Decke wird einfach wieder eingeschoben und es kann losgehen. Die Speicherkarte ist bereits in einen extra, mit einer Klappe geschützten Einschub an der Seite des Handys eingesetzt – diese Lösung ist einfach und praktikabel, da nicht wie bei vielen anderen Modellen der Akkudeckel entfernt werden muss, um die Speicherkarte einzulegen.

Sony Ericsson K810i: GrößenverhältnisDas Cybershot-Handy ist in zwei Varianten erhältlich: in „Noble Blue“ und „Golden Ivory“. Bei beiden Varianten ist die Vorderseite mit einer durchsichtigen Kunsstoffscheibe bedeckt – nur die Tastatur und Steuerung stechen hervor. Das übrige Gehäuse des K810i ist komplett in einem matten Ton gefärbt – nur ein schmaler Streifen, welcher das Gehäuse umrandet, und die Kamera-Abdeckung sind in ein hochglänzendes Anthrazit gefärbt.

Die Tastatur ist eher ungewöhnlich – anstelle von durchgängigen eckigen Tastenflächen dienen kleine runde Tasten aus Metall der Bedienung. Die Tasten lassen sich deutlich voneinander unterscheiden und haben einen gut spürbaren Druckpunkt. Blind SMS-Tippen ist damit kein Problem.

Sony Ericsson K810i: BeleuchtungNeben der Standard-Tastatur verfügt das K810i über ein kleinen Joystick mit glatter Metall-Oberfläche, die nicht immer eine gezielte Steuerung zulässt. Die Richtungen des Joysticks lassen sich individuell mit einzelnen Funktionen für einen schnelleren Zugriff belegen. Um den Joystick sind zudem sechs weitere Tasten zur Annahme und zum Beenden eines Anrufes, Zugriff auf das Aktivitätenmenü, Zugang zum Browser sowie eine „Zurück“- Taste und eine Lösch-Taste angelegt. Diese Tasten sind aus schwarzem Plastik, die Symbole der Tasten leuchten Betätigung blau. Oberhalb des Displays sind zudem zwei kleine schmale Metalltasten, die einen direkten Zugriff auf den Fotoordner des K810i bieten.

An den Seiten dienen zudem eine Start/Stopp-Taste und eine Kamera-Taste der Steuerung des MP3-Players und dem Direktzugriff auf die Kamerafunktion, zudem sorgt eine Wipptaste an der Seite für die Lautstärke-Regelung oder den Zoom bei Nutzung der Kamera. Die Tasten und Elemente sind absolut stimmig in das Design des Modells eingefügt.

Alle Bauteile sind passgenau und lassen nur geringe Spaltmasse zu – die Verarbeitung wirkt hochwertig und fühlt sich durch den hauptsächlich verarbeiteten Plastikanteil im Gehäuse nicht ganz so wertig an, wie man es erwartet – auch der Akkudeckel des Testgerätes hat etwas Spiel und knirscht leicht bei einem festen Zugriff.

Die Anschlussstelle für das Lade- oder Datenkabel ist ungeschützt und somit nicht gegen Schmutz gefeilt. Insgesamt wirkt das K810i im Vergleich zu seinem etwas klobigeren Vorgänger K800i stimmiger, da keine riesige Kamera-Abdeckung auf der Rückseite zu sehen ist.
Der Vibrationsalarm funktioniert auch mit Klingelton und ist sehr sanft – in der Hosentasche ist die Vibration kaum zu spüren.Sony Ericsson K810i: HeadsetSprachqualität und Empfang sind in allen Netzen sehr gut. Man kann seinen Gesprächspartner laut und deutlich auch bei Nebengeräuschen sehr gut verstehen, sollte dieser mal zu laut oder zu lause werden, kann die Lautstärke mit dem Zeigefinger mittels des Wippschalters an der Seite verstellt werden. Einzig bei starken Nebengeräuschen, etwa auf einem Flughafen oder an einer stark befahrenen Straße reicht die höchste Lautstärke nicht ganz aus.

Hier kann aber mit dem Headset schnell ausgeholfen werden. Der Lautsprecher kann während des Gespräches nur etwas umständlich über das Menü eingeschaltet werden – ein direkter Zugriff ist nicht möglich. Die Lautstärke ist einstellbar und ermöglicht ein bequemes, gut verständliches freies Sprechen an ruhigen Orten. Der Empfang ist auch in schwachen Netzen, an Orten mit schlechtem Empfang oder bei schneller Fortbewegung sehr gut. Selbst bei geringer Signalstärke ist der Gesprächspartner noch gut zu verstehen. Gesprächs- und Standbyzeit sind dank des starken Akkus mit 10 Stunden (knapp zweieinhalb Stunden für UMTS-Nutzung), bzw. 400 Stunden recht ordentlich. Bei mäßigem Gebrauch eine ausreichende Leistung, bei häufiger Nutzung der Kamera, Bluetooth oder UMTS kann der Akku aber auch schon nach zwei Tagen schlapp machen.

Im UMTS-Netz kann der Nutzer die Funktion des Videoanrufes nutzen. Bei einem Videoanruf sieht man den Gesprächspartner auf dem Bildschirm des Handys und umgekehrt. Die Videoanruffunktion ist einfach zu nutzen und kann entweder über die Kontakte gewählt oder über den Organizer gestartet werden. Hier kann man zudem zuvor testen, welches Bild der Gesprächspartner während des Videotelefonates sieht.Sony Ericsson K810i: KameraDas Display ist mit seinen 3,2 x 4,2 Zentimetern ausreichend groß um alle Features des Gerätes bequem nutzen zu können. Farbwiedergabe und Schärfe sind hervorragend, wer einen Pixel sehen möchte, muss mit einer Lupe rangehen. Die Lesbarkeit ist in allen Lichtverhältnissen, egal ob dunkel oder hell, sehr gut. Die Display-Einstellungen des K810i sind vielseitig: Der Nutzer kann zwischen vier verschiedenen Designs und unterschiedlichen Hintergrundbildern wählen sowie Startbildschirm und Bildschirmschoner individuell anpassen.

Auch die Helligkeit des Displays kann nach den persönlichen Wünschen angepasst werden, der Kontrast ist nicht einstellbar. Zudem kann der Nutzer bestimmen, ob die Uhrzeit groß oder klein auf dem Display erscheint und im Standby angezeigt werden soll oder nicht.

Sony Ericsson K810i: Draufsicht Das Menü der Cybershot-Kamera lässt sich am schnellsten öffnen, indem man einfach die Kameraabdeckung aufschiebt – das Kameramenü ist dann horizontal bedienbar und die Kamerataste kann wie bei einer herkömmlichen Digitalkamera als Auslöser genutzt werden. Das Display dient dem Nutzer als Sucher. Man kann als Aufnahmegröße je nach Bedarf zwischen einer Größe von drei Megapixel, zwei Megapixel, einem Megapixel und VGA, also 0.3 Megapixel, wählen. Zusätzlich stehen als Aufnahme-Modi eine Panorama-Funktion, verschiedene Rahmen und die „BestPic“-Funktion, mit der acht Bilder auf einmal gemacht werden, zur Verfügung.

Der Blitz kann auf Wunsch ausgeschaltet werden und bietet eine „Rote-Augen-Reduktion“ – die Blitzstärke reicht um in kleiner Runde Personen oder Objekte in bis zu drei Metern Entfernung ausreichend auszuleuchten. Die Farben wirken einigermaßen natürlich und die Bilder stehen denen einer einfachen Digitalkamera in nichts nach. Für Experimentierfreudige können Effekte wie „Schwarzweiß“, „Negativ“, „Sepia“ oder „Solarisieren“ voreingestellt werden.

Die Kamera hat einen digitalen Zoom – der kaum zu gebrauchen ist, da die Bilder bei voller Nutzung des Zooms garantiert verwackelt sind, es sei den man stabilisiert das Handy zusätzlich. Zusätzlich bietet das Cybershot-Handy natürlich weitere Features wie einer Reihe von Voreinstellungen von „Nachtszene“ bis „Dokument“, verschiedene Verschlusstöne (erklingen beim Abdrücken), einen Selbstauslöser, Weißabgleich und die freie Definierbarkeit des Speicherziels.

Durch eine automatische Korrektur, die bei einem bereits aufgenommenen Bild im Nachhinein durchgeführt werden kann, lassen sich manche zu dunkle oder helle Bilder noch erstaunlich gut „retten“.

Sony Ericsson K810i: beim Fotografieren

Das Auslösen eines normalen Fotos in bester Qualität liegt gut unter einer Sekunde und verdirbt dem Nutzer nicht den Spaß am Fotografieren. Die Videofunktion bietet dieselben Effekte zudem kann der Nutzer wählen, ob ein Video in voller Länge aufgenommen werden soll oder um es per MMS zu verschicken. Die Aufnahme des Tons lässt sich zusätzlich ausschalten. Bilder und Videos werden automatisch auf der Speicherkarte abgelegt.

Insgesamt verspricht man sich mehr von der Bildqualität eines Cybershot-Handys – im Test schienen alle Bilder – egal ob in Innenräumen oder bei strahlendem Sonnenschein fotografiert – auf dem PC-Bildschirm kontrastarm und farblos. Bei fast allen Aufnahmen, die im Test gemacht wurden lag bei genauem Betrachten ein leichter Schleier über den Bildern. Auch wenn die Fotofunktion des K810i keine Digitalkamera ersetzen kann, hat die Kamera des K810i Vorteile gegenüber einer durchschnittlichen Handykamera, denn sie liefert zu allen Lichtverhältnissen brauchbare Bilder, die nicht im Vorhinein verwackelt sind und im Glücksfall auch mal einen Ausdruck wert sind.

Sony Ericsson K810i: Startbildschirm
Sony Ericsson K810i: Nachricht schreiben
Sony Ericsson K810i: Kalender
Sony Ericsson K810i: Kontakte
Sony Ericsson K810i: Einstellungen
Sony Ericsson K810i: Extreme Air Snowboarding
Sony Ericsson K810i: Verbindungen
Sony Ericsson K810i: Allgemeine Einstellungen
Sony Ericsson K810i: Anwendungen
Sony Ericsson K810i: Hauptmenü
Sony Ericsson K810i: Mitteilung verfassen
Sony Ericsson K810i: Kalender
Sony Ericsson K810i: Alle Dateien
Sony Ericsson K810i: Tennis Multiplay
Sony Ericsson K810i: Unterhaltung
Sony Ericsson K810i: Anrufe
Sony Ericsson K810i: Rechner
Sony Ericsson K810i: Organizer

Wer schon einmal ein Handy aus Sony Ericssons Walkman-Reihe in Händen hielt, wird beim Öffnen des Menüs wenig überrascht sein: Zwölf grafische Symbole pulsieren wenn sie ausgewählt werden und zeigen ihre Beschriftung. Doch auch Neulingen dürfte der Umstieg zum K810i leicht fallen – die Oberfläche ist anderen Handys mit einem im Gitter aufgestellten Menü ähnlich und intuitiv bedienbar. Wählt man einen Menüpunkt mit weiteren Unterpunkten – wie „Einstellungen“ – aus sind die einzelnen Unterpunkte übersichtlich in Karteikarten-Darstellung aufgegliedert.

Geöffnet wird das Menü über den rechten Softkey unterhalb des Displays oder aber den „Play“-Button in der Mitte der Navigationstaste. Die hohe Displayauflösung lässt die Schrift und die Grafik glatt und schick aussehen. Die „geschliffene“ und farbenfrohe Optik des Menüs verleiht dem K810i einen edlen Touch und das gut strukturierte Menü machen Lust die Tiefen des Menüs zu erforschen. Wem das ursprüngliche Design zu trist ist, dem stehen unter den Einstellungen drei weitere Designs zur Verfügung. Die Navigation innerhalb des Menüs funktioniert über die Navigationstaste, was einfach und intuitiv vonstatten geht. Über die „Rücktaste“ springt man eine Menü-Ebene höher. Die vier Richtungen des Joysticks lassen sich zudem mit bestimmten Menüpunkten belegen, um auf diese schnell zugreifen zu können. Dabei ist der Zugriff auf nahezu alle Hauptmenüpunkte möglich, für Unterpunkte empfiehlt sich eine Benutzung der Verknüpfungen, die auf einer eigenen Taste das schnelle Aktivieren von z. B. Bluetooth-Verbindungen ermöglicht. Das spart Zeit und Menüebenen, die sonst häufig zu lang sind. Während eines Gespräches kann der Nutzer jederzeit ins Hauptmenü wechseln, um beispielsweise im Telefonbuch einen Kontakt zu suchen. Die Schriftgröße und Art für das Menü ist fixiert und lässt sich nicht ändern, sie ist jedoch durchgehend in einer angenehmen Größe und in jeder Situation gut abzulesen.

Die Rufnummerübermittlung kann man einfach im Einstellungsmenü verwalten, hier kann man aus den drei Standardfunktionen auswählen. Die Anruferlisten sind wie gewohnt – man kann sowohl verpasste, als auch angenommene oder abgegangene Gespräche einsehen, oder aber auf einer gemischten Liste alle auf einmal Revue passieren lassen.

Mit dem rechten Softkey kann man hier auch gleich an den Kontakten arbeiten und unbekannte Nummern einfach in das interne Telefonbuch übernehmen. Beim SMS-Schreiben wird der Anwender von einer lernfähigen T9 Funktion unterstützt. Wer zuvor kein Sony Ericsson Handy hatte, den wird die Auswahl der zur Verfügung stehenden Wörter über ein „Pull – Down“ – Menü sicherlich ein wenig ungewöhnlich vorkommen – nach etwas Eingewöhnungszeit ist dies jedoch praktisch. In der oberen rechten Ecke ist ein Zähler, der die übrigen Zeichen einer einzelnen SMS abzählt. Dieser wird bei den letzten 20 Zeichen aktiv, und zwingt daher manchmal zur Korrektur des zuvor verfassten Textes. Im Nachrichtenmenü findet man neben der Möglichkeit, SMS in alle Welt zu senden, auch die Auswahl eine MMS, Sprachnachricht oder E-Mail zu versenden. Ganz einfach kann man so Bilder, Videos, Töne und Text zu versenden. Hierzu lässt sich aus den Standardspeicherorten des Gerätes auswählen oder noch selbst die Datei, die man einfügen will, erstellen.

Die maximale MMS-Größe beträgt, wie üblich, 300 Kilobyte. Die integrierte E-Mail-Software ist umfangreich und sollte den meisten Anwendern locker reichen. Die Konfiguration ist dabei nicht ganz so einfach, muss man doch alle Daten wie Server-Namen etc. erst von Hand eingeben. Praktisch ist die Abfrage, ob die gesamte Mail, oder aber nur der Absender so wie die Betreffzeile auf das Handy herunter geladen werden sollen. Das spart Zeit und, wenn keine Datenflatrate vorhanden sein sollte, auch einen großen Posten auf der Rechnung ein. Zudem kann der Nutzer Abfrageintervall einstellen und eine Signatur für die eigenen E-Mails erstellen. Ist das Konto einmal eingerichtet, lassen sich E-Mails problemlos unterwegs abrufen und versenden. Ein weiteres Feature im Nachrichtenmenü ist der integrierte Feedreader, welcher sich nach eigenem Geschmack mit beliebigen Feeds füllen lässt.

Das Handy spielt alle gespeicherten Töne und Songs auch als Klingelton ab. Die Tastatur zu sperren ist ganz einfach: Dank altbewährter Methode „Sternchen“ und „Tasten sperren“ ist der Nutzer vor versehentlichen Anrufen geschützt – genauso wird die Tastatur auch wieder freigegeben. Unter den Sicherheitseinstellungen lässt sich zudem eine automatische Tastensperre aktivieren, so aktiviert das Handy die Tastensperre ganz automatisch.Sony Ericsson K810i: USB-KabelDas K810i verfügt über zahlreiche Schnittstellen um Daten zu übertragen: es unterstützt Bluetooth, Infrarot, USB, GPRS und UMTS. Per Bluetooth lassen sich problemlos Dateien zu anderen Geräten versenden. Die Verbindung mit anderen Handys funktioniert hervorragend. Zusätzlich sorgt das USB-Kabel für problemfreie Kommunikation zwischen PC und Handy – entweder über die mitgelieferte PC-Software „PC Suite“ oder direkt – das K810i wird dann einfach als Wechseldatenträger erkannt und die Dateien können selbst in den entsprechende Ordner übertragen werden. Die Übertragung funktioniert sehr gut und schnell. Auch das Empfangen und Senden von E-Mails ist per POP3, SMTP und IMAP4 möglich. Dazu muss der Nutzer ein neues Konto einrichten, wer dies zum ersten Mal machen muss, wird sicherlich ein wenig Zeit dafür benötigen. Sind die Daten einmal korrekt gespeichert, ist die Synchronisation von Namen, Telefonnummern und Terminen kein Problem mehr.

Sony Ericsson K810i: Draufsicht unten
Sony Ericsson K810i: Draufsicht unten rechts
Sony Ericsson K810i: Draufsicht rechts
Sony Ericsson K810i: Draufsicht rechts oben

In Sachen Komfort lässt das K810i keine Wünsche offen. Es kann alles, was man von einem modernen Telefon erwartet (Anklopfen, Makeln, halten, Konferenzschaltung, Stummschaltung – hierzu braucht nur die Sterntaste länger gedrückt werden, etc.) und noch einiges mehr.

Sehr praktisch ist auch der „Flight Mode“ (Flugzeugmodus), er ermöglicht es, die meisten Funktionen auch dort zu nutzen, wo die Nutzung von Handys nicht erlaubt ist. So kann man auch im Flugzeuge oder Krankenhaus den MP3-Player nutzen, Radio hören, Termine verwalten oder spielen. Der Kalender ist sehr umfangreich. Neben der normalen Monatsansicht bietet er auch eine Wochenansicht. Zudem können Termine mit Anfangsdatum/-zeit, Termindauer, Ort, Beschreibung der Aufgabe und je nach Art des Termins mit einer Wiederholung des Termins in Tagen, Wochen oder Jahren gespeichert werden. Einzelne Termine können kopiert, verschoben oder auch via Bluetooth, SMS, E-Mail oder MMS gesendet werden. Geburtstage werden nicht über den Kalender eingegeben sondern werden direkt aus dem Adressbuch in den Kalender übernommen.

Sony Ericsson K810i: Draufsicht oben
Sony Ericsson K810i: Draufsicht oben links
Sony Ericsson K810i: Draufsicht links
Sony Ericsson K810i: Draufsicht links unten

Das Adressbuch kann pro Kontakt bis zu fünf Nummern speichern, zusätzlich können E-Mail-Adresse, Webadresse, Bild, persönlicher Rufton, Sprachbefehl für jede Nummer, Titel, Firma, Straße, Ort, Bundesland, PLZ, Land (Straße bis Land auch noch privat), Bemerkungen und zusätzlich noch der Geburtstag gespeichert werden. Einzelne Kontakte können zudem in eigens erstellten Gruppen gespeichert werden. Über die Optionen ist neben einer Datensicherung auf der Speicherkarte auch das Senden des kompletten Adressbuches via Bluetooth möglich.

Die Weckfunktion ist unter dem Menüpunkt Alarme: Hier kann der Nutzer bis zu fünf verschiedene Alarm-Profile speichern. Man kann den Alarmton frei wählen und zusätzlich einen regelmäßigen Alarm definieren. Der Wecker funktioniert auch wenn das Handy ausgeschaltet ist.

Die Aufgabenfunktion dient der Speicherung von noch zu erledigenden Aufgaben oder Anrufen und speichert diese inklusive Erinnerungsfunktion ab. Nach Erledigung kann eine Aufgabe als erledigt markiert werden und steht so zum späteren Abruf bereit. Notizen können auch gespeichert werden. Zusätzlich zur normalen Textspeicherung kann eine Notiz auch dauerhaft im Standby angezeigt werden, damit diese nicht vergessen wird.

Der integrierte Taschenrechner beherrscht Division, Multiplikation, Addition und Subtraktion. Zudem kann das Vorzeichen gewechselt werden, Dezimalwerte werden akzeptiert, Prozente berechnet und ein Wert kann in den Zwischenspeicher gelegt werden. Dieser erlischt aber mit dem Verlassen des Rechners.

Sony Ericsson K810i: AnschlussWeiterhin befinden sich im Organizer ein Timer (Countdown), eine Stoppuhr, das Anwendungsmenü (Standard sind „FaceWarp“, „HP Print“ und „Photo Mate“) und eine „Code-Memo“, in der wichtige Daten wie Geheimzahlen passwortgeschützt gespeichert werden können.

Der Music-Player bietet alle Features, die man sich für die Verwaltung und Wiedergabe wünschen kann: Die gespeicherten Songs lassen sich nach Interpreten oder Tracks anzeigen. Der Nutzer kann zudem eigene Abspiellisten erstellen. Mit dem Equalizer können unterschiedliche bereits gespeicherte Profile wie „Normal“ „Bass“ oder „Sprache“ gewählt werden oder die Höhen und Tiefen dem eigenen Geschmack angepasst werden. Zudem kann die Musik per Zufall oder in einer Schleife abgespielt werden. Der Klang ist mit dem Headset ist gut und die Einstellmöglichkeiten sind vielseitiger als bei den meisten MP3-Playern.

Sony Ericsson K810i: mit MemorykarteÜber die mitgelieferte „Disc2Phone“-Software kann der Nutzer bequem Musik von der Audio-CD über den PC auf das Gerät übertragen. Die Funktion „TrackID“ ermöglicht zudem die Identifikation von Songs und deren Interpreten. Dazu muss man zuvor nur das unbekannte Musikstück aufnehmen und an den Dienst schicken, dieser analysiert das Musikstück umgehend und schickt das Ergebnis zurück. Es empfiehlt sich einmal mehr ein großzügiges Datenpaket oder aber eine Flatrate für das Handy, um diesen Dienst zu nutzen. Wer diesen hat, dem sollten bald keine Lieder mehr unbekannt sein.

Das Radio wird über das Menü gestartet und funktioniert nur, wenn Kopfhörer angeschlossen sind, da in diesem Fall das Kabel als Antenne für den Empfang dient.

Sony Ericsson K810i: mit LadegerätVon Haus aus werden zwei gute Sport-Spiele mitgeliefert: „Extreme Air Snowboarding“ – ein schnelles Snowboardrennspiel, welches dem Nutzer kurze und lange Wartezeiten unterhaltsam überbrücken lässt und mit bis zu vier Spielern gespielt werden kann. Und „Tennis Multiplay“ – ein Tennis-Spiel, welches alleine oder über Bluetooth auch gegen andere Handybesitzer mit demselben Spiel auf dem Handy gespielt werden kann. Weitere Spiele lassen sich jederzeit herunterladen und installieren. Die Steuerung des Spiele ist trotz des etwas kleinen und rutschigen recht gut möglich und verdirbt dem Nutzer nicht den Spielspaß.

Zusätzlich bietet das Handy noch die Programme VideoDJ™, PhotoDJ™, MusicDJ™ und eine Fernbedienungssoftware (Bluetooth) an. Mit dem VideoDJ™ lassen sich aufgenommene Videos schneiden und kleine Filme erstellen. Der Nutzer kann zum Beispiel Titel hinzufügen und Musik unterlegen. Ein nettes kleines Feature, welches aber zu wenig Möglichkeiten bietet, um wirklich Spaß damit haben zu können. Nutzer die Videos bearbeiten möchten, sollten die Filme auf den PC laden und diese hier bearbeiten. Der PhotoDJ™ hingegen ist ein nettes Feature und bietet dem Nutzer ausreichend Möglichkeiten, Bilder grob zu bearbeiten. So können beispielsweise Helligkeit und Kontrast verändert werden, Effekte hinzugefügt oder Schriftzüge und witzige Rahmen über das Bild gelegt werden. Mit dem MusicDJ™ können eigene Klingeltöne oder Melodien anhand von gespeicherten Sounds erstellt werden. Der Spaßfaktor liegt hier nicht besonders hoch. Eine Sprachaufnahmefunktion ermöglicht zudem die Aufnahme von kurzen Sprachmemos und den Mitschnitt von Telefonaten.

Sony Ericsson K810i: zerlegt in Bestandteile

Sony Ericssons K810i ist ein Cybershot-Handy, welches entgegen seinem Vorgänger, dem K800i, vor allen Dingen durch seine schmalere Form und das elegantere Design überzeugen kann. Sonst lassen sich keine bemerkenswerten Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger finden: das K810i bietet alle Funktionen, die dem Nutzer den Alltag erleichtern oder unterhaltsamer gestalten können – von umfangreichen Organizer-Funktionen, über Videotelefonie, MusicPlayer und Radio, bis hin zu zahlreicher Software. Die Cybershot-Fotos fallen leider nicht so perfekt aus, wie man es erwartet. Insgesamt überzeugt das UMTS-Handy jedoch als umfangreicher Allrounder mit guter Verarbeitung, überzeugendem Design und vielseitiger Ausstattung.

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