Test des Sony Ericsson K600i

18 Minuten

Beworben wird das K600i als Business-Gerät im edlen Design. Es soll laut Sony Ericsson dem Nutzer den beruflichen Alltag erleichtern und sich somit von dem ähnlich ausgestatteten K750i abgrenzen. Dabei setzt das K600i voll auf UMTS und das mobile Büro. Sony Ericsson hofft mit diesem Gerät die lukrative Gruppe der Businessnutzer zu erreichen und dort weitere Marktanteile zu gewinnen. Ob das K600i all diese Kriterien erfüllen kann, oder doch nur edel aussieht, aber seinen Erwartungen nicht gerecht wird, soll unser Test klären.Schon bei der Verpackung setzt Sony Ericsson, wie üblich, voll auf Understatement. Die Verpackung ist in schlichten weiß gehalten nur die Seiten sind in bekanntem „Sony Ericsson grün“. Auf dem Deckel sieht man nur ein Photo des K600i, das Firmenlogo und die Typenbezeichnung. Bereits hier wird deutlich, dass es sich bei diesem Gerät wohl nicht um ein Fun-Handy handelt sondern eher für den gehobenen Anspruch geschaffen ist. Die Verpackung ist aus Pappe, wirkt aber sehr robust und sollte das Handy gut schützen.

Im Inneren der Verpackung befinden sich das Handy mit Akku, Akkudeckel und Ladekabel, ein Headset, ein USB-Datenkabel, eine CD mit der Sony Ericsson PC Suite und das Benutzerhandbuch in mehreren Sprachen. Da bleiben wirklich keine Wünsche mehr offen. Hier ist der Besitzer gleich beim Kauf des Gerätes voll ausgestattet.

Sony Ericsson K600i - Lieferumfang
Sony Ericsson K600i - auseinander
Sony Ericsson K600i - auseinander

Das Handy ist schnell zusammengebaut. Die Sim-Karte verschwindet schnell in ihrem vorgesehenen Platz und auch der Akku passt sich fließend in das Gerät ein. Nach dem Aufsetzen des Akkudeckels wird dieser, mit zwei kleinen Schiebern, an der linken Seite befestigt und sitzt perfekt am Gehäuse. Genauso schnell ist er auch wieder gelöst. Da der Akku fast nur durch den Akkudeckel gehalten wird, fällt er einem, beim auf den Kopf drehen, sofort in die Hand. Als etwas schwierig erweist sich das Herausnehmen der Sim-Karte. Man muss mit dem Fingernagel unter sie greifen, sie leicht nach oben biegen und gleichzeitig herausziehen. Dies gelingt einem nicht so einfach und ob es der Sim-Karte gut tut, wenn sie leicht gebogen wird, sei dahingestellt. Hier sollte man sich vielleicht noch ein anderes System ausdenken.

Vom Design her wendet sich Sony Ericsson ganz klar an die Businessnutzer. Das Design ist sehr schlicht, aber trotzdem hochwertig. Man hat versucht, eine fast glatte Oberfläche zu erhalten. Man nennt das auch „gecleant“. Das gesamte Gerät ist in den Farben Schwarz und Silber gehalten und setzt daher voll auf ein hochwertiges Äußeres, nur auf der Rückseite ist das Sony Ericsson Logo eingelassen und bricht mit seinem Grün die silberne Rückseite.

Sony Ericsson K600i - vergleichDas Gerät ist relativ schwer, wirkt dadurch jedoch auch sehr robust und dürfte auch einige Stöße unbeschadet überstehen. Durch seine fast glatte Oberfläche liegt es sehr gut und in der Hand und der Schwerpunkt liegt eher tief, was der Handlichkeit zu Gute kommt.

Die Verarbeitung ist gut gelungen und besonders die Spaltmaße sind sehr klein, so dass sich kaum Staub hinters Gehäuse verirren sollte. Die Kamera-Linse wird durch einen drehbaren Verschluss vor Kratzern geschützt, jedoch ist hier auch eine Schwachstelle im Gehäuse. Denn bereits nach kurzer Zeit setzt sich Staub dahinter ab. Da diese sich jedoch im Akkudeckel befindet, ist die Reinigung sehr einfach. Als Schwachstelle erweist sich auch das etwas aus dem Gehäuse hervorstehende Displayglas, was schnell Kratzer aufweisen dürfte.

Sony Ericsson K600i - anschlussAls weiterer Nachteil erweisen sich die die Anschlüsse für Zubehör wie Ladekabel und Headset. Leider ist hier kein Staubschutz vorhanden. Zwar fügt sich alles passgenau in die dafür vorgesehenen Anschlüsse, jedoch sitzen die Stecker nicht fest im Gehäuse. Dies ist besonders bei dem mitgelieferten Headset im alltäglichen Gebrauch sehr störend. Beim Telefonieren über das Headset kann es passieren, dass sich der Stecker löst und man plötzlich seinen Gesprächspartner nicht mehr über die Kopfhörer hört. Ganz anders verhält sich dagegen wieder der Anschluss für das USB-Kabel. Hier wurde ein Gummideckel gegen Staub eingebaut und auch der Sitz des Steckers ist gut.

Sony Ericsson K600i - größe neben EuroBesonders auffällig ist an dem Gerät die Kamera auf der vorderen Seite, direkt neben dem Hörer. Sie ist für die Videotelefonie gedacht. Einen Video-Anruf startet man über eine Schnellstarttaste direkt links neben dem Display. Auf der gegenüberliegenden Seite ist noch ein Knopf, mit dem man in ein Informations- und Schnellstartmenü gelangt, wo z.B. über die letzten verpassten Anrufe informiert wird. An der rechten oberen Seite befinden sich zwei Tasten, die unterschiedlichen Funktionen dienen. Im MP3-Player sind sie für die Lautstärke und das Springen zum nächsten Titel zuständig. Beim Fotografieren kann über sie gezoomt werden. Unter diesen Tasten befindet sich der Auslöser für die Kamera. Da das Handy im Kameramodus um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, befindet sich dann der Auslöser, wie bei Digitalkameras üblich, oben. Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich die Kameralinse, geschützt durch einen drehbaren Schutz und daneben befindet sich das Blitzlicht, welches auch als Taschenlampe genutzt werden kann. Die Anschlüsse für Headset und Ladekabel befinden sich auf der unteren Seite des Handys und das Datenkabel wird oben links am Gerät angeschlossen.

Unter dem Display befindet sich das Tastenfeld mit den üblichen zwölf Telefontasten. Dazwischen sind ein Steuerjoystick, sowie jeweils zwei Tasten rechts und links daneben. Die beiden oberen sind Sondertasten, die je nach Menüebene unterschiedlich belegt sind. Die zwei Unteren sind die C- und die Zurücktaste. Der Knopf zum An- und Ausschalten des Handys befindet sich auf der oberen Seite. Wie bei vielen Handys, sind im normalen Modus die vier Richtungen des Joysticks ebenfalls mit Schnellzugriffsfunktionen belegt.

Sony Ericsson K600i - TastaturDie Tasten stehen gar nicht aus dem Gehäuse heraus und sind sehr klein geraten. Es gibt auch kein zusammenhängendes Tastenfeld, jede Taste ist einzeln in das Gehäuse eingelassen. Dadurch ergibt sich eine sehr glatte Oberfläche. Problematisch wird dadurch das Bedienen der Tastatur, besonders für Menschen mit dickeren Fingern, da man die Tasten in das Gerät hineindrücken muss. Dies ist besonders beim SMS-Tippen zu merken, da einige Buchstaben nicht ankommen werden. Auch der Druck auf den Joystick, der manchmal zum Bestätigen betätigt werden muss, gelingt nicht immer fehlerfrei. Beim Drücken passiert es z.B., dass man dann, anstatt zu bestätigen, den Joystick nach oben bewegt. Zwar wirken die Tasten langlebig und passen sich sehr gut in das gesamt Design des Gerätes ein, jedoch sind sie für die schnelle Bedienung schlecht zu gebrauchen. Dieses Problem setzt sich natürlich beim Blind-SMS-Tippen fort und führt daher nicht zu einem passablen Ergebnis, da einem ab und zu mal ein Buchstabe „verloren“ geht, was natürlich gerade mit T9 zu keinem lesbaren Ergebnis führt. Wer wirklich sicher eine SMS schreiben will, braucht den Blick auf das Display.

Der Vibrationsalarm des K600i ist sehr stark und auch durch eine Jeans spürbar. Er ist optional dazu- oder abschaltbar und kann sowohl mit einem Klingelton, als auch alleine, genutzt werden. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gerät eine klare Designlinie fährt, mit klaren Formen und Farben. Leider ist dadurch jedoch die Bedienbarkeit auf der Strecke geblieben.Sony Ericsson K600i - FrontBei der Sprachqualität weist das Gerät keinerlei Schwächen auf und zeigt sich als alltagstauglich. Auch bei starken Nebengeräuschen lässt sich der Gesprächspartner noch gut hören und selbst bei voller Lautstärke lässt sich kein Rauschen oder Klirren vernehmen. Selbst wenn man den Lautsprecher anstellt, um die eingebauten Lautsprecher zu nutzen, bleibt alles verständlich, nur ist dann beim Angerufenen die Qualität nicht mehr besonders gut. Des Weiteren sei noch zu bemerken, dass das Headset hervorragend arbeitet. Mit zwei Kopfhörern, die wohl eher für den MP3-Player Betrieb gedacht sind, und dem Mikro am Kabel, lässt sich nahezu ausgezeichnet telefonieren. Hier hat Sony Ericsson fast perfekte Arbeit abgeliefert und diese ist auch noch im Lieferumfang enthalten. Leider ist der Tragekomfort der Kopfhörer nicht wirklich gut. Schon nach kurzem Tragen schmerzen die Ohren von den kaum bearbeiteten Kanten des Headsets.

Während des Gespräches lässt sich die Lautstärke über die beiden Knöpfe an der rechten Seite verändern, sodass man auch bei schwankender Lautstärke der Nebengeräusche, die Einstellungen immer schnell verändern kann.

Besonders negativ ist uns bei unserem Testgerät der Empfang aufgefallen. An Orten, an denen mit anderen Geräten noch ausreichend Empfang zu bekommen war, ist auf dem Display desK600i nur noch „Nur Notrufe“ abzulesen. Dies war sowohl im getesteten T-Mobile-, als auch o2-Netz festzustellen. Als besonders störend erwies sich noch ein weiteres Problem. Verlor man einmal das Netz, z.B. beim Auto fahren, wählte sich das Gerät nicht wieder von selber ein, obwohl die Option auf „automatische Netzwahl“ gestellt war. Erst durch erneutes Ein- und Ausschalten oder manuelles suchen des Netzes war man wieder auf Empfang. Dies ist besonders störend bei der Autofahrt, wenn man einen Anruf erwartet und nicht ständig auf sein Handy gucken kann. Hier muss wirklich nachgebessert werden.Sony Ericsson K600i - RückseiteAls Display wurde ein ca. 28 mm breites und ca. 34,5 mm hohes TFT Display mit 262411 Farben verbaut. Die Auflösung beträgt 176 x 220 Pixel. Das Display arbeitet ganz gut und auch die Farbwiedergabe und –schärfe sind gut. Leider hat das Display ein Problem: Die Uhr, die als Bildschirmschoner dient, „brennt“ sich ins Display ein, sodass auf dem Hintergrundbild manchmal noch ein „Schatten“ der Uhrzeit abgelichtet ist. Zwar ist dieser nicht besonders auffällig, jedoch sollte dies eigentlich durch das „Hin- und Herspringen“ der Uhr verhindert werden.

Bei starker Sonneneinstrahlung ist das Display zwar noch gut lesbar, gleichzeitig spiegelt das Displayglas sehr stark, was die gute Lesbarkeit wieder zu Nichte macht. In der Dunkelheit dagegen ist das Display gut ablesbar. Beim Display lassen sich auch unterschiedliche Helligkeiten einstellen. Selbst bei der niedrigsten Helligkeit (60%), welche den Akku schont, lässt sich das Display noch gut ablesen. Schade: Kontrast und Beleuchtungszeit lassen sich nicht einstellen.

Als Begrüßungsanimation lässt sich ein beliebiges Bild einstellen oder eine Standard-Begrüßung mit Sony Ericsson Logo. Als Bildschirmschoner lassen sich ebenfalls Bilder/Animationen einstellen. Standardmäßig schaltet sich nach kurzer Zeit eine Digitaluhr ein.

Durch Drehen der Linsenabdeckung aktiviert sich automatisch der Kameramodus und das Display wird zum Sucher. Das Handy soll um 90 Grad gedreht werden und erhält somit noch mehr die Optik einer Digitalkamera. Es gibt verschiedene Optionen, zwischen denen man wählen kann:

Aufnahmemodus:

  • Normal
  • Panorama
  • Rahmen
  • Bildfolge

Bildgröße:

  • Groß (1280 x 1024)
  • Mittel (640x 480)
  • Klein (160 x 120)

Nachtmodus

Licht einschalten

Selbstauslöser

Effekte:

  • Schwarz/Weiß
  • Negativ
  • Sepia
  • Solarisieren
  • Weißabgleich

Bildqualität:

  • Fein
  • Normal
  • Zeit und Datum

Sony Ericsson K600i - DisplayDie Qualität des Suchers ist gut und die Anzeige der Fotos auch. Mit 1,3 MP ist die Kamera im einfachen „Digitalkamera Bereich“ angesiedelt. Wie immer ist der Schwachpunkt, dass die Linse einfach nicht an die Qualität einer echten Digitalkamera herankommt. Zwar verfügt die Kamera über einen digitalen Zoom, aber wie wir wissen, kann man dies genauso gut später am PC „nachholen“. Allerdings erreichen die Fotos schon die Qualität, um sie im normalen Format auszudrucken. Die Zeit zwischen dem Drücken des Auslösers und des Fotos liegt knapp unter einer Sekunde und ist damit im normalen Bereich anzusiedeln. Ebenfalls verfügt das K600i über eine Videofunktion. Videos können bis zu einer unbegrenzten Länge aufgenommen werden, die nur durch den Speicher des Handys begrenzt wird. Dabei verfügt die Videofunktion fast über die gleichen Funktionen, wie im Kameramodus.

Die Bilder und Videos werden in voreingestellten Ordnern abgespeichert, in denen man beliebig viele Unterordner erstellen kann. Die Dateien lassen sich dann nach Dateiname, -typ oder Datum sortieren. Folgende Ordner sind voreingestellt:

  • Bilder
  • Videos
  • Sounds
  • Designs
  • Webseiten
  • Spiele
  • Anwendungen
  • Andere
Sony Ericsson K600i - Hintergrund
Sony Ericsson K600i - Nachrichten
Sony Ericsson K600i - SMS
Sony Ericsson K600i - Kalender
Sony Ericsson K600i - Nachrichten

Das Hauptmenü des K600i ist im üblichen 3 x 4 Icon-Stil angelegt. Alle tiefer liegenden Ebenen sind Listenmenüs oder Listenmenüs, die über Registerkarten von einander getrennt sind. Diese Einstellung ist nicht änderbar. Leider sind die Menüebenen nicht immer logisch. Anfangs vermutet man einige Funktionen an einer anderen Stelle. Nach kurzer Übung ist das Menü jedoch schnell verständlich.

Gut gelungen ist Sony Ericsson das Menü trotzdem, denn durch die unterschiedlichen Menüarten sind die Wege sehr kurz und daher ist man schnell am Ziel. Bis zum SMS-Tippen ist nur viermaliges „Drücken“ notwendig.

Im Normalmodus kommt man durch drücken des Joysticks in die vier Richtungen, zu verschiedenen Funktionen. Diese sind individuell einstellbar. Die beiden Tasten links und rechts vom Display, sind fest für Videotelefonie und das Verknüpfungsmenü vorgesehen.

Die Schriftgröße und –art im Menü lassen sich beim Sony Ericsson K600i leider nicht ändern. Aber die Rufnummerunterdrückung lässt sich im Menü unter Optionen/Anruf-Info aktivieren und deaktivieren.

Unter Anrufe verbergen sich vier Anruflisten:

  • Alle (hier werden die alle Anrufe undifferenziert angezeigt)
  • Angenommene
  • Gewählt
  • Unbeantwortet

Die Listen sind nach Datum und Uhrzeit sortiert. Erreicht man den Angerufenen nicht da besetzt ist, verfügt das Handy über eine automatische Wahlwiederholung.

Wären nicht die Tasten des K600i so schlecht fürs SMS-Tippen geeignet, würde es ohne Probleme von statten gehen. Das Gerät ist T9- und lernfähig. Besonders gut ist, dass man unter „Meine Wörter“ alle bisher gelernten Wörter sehen und auch löschen oder ändern kann. Als Besonderheit ist sicher aufzuführen, dass Sony Ericsson Handys über Smilies verfügen, sodass einem in der SMS auch ein richtiges „gelbes Gesicht entgegenlächelt“. Die SMS-Länge wird erst ab den letzten 20 Zeichen (140-160) angezeigt und von dort heruntergezählt. Besonders gelungen ist allerdings die Funktion, dass bei der Auswahl des Empfängers die letzten zehn immer angezeigt werden, sodass die Nummern, an die man viele SMS schickt, schnell erreicht werden können. Genauso einfach ist auch das Schreiben einer MMS, in die sich Dateien aus dem Datei-Manager einfügen lassen wie z.B. Fotos oder Sounds.

Über eine E-Mail Funktion verfügt das K600i ebenfalls. Hier lassen sich auch mehrere Konten einrichten, von denen man E-Mails abrufen oder senden will. Das Schreiben ist ähnlich wie bei einer SMS. Leider lassen sich jedoch keine Dateien anhängen.

Als Klingeltöne können alle auf dem Gerät vorhandenen Sound-Dateien verwendet werden. So lassen sich auch selbst aufgenommene Geräusche und MP3s als Klingelton einstellen. Der Klang ist gut und durch die im Music-DJ selbst erstellten Klingeltöne, kann man also beliebig viele Klingeltöne auf das Gerät laden oder erstellen.

Zum Sperren und Entsperren der Tastatur, sind immer die „Stern-„ und die „Freigabe-/Menütaste“ nötig. Außerdem verfügt das K600i noch über eine automatische Tastensperre. Wird einige Sekunden lang keine Taste betätigt, aktiviert sich die Tastensperre automatisch, um ein versehentliches Wählen zu verhindern.Sony Ericsson K600i - von obenDa es sich um ein Business Handy handelt, war es fast zu erwarten, dass das K600i sowohl über Bluetooth, IRDA, als auch über eine serielle Schnittstelle verfügt. Sämtliche Dateien können über alle verfügbaren Schnittstellen von dem Gerät und auf das Gerät gesendet werden. Das bereits im Lieferumfang enthaltene Datenkabel (USB) und die Software ermöglichen eine reibungslose Verbindung zwischen PC und Handy. Im Test war die Verbindung zwischen PC und K600i hervorragend. Ohne Probleme konnten Dateien ausgetauscht und das Adressbuch synchronisiert werden. So ließen sich sowohl alle, als auch einzelne alle Kontakte von dem Gerät versenden.

Sony Ericsson K600i - schräg liegend
Sony Ericsson K600i - setlich liegend
Sony Ericsson K600i - schräg liegend
Sony Ericsson K600i - schräg liegend
Sony Ericsson K600i - setlich liegend
Sony Ericsson K600i - schräg liegend

Die Sprachwahl ist sehr zuverlässig und ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Kontakte. Des Weitern lassen sich zwei Wörter zur Annahme eines Gespräches aufnehmen. Während eines Gespräches kann dieses Mitgeschnitten werden oder das Handy auf Stumm geschaltet werden. Gut ist auch, dass während der Unterhaltung auf das Menü zugegriffen werden kann, um z.B. eine Rufnummer zu suchen.

Die integrierte Freisprechfunktion ist sehr laut und somit ist auch das Telefonieren möglich, wenn das Handy auf dem Beifahrersitz liegt. Dann ist allerdings die Sprachqualität beim Angerufenen nur noch ausreichend. Über einen eigenen Anrufbeantworter im Handy verfügt das K600i nicht.

Bei diesem Handy sind sieben Profile voreingestellt, die beliebig umbenannt und bearbeitet werden können. Über einen Flugzeugmodus verfügt das K600i nicht.

Das Telefonbuch ist sehr gut gelungen. Es lassen sich viele Informationen speichern:

  • Name
  • 5 Rufnummern
  • 3 E-Mail Adressen
  • Webadresse
  • Titel
  • Firma
  • Straße
  • Ort
  • Bundesland
  • Postleitzahl
  • Land
  • Info
  • Geburtstag

Des Weiteren lassen sich dem Kontakt noch Bild und Rufton zuordnen und man kann Sprachbefehle aufnehmen. Auch Gruppen lassen sich anlegen, um die Kontakte zu unterteilen. Die Kontakte kann man entweder nach Vor- oder Nachname sortieren.

Auch der Organizer ist sehr umfangreich, wie bei einem Businessgerät zu erwarten war. So verfügt er neben

  • Alarmen,
  • einem Kalender
  • einer Aufgabenliste
  • Notizen,
  • einer Stoppuhr
  • einem Timer
  • einer Leuchte (hinten am Handy neben der Kameralinse)
  • einem Rechner

auch über eine Funktion zur Synchronisierung, eine Code-Memo-Funktion und sogar noch über die Anwendung HP Print, um direkt vom Handy aus zu drucken.

Die Uhrzeit und das Datum werden ständig im Display angezeigt. Neben den bereits im Organizer vorhandenen Zeitfunktionen verfügt das K600i noch über eine Sommerzeitfunktion und Zeitzonen. Auf dem Gerät ist ein Golfspiel vorinstalliert, welches den Business-Kunden ansprechen soll. Hier kann man unter anderem auf drei verschiedenen 18-Loch Plätzen trainieren oder sich im Karriere-Modus „Geld dazuverdienen“ und seine Leistung verbessern. Wirklich ein netter Zeitvertreib, der einen, anders als viele Handyspiele, auch mal länger fesseln kann. Leider leidet das Spiel unter der schlechten Tastatur. Denn erkennt diese mal den Befehl nicht, ist man schnell weit ab von der gewünschten Schlaganzahl.Das K600i wird seinen Business-Ansprüchen zwar gerecht, doch weist es leider einige gravierende Mängel auf. So wird die schlechte Tastenbedienbarkeit viele Nutzer stören. Das Gerät verfügt über einen MP3-Player und ein Radio, doch sind die 32 MB interner Speicher schnell gefüllt mit MP3s, wenn man sie in einigermaßen guter Qualität haben möchte. Wo dann auch noch Fotos oder Videos gespeichert werden sollen, bleibt offen. Hier wäre sicherlich eine Speichererweiterung sinnvoll gewesen. Ein weiteres Manko ist der schlechte Empfang und das nicht Wiedereinwählen bei Netzverlust. Auch die Software arbeitet manchmal etwas langsam und so kann es schon einmal vorkommen, dass das Gerät manchmal ins stocken Gerät oder sich zeitweise sogar ganz „aufhängt“. Die Grundlagen für ein gutes Business-Gerät sind vorhanden, jedoch Bedarf es noch ein paar Änderungen, bis zur absoluten Perfektion. Auch das Testergebnis spiegelt dies wieder. Zwar ist das K600i in einigen Dingen sehr stark, jedoch ziehen andere Kriterien diese Spitzenergebnisse wieder runter, sodass sich das Gerät mit einer Wertung im Mittelfeld zufrieden geben muss.

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