Test des Sony Ericsson K550i

16 Minuten

Sony Ericsson K550i: Draufsicht

Fast ein Jahr lang war das Sony Ericsson K800i das Maß aller Dinge: Als einziges Cybershot-Handy auf dem deutschen Markt galt es als erster amtlicher Schritt für die Ablösung der guten alten Digitalkamera. Nun bekommt es Unterstützung, wenn auch mit kleinerer Auflösung und schmalerem Gehäuse: Das Sony Ericsson K550i soll nun auch dem Anwender mit dem kleineren Geldbeutel einen telefonischen Einstieg in die mobile Digitalfotografie ermöglichen. Als Vertreter der 2007er-Designlinie von Sony Ericsson kommt es außerdem mit neuer Optik, und dabei auffällig kleinen Tasten daher. Ob das japanisch-schwedische Konsortium ein überzeugendes Paket geschnürt hat, überprüfen wir in unserem inside-digital-Test.Sony Ericsson K550i: VerpackungBereits die Verpackung des K550i ist übersichtlich, schlicht und gut konzipiert: Die würfelförmige Pappe ist zwar dünn, doch funktional, das Handy ist durch eine Klarsichtfolie gleich obenauf und damit gut sichtbar für den Verkäufer und Käufer. Das ist schon deshalb praktisch, weil man bei verschieden farbigen Handys sonst immer die Schachtel öffnen muss, oder aber nach einer Farbbeschreibung auf der Außenseite schaut.

Öffnet man die Schachtel, bekommt man umfangreiche Funktionalität geliefert: Sie enthält alles, was man von einem Handy bzw. zu einem Handy heutzutage erwarten darf: Neben Handbuch und Ladegerät findet man ein Datenkabel, ein Headset sowie die passende Software. Alles, was der freundliche Handyhändler von nebenan noch drauflegen könnte, ist eine Handytasche oder ein Bluetooth-Headset.

Sony Ericsson K550i: Lieferumfang
Sony Ericsson K550i: zerlegt in Bestandteile

Sony Ericsson K550i: TastaturDer erste Zusammenbau des Handys geht locker von der Hand. Die SIM-Karte lässt sich ebenso leicht einlegen wie der Akku. Möchte man allerdings die Karte wechseln, bekommt man den Akku nur mit langen Fingernägeln wieder aus dem Gerät heraus operiert.

Der Akkudeckel schließt leicht und lässt sich ebenso leicht wieder öffnen. Jedoch bringt er direkt den ersten Kritikpunkt mit sich: er knarzt leicht, wenn man auf ihn drückt, und das tut man leider während praktisch jedes Telefonats. Das Testgerät macht einen sonst hochwertigen Eindruck, auch der Deckel lässt nicht vermuten, dass er Zicken machen könnte.

Das Handy macht ansonsten einen gut verarbeiteten Eindruck, das Gehäuse fühlt sich hochwertig an, auch schmeichelt die leicht aufgeraute Oberfläche der Hand. Sehr schick ist außerdem der um das Handy umlaufende Alu-Rahmen, der die Optik ein weiteres Mal aufwertet. Auffällig sind natürlich auch die Tasten des K550i – diese sind um einiges kleiner ausgefallen als bei den bisherigen Sony Ericsson-Handys und entsprechen damit der neuen Design-Linie des schwedisch-japanischen Joint-Ventures. Die Spaltmaße sind minimal, alles macht einen gut durchdachten Eindruck.

Sony Ericsson K550i: GrößenverhältnisDoch wo Licht ist, da ist auch Schatten: Seltsam wirkt der nun seitlich angebrachte Fastport, die Schnittstelle zu Ladekabel und Headset. Gerade wer es gewohnt ist, sein Handy auf eine Tischladestation zu setzen, dürfte damit arge Probleme bekommen.

Zur Kamerabedienung verfügt das Sony Ericsson K550i über eine Seitentaste, die das Telefon zum Fotografieren ins Querformat zwingt. Drückt man diese lange genug, so startet die Kamera. Ansonsten lassen sich alle Funktionen über die Handytastatur steuern.

Ein echtes Lob hat übrigens die Kamera-Abdeckung verdient: Diese wurde zum so entwickelt, dass sie richtig gut einrastet, was einige Vorgänger des K550i nicht wirklich beherrschten: Handys wie das k750i entriegelten sich auch gerne einmal in der Hosentasche. Ebenfalls positiv fällt auf, dass das Handy nicht durch seine zu dicke Abdeckung „Schlagseite“ bekommt, wie bestens vom Sony Ericsson K800i bekannt, sondern fauch auf der Oberfläche aufliegt.

Sony Ericsson K550i: BeleuchtungEbenfalls ein klares Plus ist das Steuerkreuz: Dieses kam erstmals beim W810i zum Einsatz und dürfte deutlich robuster sein als der Joystick des K750i, der seit Jahr und Tag für Ärger bei den Besitzern sorgt. Die anderen, oberhalb der normalen Tastatur angebrachten Menütasten sind schon von anderen Sony Ericsson-Handys bekannt und dürften keinerlei Probleme bereiten.

Magerkost, wenn auch primär optisch, bekommt der Anwender bei der Tastatur des K550i vorgesetzt: Die Tasten sind auf den ersten Blick sehr dünn ausgefallen, während sie ihre volle Breite behalten haben. Diese bei mehreren neuen Handys vorzufindende neue Designlinie ist allerdings nach kurzer Zeit erstaunlich einfach zu bedienen. Ob die Optik gefällt, ist Geschmackssache – die Bedienbarkeit leidet nicht darunter. Einzige Ausnahme: Blind-SMS-Tippen ist mit diesen Tasten nun endgültig zu Grabe getragen worden. Aber man kann ja nicht alles haben.

Insgesamt fällt die Bewertung der Verarbeitung positiv aus. Einziges Manko ist der knarzende Akkudeckel, welcher aber vielleicht eine Ausnahme darstellt: Andere Anwender berichten von einwandfrei verarbeiteten Geräten. Also sollte man das Handy am besten noch im Laden einmal testen, um sicher zu gehen.Sony Ericsson K550i: HeadsetBei der Sprachqualität weist das k550i keinerlei Schwächen auf und zeigt sich als alltagstauglich. Auch bei starken Nebengeräuschen lässt sich der Gesprächspartner noch gut hören und selbst bei voller Lautstärke lässt sich maximal ein leises Rauschen vernehmen. Selbst wenn man die eingabute Freisprecheinrichtung anstellt bleibt alles verständlich, nur ist dann beim Angerufenen die Qualität nicht mehr besonders gut. Des Weiteren sei noch zu bemerken, dass das Headset hervorragend arbeitet. Mit zwei Kopfhörern, die wohl eher für den MP3-Player Betrieb gedacht sind, und dem Mikro am Kabel, lässt sich nahezu ausgezeichnet telefonieren. Hier hat Sony Ericsson fast perfekte Arbeit abgeliefert und diese ist auch noch im Lieferumfang enthalten.

Doch wie bei Kopfhörern allgemein, so sei auch hier speziell angeraten, die kleinen Ohrknöpfe zunächst zu testen, da nicht jedes Modell in jedes Ohr will.

Praktisch: Während des Gespräches lässt sich die Lautstärke über die beiden Knöpfe an der rechten Seite verändern, sodass man auch bei schwankender Lautstärke der Nebengeräusche, die Einstellungen immer schnell verändern kann.

Doch es ist nicht alle Gold, was glänzt: Der Empfang lässt deutlich zu wünschen übrig. Im Gegensatz zu zahlreichen Mitbewerbern mach das Handy gerade in schlecht versorgten Gebieten schlapp, und das sowohl mit E-Netz-Karten als mit D-Netz-Karten. Auch schnelle Bewegung, wir zum Beispiel im Auto oder der Bahn, mag das k550i nicht: Es benötigt einige Zeit, um einen neuen Funkmast zu finden. Schade, nicht gut gepunktet.Sony Ericsson K550i: KameraVergleicht man das K550i mit dem K750i, fällt das Display des jüngeren Handys sehr positiv ins Auge: Es hat eine Leuchtstärke, die das K750i im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellt. Obwohl beide die gleiche Auflösung und die identische Farbtiefe haben, ist der Neuling viel kräftiger, satter und besser anzusehen. Dank des starken Kontrasts wirkt das Menü des K550i zwar auch pixeliger, doch das dürfte bei dieser Displaygröße immer der Fall sein. Dafür ist es auch bei starker Sonneneinstrahlung gut ablesbar.

Wem der Kontrast zu intensiv ist, der kann ihn auch gerne herunterregulieren: Das Menü erlaubt eine Feineinstellung, ebenso wie bei der Helligkeit des Displays, das mit sechs Zeilen eine Menge Text darstellt.

Sony Ericsson K550i: Draufsicht So stark das Display auch leuchtet, umso mehr verwundert die Tatsache, dass es im Standby-Betrieb praktisch nicht mehr ablesbar ist. Das ist deshalb schade, weil dann weder die dort dargestellte Uhr als auch die Zeichen für entgangene SMS oder aber verpasste Telefonate ablesbar sind. Es bedarf schon einer ordentlichen Zusatzbeleuchtung, um zu erkennen, was auf dem Display geschieht.

Bei einem so hellen und brillanten Display kommt man natürlich schnell in Versuchung, die Kamera auszuprobieren um deren Brillanz zu testen und das Display als Sucher auszuprobieren. Drückt man die an der rechten Gehäuseseite angebrachte Kamerataste, wird der Kameramodus aktiviert und das Display schaltet auf Quer, sodass man das Handy wie eine normale Digitalkamera halten kann.

Hier fällt das Ergebnis positiv aus. Das Display kommt bei der Darstellung von schnellen Bewegungen gut mit und zieht keine Schlieren. Die Kamera macht Bilder in einer maximalen Auflösung von 1632 x 1224 Pixel, also durchaus schon in einem druckbaren Bereich. Die Fotoqualität reicht zwar aufgrund der geringeren Bautiefe und der niedrigeren Auflösung nicht ganz an das K800i heran, reicht aber für ein Bild, das später im 9×13-Format ausgedruckt wird, locker aus. Positiv zu bemerken ist übrigens der Autofokus, der sehr zur Verbesserung der Ergebnisse beiträgt.

Apropos Verbesserung von Bildern: Das Menü der Kamera ist, wie schon bei den anderen Fotohandys aus japanisch-schwedischer Koproduktion, umfangreich und intuitiv zu bedienen. Neben dem Zoom, der weiterhin „nur“ digital ist und daher nur ein verpixelteres Ergebnis präsentiert, gibt es noch die anderen, bekannten Funktionen wie Szenen, Aufnahmemodus, Effekte, einen Weißabgleich oder auch den konfigurierbaren Autofokus.

Sony Ericsson K550i: beim Fotografieren

Die drei verfügbaren Bildgrößen haben eine Auflösung von 1632×1224 Pixel (2 MP), 1280 x 960 Pixel (1 MP) und 640 x 480 Pixel (VGA), wobei man auf letztere eigentlich nicht umschalten muss, wenn man eine MMS erstellt: Das Handy rechnet die Bilder automatisch für den Versand auf ein kleineres Format herunter. Platz dafür ist auch schon ab Werk genug: Selbst ohne Zusatzspeicher sind über 70 Megabyte Raum für Bilder vorhanden.

So gut die Fotofunktion sein mag, so dürftig ist die Videofunktion: Gerade einmal eine Auflösung von 176×144 Pixel liefert die Linse ab. Da hilft auch eine Endlosaufnahme nichts: Praktisch jeder andere Hersteller kann hier mehr. Immerhin sehen die Videos ganz annehmbar aus, doch für mehr als einen Gag sind sie nicht zu gebrauchen.

Sony Ericsson K550i: Startbildschirm
Sony Ericsson K550i: Unterhaltung
Sony Ericsson K550i: PuzzleSlider
Sony Ericsson K550i: Verfassen
Sony Ericsson K550i: Radio
Sony Ericsson K550i: Organizer
Sony Ericsson K550i: Hauptmenü
Sony Ericsson K550i: Spiele
Sony Ericsson K550i: Nachrichten
Sony Ericsson K550i: Nachricht schreiben
Sony Ericsson K550i: Kalender
Sony Ericsson K550i: Rechner

Die Bedienung des Telefons geht, nach erster Eingewöhnung an die Sony Ericsson-Oberfläche, einfach von der Hand. Trotz des großen Funktionsumfangs lassen sich fast alle Funktionen ohne Blick ins Handbuch finden und nutzen.

Wem eine Funktion fehlt oder wer dennoch nicht weiter weiß, der kann auf eine eingebaute Hilfe-Funktion zurückgreifen, die grundlegende Funktionen mitteilt. Für Sony-Ericsson-Neulinge wurde außerdem der obligatorische Begrüßungs-Film installiert, der die ersten Schritte am K550i erklärt.

Praktisch: Rechts, unterhalb des rechten Softkeys, hat Sony Ericsson wieder das Aktivitäten-Menü untergebracht. Hier findet man eine Menge praktischer Abkürzungen im Handy-Menü, oder kann auch selbst welche anlegen. So lässt sich über diese Taste spielend einfach ein Schnellzugriff auf die Bluetooth-Schnittstelle setzen, für den man im normalen Menü viel länger benötigt.

Das Hauptmenü entspricht dem inzwischen zum Quasi-Standard gewordenen Gitterraster, und ist dank Joystick-Ring auch einfach und präzise zu bedienen. Die Icons, schon lange Standard bei Sony Ericsson, zeigen das, was man dahinter erwartet, hier gibt es keine Überraschungen, was aber durchaus positiv zu bewerten ist.

Kommen wir zu einem Kernpunkt des K550i, der Telefonfunktion. Wie fallen das Telefonbuch, die Sprachwahl und die Verbindungsqualität aus?

Hier hat Sony Ericsson alles richtig gemacht. Die Verbindungsqualität ist nicht nur für ein Handy dieser Preisklasse sehr gut, sondern kann sich durchaus mit der Handykonkurrenz von Nokia und Co. messen. In lauten Umgebungen hat das Gerät genügend Reserven, um noch ein einigermaßen ungestörtes Gespräch führen zu können.

Die Gesprächs- und Standbyzeiten fallen, im Vergleich zu den von Sony Ericsson angegebenen dann aber doch nur mittelmäßig aus. Nach spätestens drei Tagen muss der Flachmann wieder aufgetankt werden, bei moderater Nutzung des Musikspielers und ungefähr einer Stunde telefonieren pro Tag. Berücksichtigt man dabei die Ausstattung und das satte Display geht das schon in Ordnung, ist aber keine Weltklasse.Sony Ericsson K550i: mit USB-KabelVerbindungen zu schaffen ist eine Disziplin, in welcher das K550i im guten Mittelfeld mitspielt, wobei es nicht mit technischen Wundern oder Überraschungen aufwarten kann. GPRS, Infrarot und Bluetooth sind in der Preisklasse schon Standard, EDGE ist noch als Extra zu erwähnen, wobei der schnelle Dienst derzeit nur bei T-Mobile und in kürze bei Vodafone angeboten wird. Schneller wird es dann aber nicht: UMTS sucht man hier vergebens, passt aber auch sicherlich nicht so sehr zur Zielgruppe eines günstigen Handys.

Die Verbindung zum PC funktioniert sowohl über das Datenkabel, als auch Infrarot und Bluetooth einwandfrei, der Abgleich ist mit Outlook und auch Lotus einfach und schnell zu bewerkstelligen.

Positiv fällt in die Waagschale, dass das K550i nun auch über das Bluetooth-Protokoll A2DP verfügt, welches eine kabellose Stereo-Musikübertragung auf ein Headset oder eine Stereoanlage ermöglicht. Das können sogar einige ältere Walkman-Handys nicht.

Die Kommunikation per Bluetooth-Headset funktioniert, wie zu erwarten, ohne Probleme. Die Sprachwahl funktioniert ebenfalls problemlos.

Sony Ericsson K550i: Draufsicht unten
Sony Ericsson K550i: Draufsicht unten rechts
Sony Ericsson K550i: Draufsicht rechts
Sony Ericsson K550i: Draufsicht rechts oben

Bei den Komfortfunktionen hat Sony Ericsson mit dem K550i ein ordentliches Paket geschnürt: Es kann alles, was man von einem modernen Telefon erwartet (anklopfen, makeln, halten, Konferenzschaltung, Stummschaltung – hierzu braucht nur die Sterntaste länger gedrückt werden, etc.) und noch einiges mehr.

Wer seine Termine gerne immer dabei hat, für den ist das K550i eine gute Wahl: Im Gerät lassen sich satte 1000 Kontakte mit insgesamt maximal 2500 Rufnummern speichern. Übersichtlich ist er auch: Neben der normalen Monatsansicht bietet er auch eine Wochenansicht. Zudem können Termine mit Anfangsdatum/-zeit und Enddatum/-zeit gespeichert werden. Geburtstage werden direkt aus dem Adressbuch in den Kalender übernommen. Einzelne Termine können kopiert, verschoben oder auch via Infrarot, Bluetooth, SMS, E-Mail oder MMS gesendet werden. Das Adressbuch kann pro Kontakt bis zu fünf Nummern speichern, zusätzlich können Mailadresse, Webadresse, Bild, persönlicher Rufton, Sprachbefehl für jede Nummer, Titel, Firma, Straße, Ort, Bundesland, PLZ, Land (Straße bis Land auch noch privat), Bemerkungen und zusätzlich noch der Geburtstag gespeichert werden.

Im Bereich „Optionen“ ist neben einer Datensicherung auf der Speicherkarte auch das Senden des kompletten Adressbuches via Bluetooth oder Infrarot möglich. Im Menüpunkt Organizer befindet sich unter anderem der Punkt Alarmsignale. Man kann den Alarmton frei wählen und zusätzlich einen regelmäßigen Alarm definieren. Die Aufgabenfunktion dient der Speicherung von noch zu erledigenden Aufgaben oder Anrufen und speichert diese inklusive Erinnerungsfunktion ab. Nach Erledigung kann eine Aufgabe als erledigt markiert werden und steht so zum späteren Abruf bereit. Notizen können ebefalls gespeichert werden. Zusätzlich zur normalen Textspeicherung kann eine Notiz auch im Standby angezeigt werden, damit diese nicht vergessen wird.

Sony Ericsson K550i: Draufsicht oben
Sony Ericsson K550i: Draufsicht oben links
Sony Ericsson K550i: Draufsicht links
Sony Ericsson K550i: Draufsicht links unten

Auch Rechnen kann das K550i: Der integrierte Taschenrechner beherrscht Division, Multiplikation, Addition und Subtraktion. Zudem kann das Vorzeichen gewechselt werden, Dezimalwerte werden akzeptiert und ein Wert kann in den Zwischenspeicher gelegt werden. Dieser erlischt aber mit dem Verlassen des Rechners.

Weiterhin befinden sich im Organizer ein Timer (Countdown), eine Stoppuhr, die Funktionen für die Leuchte (Ein für eine Minute, Ein, Aus, SOS), das Anwendungsmenü (Standard sind Music Mate und ein Newsreader) und eine Brieftaschenfunktion, in der wichtige Daten wie Geheimzahlen passwortgeschützt gespeichert werden können.

Besonderen Komfort bieten MP3-Player und Radio. Das Radio kann neben der automatischen Sendersuche auch mit einer RDS-Funktion dienen, setzt aber den Betrieb mit Headset voraus. So werden die vom Radiosender übermittelten Signale auf dem Display angezeigt (Sendername, aktueller Musiktitel, Verkehrsinfos, etc.).

Der MP3-Player kann bequem über die seitliche Musiktaste, oder unbequemer, über das Menü erreicht werden. Hier kann man direkt alle Titel abspielen oder über die rechte Softtaste ein Menü aufrufen. Nun stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung: Minimieren (bei laufender Musik), Informationen (ruft detaillierte Informationen über die Datei auf), Abspielmodus (Zufällige Wiedergabe und Schleife), Equalizer, Sortieren (nach Interpret, Titel und Originalfolge), Senden und Löschen. Betätigt man die Zurücktaste rechts neben der Walkmantaste, erhält man eine Übersicht der auf dem Handy vorhandenen Musik und kann nach mehreren Sortierungen den gewünschten Song oder eine Abspielliste auswählen. Der Klang ist mit dem Headset gut, lässt sich aber durch Austausch des Headsets noch optimieren. Auch ohne Headset ist er durchaus akzeptabel.

Unterhaltung wird sonst eher klein geschrieben: Gerade mal ein mageres Spiel wird von Haus aus mitgeliefert. PuzzleSlider. Das ist zwar auch im horizontalen Modus spielbar, birgt aber nur begrenzten Spielspaß. Zusätzlich bietet das Handy noch die Programme VideoDJ™, PhotoDJ™, MusicDJ™ und eine Fernbedienungssoftware (Bluetooth) an.

Sony Ericsson K550i: zerlegt in Bestandteile

Ganz einfach: Wer jetzt einen Nachfolger für sein K750i sucht, der ist mit dem K550i gut bedient. Ebenso sei es auch jedem Menschen ans Herz gelegt, der auf der Suche nach einem guten Allrounder zum kleinen Preis ist, mit dem er Musik hören und Fotografieren kann, und das in einem handlicheren Format (und zum kleineren Preis als beim K800i. Das einzige Manko könnte die Akkuklappe darstellen, die im Test Mucken machte, sowie die Tastatur, die sicherlich gewöhnungsbedürftig ist, und somit nicht für jeden geeignet. Ansonsten ein rundum gelungenes Handy.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen