Smart heizen: Systeme von tado, Bosch und Co. im Angebot

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Thermometer runter, Heizkörper hoch. Mit dem Herbst hat auch die Heizperiode begonnen. Und damit auch die oft gestellte Frage: Wie sieht es mit smarter Heizungssteuerung aus? Wie kann ich meine Wohnung von unterwegs aus vorwärmen? Wir haben Angebote zu smarten Heizungssteuerungen gesammelt.
Bosch Smart Home Heizkörperhermostat
Bildquelle: Bosch Smart Home

Neben der smarten Beleuchtung – etwa mit Philips Hue – wählen viele Nutzer eine smarte Heizungssteuerung als Start ins eigene Smart Home. Der unscharfe Begriff wird häufig noch durch die unübersichtliche Auswahl an Systemen und Geräten verkompliziert. Dennoch: Der Umstieg kann sich lohnen. Smarte Heizungssteuerung ist effizient und spart langfristig Energie und somit auch bares Geld.

Bosch Raumklima-Starterset im Angebot

Wer ganz frisch in das Thema Smart Home starten möchte und mittelfristig auch einem kompletten System nicht abgeneigt ist, der kann sich bei Bosch Smart Home umschauen. Das Starterset „Raumklima“ ist beim Smart-Home-Händler tink im Angebot. Für 179,95 Euro gibt es den Bosch Smart Home Controller – also die zentrale Steuereinheit – sowie zwei Heizkörperthermostate und einen Tür-Fensterkontakt.

Die Funktion ist so simpel wie sinnvoll: Die Heizkörperthermostate regeln die Wärme der Heizkörper. Das passiert nach Vorgaben und Routinen, die du in der zugehörigen App einstellst. Der Tür-Fenster-Kontakt erkennt, ob das Fenster oder die Tür, an der er angebracht ist, geöffnet ist – etwa beim morgendlichen Durch- oder Stoßlüften. Das Signal verarbeitet das System und die Heizkörper hören in diesem Augenblick auf, neue Warmluft zu produzieren und schonen so den Energiebedarf.

Bosch Smart Home „Raumklima“ bei tink

Wie sich das Paket insgesamt schlägt, haben wir im Frühjahr getestet. Hier geht es zum Bosch Smart Home Testbericht.

tado° – smart heizen für unter 100 Euro

Für rund 97 Euro gibt es das Starter-Set von tado° mit einem Heizkörperthermostat, Version V3+, zum selbst installieren. Im Lieferumfang des Amazon-Angebots ist die Internet-Bridge enthalten, die alle Komponenten des tado°-Netzes verbindet und per App steuerbar macht. Das Prinzip ist überaus einfach und leicht erweiterbar. Dieses 97-Euro-Paket ist ideal zum ausprobieren. Wer aber direkt in mehreren Räumen und mit mehreren Heizkörpern starten will, kann auch das größere Set wählen. Im „Quattro-Pack“ mit gleich vier Thermostaten kostet tado° 259,99 Euro. Das Starter-Kit ist hierfür wegen der Internet-Bridge aber notwendig.

Für das große Set bietet wiederum tink das bessere Angebot: Mit 5 Thermostaten und der Bridge landest du hier bei 279,95 Euro, mit drei Thermostaten kostet das Set 179,95 Euro. Die Sets lassen sich hier auf bis zu zehn Thermostate erweitern – dann für 510 Euro. Hier geht’s zur tado°-Übersicht bei tink.

Auch das tado° V3+ haben wir bereits getestet. Hier findest du den ausführlichen Erfahrungsbericht.

Tado Heizkörperthermostat

Das System von tado° kann mittels kostenpflichtigem Abo-Modell auch noch erweitert werden. Für 2,99 Euro pro Monat oder 24,99 Euro pro Jahr, schaltest du in der App die Funktion Auto-Assist frei, die Raumklima-Einstellungen, Geofencing oder Fenster-Offen-Erkennung unterstützt und aus dem Smart-Heizungs-System ein wahrhaftes Smart-Home-System macht.

Ganz ohne Bridge oder Extra-Zentrale: Eve und FritzDECT

Die einfache Art der intelligenten Heizungssteuerung ohne Bridge oder „Smart Home Controller“ gibt es auch. Ein Anbieter für die schlichte Lösung ist Eve. Hier ist keine Bridge nötig, die Heizkörperthermostate werden über Bluetooth gesteuert und können direkt mit dem Smartphone gesteuert werden. Vorrangig richtet sich das Eve-Thermo-System dabei an Apple-Nutzer und ist auch mit Apple HomeKit kompatibel.

Bei tink kostet ein Set aus einem Heizkörperthermostat Eve Thermo (2020) mit Display und einem Tür-Fensterkontakt derzeit 149,95 Euro. Ein einzelnes und einfaches Thermostat gibt es bei Saturn für rund 60 Euro.

Eve Thermo Set bei tink

Auch FritzBox-Besitzer können eine Heizungssteuerung in ihr Fritz-System einbinden und dabei voll auf AVM-Produkte setzen. Hier braucht es ebenfalls keine Bridge zum Verwalten und Steuern verschiedenere Heizungen. Die Verwaltung läuft softwareseitig über die Fritz-App und haptisch über den WLAN-Router – dieser muss allerdings eine FritzBox mit DECT-Basis sein. In Frage kommen hier aber alle aktuellen FritzBoxen. Insbesondere die weit verbreiteten Modelle 7590, 7490, 7430, 6490 und viele mehr.

Amazon bietet derzeit den Bestpreis für ein Einzelthermostat FritzDect 301 (43,99 Euro). Im Dreierpack gibt es das Heizkörperthermostat mit Display für 129 Euro bei tink.

 

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