Lidl Notebook kaufen: Ein Knallerpreis ist nicht alles

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Du suchst nach einem vor allem preiswerten Notebook? Eines, das du sowohl zu Hause also auch unterwegs für klassische Basisaufgaben nutzen kannst? Dann jetzt aufgepasst. Denn bei Lidl kannst du schon ab Donnerstag ein Schnäppchen machen.
HP Laptop 15-gw0542ng bei Lidl
Ein Einsteiger-Notebook zum Knallerpreis bei Lidl.Bildquelle: HP

Eine komplette Seite nimmt das HP-Notebook 15-gw0542ng im aktuellen Lidl-Prospekt ein. Der Lebensmitteldiscounter verspricht eine Ersparnis von immerhin 16 Prozent gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, die bei 499 Euro liegt. Zu haben ist der Rechner für 419 Euro ab Donnerstag, 4. März, nicht nur in den Lidl-Filialen vor Ort, sondern auch online. Aber was kann man von einem Rechner zu diesem günstigen Preis überhaupt erwarten? Wir klären auf.

HP Laptop bei Lidl: Das steckt drin

Mit dem tragbaren, rund 1,7 Kilogramm leichten Notebook soll es möglich sein, schön zu Hause zu arbeiten, verspricht Lidl in feinstem Marketing-Deutsch. Zweifelsohne ist das sogar richtig. Aber zur Wahrheit gehört auch, dass die Ausstattung eher auf dem Niveau der Einsteigerklasse einzuordnen ist. Denn im Vergleich zu einem richtig gut ausgestatteten Laptop ist der auf Windows 10 Home im S-Modus basierende HP-Rechner bei Lidl an der einen oder anderen Stelle recht deutlich beschnitten.

Während das verbaute Display mit einer Größe von 15,6 Zoll und einer Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) kaum zu beanstanden ist, musst du schon beim verbauten Prozessor Abstriche machen. Denn der AMD Ryzen 5 3450U verfügt nur über vier Kerne und 4 MB Cache. Der Grundtakt ist auf 2,1 GHz festgelegt, kurzzeitige Beschleunigungen sind auf maximal 3,5 GHz möglich. Das ist alles andere als üppig. Gleiches gilt für 8 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher. Manches Smartphone bietet eine bessere Leistung als das neue Lidl-Notebook.

Eine separate Grafikkarte verfügt der HP-Rechner nicht. Stattdessen kommt die Prozessorgrafik AMD Radeon Vega 8 zum Einsatz. Für Spiele ist diese Grafik-Einheit weniger geeignet, reicht aber für Alltagsaufgaben vollkommen aus. Zur weiteren Ausstattung des HP-Laptops der Einsteigerklasse gehören eine HD-Webcam (720p), Bluetooth 4.2, WLAN– und LAN-Anschluss sowie zwei Lautsprecher.

Für wen ist der Lidl-Laptop geeignet?

Wer zu Hause im Homeoffice in erster Linie Schreibarbeit oder Tabellenkalkulationen zu erledigen hat, ist mit dem HP 15-gw0542ng von Lidl gut bedient. Fürs Gaming ist der Rechner ungeeignet und auch für Bild- und Videobearbeitung würden wir eher Rechner mit einer besseren CPU-Leistung und vor allem mit mehr Arbeitsspeicher empfehlen. Eine gute Wahl könnte der Rechner aber für das rein digitale Arbeiten in der Schule oder Uni sein.

Vergleichbare Rechner kosten in der Regel übrigens mindestens 450 Euro. Insofern ist das Lidl-Angebot für eine Zielgruppe, die einen vor allem günstigen Laptop für zu Hause oder unterwegs sucht, ein richtig gutes Schnäppchen. Wichtig ist, dass man nach einem Kauf keine Wunderdinge von dem Rechner erwartet. Sonst könnte man unter Umständen enttäuscht sein.

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6 KOMMENTARE

  1. Liebe Nutzer-Kollegen, mich wundert, dass Notebooks mit dem Chrome OS eine so geringe Erwähnung in den Medien erfahren.
    Ich selbst arbeite auf Notebooks und richtigen PC-„Boliden“ mit MacOS und Windows (natürlich Windows 7 Professional und seit Jahren ohne Updates und ohne jedes Problem im 24/7-Modus).
    Da habe ich mir zum „mal gucken“ ein Chromebook zugelegt (Acer Chromebook 315 mit Acer Wireless Maus & Acer Notebook Tasche für EUR 323,00).
    Und siehe da:
    Für mein tägliches Einerlei mit Emails, News- und Video-Portalen, Skype und Livestreams hatte ich nie etwas Besseres. Denn wenn ich mich aufs Sofa verkrieche und das Ding auf den Schoß nehme, macht bei der Bedienung die Mischung aus Tatstatur- und Touchscreen-Nutzung richtig Freude.
    Da im Internet zur Zeit viel gestreamt wird, fällt mir immer wieder auf, mit welch mieser Bild- und Tonqualität oft Naturwissenschaftler daherkommen. Es freut mich deshalb ganz besonders, dass das erworbene Chromebook in dieser Hinsicht nichts zu wünschen übrig lässt. Erste Versuche haben ergeben, dass Bild und Ton von den eingebauten Teilen einwandfrei sind.
    Aber:
    Warum spielen Chromebooks – im Gegensatz zu Android-Smartphones – im Markt eine so blasse Rolle? Spielt da der Mangel an Bescheidenheit bei der Einschätzung des eigenen wirklichen Bedarfs eine Rolle?
    Am meisten hat mich erstaunt, dass einige APPs aus dem Google-PlayStore, die ich bei meinen Smartphones und Tablets für unerlässlich hielt, auch auf dem Chromebook einwandfrei funktionieren.
    Wahrscheinlich werden Chromebooks von potentiellen Käufern völlig unterschätzt.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Wenn ich hier so diese Beurteilungen der Leistungsdaten lese muss ich echt lachen. Aber es sind ja, Gott sei Dank nur subjektive Meinungen.
      An der Auflösung ist nichts zu beanstanden. Hornjürgen habe ich gelesen, das ein Smartphone mit dieser Auflösung in der Mittelklasse das Minimum ist, und wir reden da von 6 “ Bilddiagonale. Schon lustig.
      Ganz ehrlich, wer außer Office, Mail, Wenn und Streaming nichts anderes braucht kann , wie mein Vorredner schon schrieb getrost ein Chromebook kaufen (habe auch eines und kann das alles nur bestätigen).
      Sollte aber unbedingt Windows oder Linux drauf laufen müssen, dann empfehle ich ein gebrauchtes Business-Notebook von Dell, HP, Fujitsu , etc. Zu kaufen. Die bekommt man schon von seriösen Händler (notebooksbilliger, aso.) mit Garantie ab 150,-€. Die reichen allemal aus für den Durchschnitts User

  2. Das Notebook läuft mit Windows 10 Home im S-Modus. Das bedeutet es lassen sich nur Programme vom App-Store installieren. Ist aber kein Problem lässt sich 1x auf normalen W10 Home umstellen

  3. Was für ein gequirlter Müll mit Verlaub. Die achso „schlechte“ CPU mit ihren „nur“ 4 Kernen ist deutlich schneller als die in gleich teuren Laptops mit Intel-CPU, die meist garnicht mehr als 4 Kerne haben. Die 8 GB RAM sind auch deutlich mehr als benötigt wird für alles übliche im Homeoffice. Und zum Spielen oder Videoschneiden ist das Laptop auch nicht gedacht. Die Vegagrafik liegt auch deutlich über der Leistung von gleich teuren Intelprozessoren. Ich könnte weiter machen, aber der Artikel ist einfach nur schlecht schreiben zum Bashing des Geräts. Was hattet ihr von einem Markenhersteller zu diesem Preis erwartet? Zu diesem Preis gab’s vor einem Jahr hoffnungslos veraltete Intelprozessoren mit weniger RAM und schlechterer Auflösung. Journalistisch ist das einfach nur unterste Schublade und ihr solltet euch schämen. Ich empfehle den Kauf uneingeschränkt jedem, der damit Officeanwendungen nutzen möchte, Mails checken oder auch mal einen Film gucken will. Und selbst für die Bearbeitung der Urlaubsbilder mit LR CC ist er schnell genug und ausreichend gerüstet.

    • Hast du schon mal ein Notebook dieser Preisklasse verwendet? Stichwort RAM- und CPU-Belastung bei mehreren gleichzeitig geöffneten Tabs und Fenstern?

      • Ich habe sogar auf meinem Firmenlaptop „nur“ 8GB. Und der hat bei >10 offenen Tabs, diversen Office Applikationen, Postman und SAP eine Speicherauslastung von ca. 80%. Und da rede ich nicht mal von den ganzen Firmeninternen Progs und WebEx, die auch alle laufen.

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