HP Design-PC und 2-in-1-Notebook von Lenovo bei Aldi: Schnäppchen? Vorsicht!

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Wenn bei Aldi ein Produkt im Angebot ist, erwartet man einen guten Preis. In der Regel kann Aldi genau das auch erfüllen. Jetzt zeigt sich aber: Preise vergleichen lohnt sich. Denn neue Hardware, die bald im Online-Shop von Aldi zu haben ist, erweist sich zum Teil als weniger empfehlenswert.
HP PC Pavilion TP01-1500ng
NIcht nur optisch schön anzusehen: der HP PC Pavilion TP01-1500ng.Bildquelle: HP / Aldi

Aktuell vergeht kaum eine Woche, in der Aldi nicht entweder in seinen Filialen oder über den Online-Shop „Aldi liefert“ einen Computer zum Kauf anbietet. Ab dem 16. Juli geht es mit neuer Hardware weiter. Einerseits steht dann online ein Design-PC von HP zur Verfügung. Aber auch ein Notebook kannst du dir auf dem Internet-Vertriebsweg kaufen. Das stammt dann von Lenovo. Worauf du bei (d)einem Kauf achten musst, verraten wir dir in diesem Artikel.

Desktop-PC HP Pavilion TP01-1500ng bei Aldi kaufen

Zwischen dem 16. Juli und dem 9. August ist bei Aldi ein Marken-PC von HP erhältlich. Für rund 775 Euro steht dir der HP Pavilion TP01-1500ng zur Verfügung – inklusive Versandkosten. Herzstück ist ein Intel Core i5-10400F Prozessor, der über seine sechs Kerne eine Basisfrequenz von 2,9 GHz liefert und in der Spitze mit 4,3 GHz taktet. Der CPU-Zwischenspeicher (Cache) liegt bei guten 12 MB.

Schon diese beiden Spezifikationen zeigen, dass es sich um einen durchaus leistungsstarken PC handelt. Und dieser Eindruck bestätigt sich mit Blick auf weitere Bausteine. So kannst du zum Beispiel auf 16 GB RAM (DDR4 SDRAM) zugreifen und ein zweiter RAM-Steckplatz lässt sich noch zusätzlich belegen. Deine persönlichen Daten kannst du auf einer 1 TB großen Festplatte speichern, ergänzend dazu stehen 512 GB SSD-Speicher zur Verfügung. Hier ist unter anderem auch das Betriebssystem gespeichert: Windows 10 Home. Als optisches Laufwerk ist ein DVD-Brenner integriert. Eine kabelgebundene Tastatur und Maus sind im Lieferumfang inklusive.

Kleinere Abstriche musst du bei der verbauten Grafikkarte machen. Die GeForce GTX 1650 von Nvidia siedelt sich in der Mittelklasse an und stößt zumindest bei QHD- und UHD-Auflösungen an ihre Grenzen. Im Full-HD-Bereich spielt sie ihre Leistungsstärke aber voll aus. Enttäuschend ist hingegen, dass der neue HP-PC nur den Bluetooth-Standard 4.2 unterstützt und nicht für WiFi-6-Verbindungen geeignet ist. Maximal sind WLAN-ax-Verbindungen möglich.

Aldi PC von HP
Der Desktop-PC HP Pavilion TP01-1500ng ist ab dem 16. Juli bei Aldi im Online-Shop erhältlich.

Abschließend noch ein Blick auf die Anschlüsse, denn die sind vielfältig vorhanden. Vorne steht neben einem USB-C-Anschluss inklusive Display-Port 1.4 auch Zugriff auf gleich vier USB-A-Zugänge. Zudem lassen sich auf der Vorderseite Kopfhörer und Mikrofon anschließen und ein 3-in-1-Kartenleser ist natürlich auch an Bord. Rückseitig hast du unter anderem die Möglichkeit, vier USB-A-Anschlüsse, einen VGA-Zugang, einen LAN-Anschluss (RJ-45) sowie einen HDMI- und einen DVI-D-Anschluss zu nutzen.

Convertible-Notebook Lenovo IdeaPad C340 bei Aldi kaufen

Ebenfalls auf Windows 10 basiert das 2-in-1-Notebook Lenovo IdeaPad C340. Es steht dir ab dem 16. Juli im Online-Shop von Aldi zur Verfügung und kostet genau wie der PC rund 775 Euro. Der Fokus liegt bei diesem Produkt aber weniger auf der Heim- oder Büro-Arbeit. Mit einem 14-Zoll-Touch-Display (1.920 x 1.080 Pixel) ausgestattet, ist das Gerät eher für den mobilen Einsatz geeignet. Der Bildschirm ist um 360 Grad drehbar, sodass du das Notebook auch als eine Art Riesen-Tablet nutzen kannst.

Als zentrale Recheneinheit ist der Intel Core i5-10210U Prozessor verbaut, der in der Spitze mit 4,2 GHz taktet und über 6 MB Zwischenspeicher verfügt. Grundsolide Mittelklasse sozusagen. Nur im Einsteiger-Segment kann man hingegen den Grafikchip Nvidia GeForce MX230 verorten. Er basiert nicht auf der neuen Turing-Architektur, sondern noch auf Pascal und ist vor allem für grafisch aufwendige Spieletitel nicht zu empfehlen. Ferner sind im Lenovo IdeaPad C340 8 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD-Speicher nutzbar.

Lenovo Ideapad C340
Der Bildschirm des Lenovo Ideapad C340 ist um 360 Grad drehbar.

Der integrierte Akku liefert nach Herstellerangaben eine Laufzeit von bis zu 10,5 Stunden. Eine Aufladung auf bis zu 80 Prozent der Maximalkapazität soll in einer Stunde möglich sein. Für Sicherheit sorgt nicht nur ein Fingerabdrucksensor zum Entsperren, sondern auch eine mechanische Abdeckung der integrierten Kamera. Der integrierte WLAN-Chip funkt maximal über den Standard 802.11ac; WiFi 6 fehlt also auch hier. Bluetooth-Verbindungen sind wie beim HP-PC nur auf Basis des 4.2-Standards möglich. Ein optisches Laufwerk ist nicht nutzbar.

Zusätzlich ist in das 1,65 Kilogramm große Notebook ein Kartenleser für MicroSD-Karten integriert. Zwei klassische USB-Anschlüsse (einer davon dauerhaft aktiv), ein USB-C-Anschluss und ein HDMI-Anschluss erlauben die notwendigsten Erweiterungen.

Fazit: Vor allem das Notebook ist kein Schnäppchen

Notebook oder PC? Diese Frage kannst du dir ab dem 16. Juli stellen, wenn bei Aldi im Online-Shop neue Hardware zu haben ist. Während man dem HP-PC noch eine grundsolide Ausstattung zu einem fairen Preis attestieren kann, sieht es beim Lenovo-Notebook leider ganz anders aus. Ein ähnlich ausgestattetes Modell kannst du zum Beispiel bei Amazon schon zu einem Preis von aktuell rund 730 Euro kaufen. Etwas schwächer ist für fast 50 Euro weniger dort nur der integrierte Grafikchip von Intel.

Suchst du nach einer Alternative? Für rund 870 Euro steht bei Aldi im Onlineshop aktuell nicht nur ein Multimedia-PC von Medion zur Verfügung, sondern für 775 Euro auch ein richtig ordentlich ausgestattetes Notebook von Medion. Die aktuelle Aldi-Hardware haben wir dir in einem gesonderten Artikel bereits ausführlich vorgestellt.

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Bildquellen

  • Desktop-PC HP Pavilion TP01-1500ng: Aldi
  • Lenovo Ideapad C340: Lenovo
  • HP PC Pavilion TP01-1500ng: HP / Aldi
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2 KOMMENTARE

  1. Wieso wird man eigendlich im Artikel ständig geduzt? Sind wir hier bei Ikea? Seriöse Ansprache des Lesers geht anders.

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