Zwei Leasing-Deals im Check: Smart EQ ab 45, Ioniq 5 unter 300 Euro

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Wir haben zwei E-Auto-Deals gefunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber jeder für sich gut sind. Mit dabei ist ein City-Stromer für kurze Strecken und eines der spannendsten E-SUVs des Jahres: der Ioniq 5 von Hyundai.
Eine Frau schließt den Smart EQ fortwo edition bluedawn an eine Ladesäule an
Edler Blickfang: der Smart EQ fortwo edition bluedawn.Bildquelle: Mercedes-Benz

Zwei neue Leasing-Deals im Check. Wir haben den E-Auto-Markt im Netz durchkämmt und zwei Angebote gefunden, die preislich und inhaltlich überzeugen. Ein Angebot gibt es nur im Privatleasing, das andere so nur im Gewerbeleasing, also als Dienstwagen. Da es sich jeweils um vollelektrische Modelle handelt, werden die Deals durch die staatliche Prämie (BAFA) noch besser.

E-Smart ab 45 Euro im Monat leasen

Für kurze Strecken und in der Stadt ist der Smart ForTwo EQ ideal. Klein, platzsparend und emissionsfrei ist der kleinste Wagen aus Mercedes EQ-Serie. Zwar ist Smart nach wie vor eine eigene Marke des Daimler-Konzerns. Das EQ-Label teilt sich der Stromer jedoch mit der Benz-Flotte an Elektro-Autos.

Zum Deal: Je nach Konfiguration gibt es den Smart ForTwo im Gewerbeleasing für 45 Euro (netto) pro Monat. Im Standard-Leasing-Modell der Plattform Leasingmarkt ist der Wagen für 3 Jahre bei 10.000 Kilometern pro Jahr eingepflegt. Die Parameter lassen sich verändern, wodurch die Leasingrate steigt. Wer das Auto aber wirklich nur für städtische Kurzfahrten benötigt, dem könnten 10.000 Jahreskilometer sogar reichen.

Hinzu kommen 6.000 Euro Anzahlung. Die kannst du dir mittels Prämie vollständig zurückholen (So funktioniert’s), außerdem noch Zulassungs- (150 Euro) und Überführungskosten (708 Euro), die einmalig zu leisten sind.

Unter Zuhilfenahme des Listenpreises, in diesem Fall knapp 22.000 Euro, können wir den Leasingfaktor berechnen. Die Leasingrate plus die anteiligen Einmalkosten geteilt durch den Bruttolistenpreis, ergeben diesen Wert. Für den Smart landen wir bei glatten 0,3 – ein Indiz dafür, dass wir es hier mit einem richtig guten Leasing-Deal zu tun haben.

City-Stromer mit kleiner Batterie: Der Smart ForTwo EQ

Allerdings: Das Auto mit 82 PS und einem 17,6-kWh-Akku ist zu diesen Konditionen nur im Gewerbeleasing möglich. Außerdem lohnt sich das Auto durch seine kleine Batterie nur dann, wenn du entweder zu Hause oder auf der Arbeit laden kannst. Für kurze Fahrten ist der Wagen super, bei längeren musst du viele Ladepausen einlegen. Klassisches Über-Nacht-Laden oder während der Arbeitszeit sind hier die besten Voraussetzungen. Nach WLTP-Standard gibt der Hersteller eine Reichweite von 153 Kilometern pro Akkuladung an. Schnellladen ist bei dem Smart nur bedingt möglich. Mit maximal 22 kW Ladeleistung, werden die Möglichkeiten von Ionity-Hyperchargern und Co. bei Weitem nicht ausgeschöpft. Hier tun städtische 50-kW-Lader und kleine 11-, 22- oder gar 7-kW-Wallboxen aber ihren guten Dienst.

Im Privatleasing ist der Elektro-Smart teurer. Bei meinauto.de gibt es ihn derzeit beispielsweise im Angebot für 116 Euro brutto. Im Privatleasing-Sektor ebenfalls ein Top-Preis.

Hyundai Ioniq 5: Spannender Ladekönig im komplexen Leasing-Deal

Eines der spannendsten E-Autos des Jahres ist sicherlich der Hyundai Ioniq 5. Der SUV gilt auch dank seines großen Radstandes als Raumwunder, sticht mit eigenwilligem und kantigem Design hervor und macht insbesondere an der Ladesäule ein echtes High-End-Versprechen. Dank 800-Volt-System ist die Ladekurve stetig hoch und mit bis zu 230 kW ist der Akku auch vergleichsweise schnell wieder voll. Der Hersteller verspricht auch bei der großen Akku-Variante ein „volltanken“ – in der E-Mobilität ist hierbei ein Ladevorgang von 20 auf 80 Prozent gemeint – innerhalb von 18 Minuten. Mit vollem Akku gibt der Hersteller eine WLTP-Reichweite von bis zu 481 Kilometern an, bei der kleineren Batterie sind es 384 Kilometer.

Nun aber zum Leasing-Deal: Der Ioniq 5 ist kein billiges Auto, bietet aber vergleichsweise viel fürs Geld. Insbesondere beim Thema Lade-Technik ist er beinahe auf dem Niveau eines Porsche Taycan, der für sechsstellige Summen zu haben ist. Im Deal von Sixt gibt es den Hyundai im Privatleasing ab 439 Euro (zur Alternative mit Gewerbeleasing). Gemeint ist die Basisversion des Heckantriebs-Modell mit der kleineren 58-kWh-Batterie. Aber die hochtechnisierte Ladetechnik ist auch hier mit dabei. Schnellladen ist also Programm. Den Leasingvertrag zu diesen Kosten schließt du auf 4 Jahre (48 Monate) und mit 10.000 Kilometern Laufleistung pro Jahr ab. Anschließend gibt es eine Kaufoption (Vario-Leasing).

Hyundai IONIQ 5 in der Frontansicht an einer Ladesäule geparkt.
Der Hyundai IONIQ 5 dürfte beim Design für polarisierende Gefühle sorgen.

So drückst du den Leasing-Preis – oder treibst ihn in die Höhe

Durch weitere Finessen, Parkassistenten und sogar der Option eines Solardachs treibst du den Leasingpreis in die Höhe. Für rund 6 Euro Aufpreis pro Monat kannst du das Relax-Paket hinzubuchen, das die Sitze elektrisch verstellbar macht. Teurer wird es mit dem Uniq-Paket, das dir vielfältige Komfort- und Ausstattungs-Funktionen ermöglicht. Dann landest du im kleinsten Leasing-Paket bei 323 Euro. Mit Features wie dem Solardach oder einer Wärmepumpe wird es noch teurer – allerdings reden wir hier auch von einem E-Auto, das auf dem Weg in die Oberklasse ist.

Durch Einstellen der Basis-Varianten erreichst du eine Leasing-Rate von 402 Euro. Gibst du jetzt 10 Prozent (4.930 Euro) Anzahlung an – 6.000 Euro erhältst du ja als Prämie zurück – kannst du den Leasing-Preis auf 295 Euro drücken. Rechnerisch bleiben aber noch 1.070 Euro von der Prämie über, die du ebenfalls in deine Privatrechnung mit übernehmen kannst und so eine effektive Leasingrate von 272,70 erreichst. Der Leasingfaktor liegt damit bei 0,65 – ein guter Deal also für den Wagen, der in dieser Ausstattung 41.900 Euro kostet.

Bei der Plattform Leasingmarkt.de ist der Ioniq 5 für Gewerbekunden sogar noch günstiger. Hier beträgt die Leasingrate bei 3 Jahren und 10.000 Kilometern pro Jahr 249 Euro.

Ein alternatives Angebot findet sich bei Leasingmarkt.de, wo der Ioniq 5 rund 305 Euro kostet und ebenfalls frei konfigurierbar ist. Bei meinauto.de ist der Wagen sogar im kürzeren 24-Monats-Leasing ab diesem Preis erhältlich.

Eine Einschätzung noch zum Auto: Der Ioniq 5 ist – selbst mit der kleinen Batterie – dank seiner hervorragenden Ladeleistungs-Parameter auch für längere Strecken gemacht. In der Stadt ist der SUV mit seinen Maßen von 1,89 Metern Breite und 4,63 Metern Länge unter Umständen sogar ein Stück zu groß. Willst du das Auto entsprechend nutzen, könnten die 10.000 Jahreskilometer knapp ausfallen. Besser sind hier die Optionen mit 15.000 oder 20.000 Kilometern. Auch die erhöhen den Leasingpreis, allerdings in einer womöglich sinnvolleren Art als es Technik-Upgrades tun.

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Bildquellen

  • Smart EQ 2020 Fortwo: Daimler
  • Hyundai IONIQ 5: Hyundai
  • Smart EQ fortwo edition bluedawn: Mercedes-Benz
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1 KOMMENTAR

  1. Paul

    Dass man sich selbst mal sowas sagen hört, aber: „Der Hyundai sieht einfach nur geil aus!“ Und es hängt nicht mal mit dem aktuellen Korea-Hype zusammen. 🔫😃
    Und Smart finde ich für Großstädte einfach genial, aber halt leider schon immer viel zu teuer, für das, was er bietet.

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