8K wird immer günstiger: Samsung- und LG-Modelle schon für unter 1.500 Euro

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Fernseher werden immer smarter, immer schärfer - und aktuell auch immer erschwinglicher. Die Zeit, in der Full-HD-Auflösung das Nonplusultra und 4K unbezahlbar war, ist gar nicht lange her. Jetzt wird aber selbst 8K-Auflösung beim Fernsehschirm immer günstiger.
8K-Fernseher an einer Wand
Bildquelle: Daniel Krasoń / Adobe Stock

Der nächste Technik-Step wird langsam bezahlbar(er) – 8K-Fernseher sinken dieser Tage deutlich im Preis. In den vergangenen 20 Jahren in der TV-Welt einiges passiert. Erst der Paradigmenwechsel von 4:3-Format auf breiteres 16:9. Dann neue Auflösungsstandards – zunächst HD Ready, dann Full HD. Man dachte, schärfer wird’s nicht mehr und schon stand 4K in der Türe. Und selbst die nächste Stufe 8K ist nicht mehr nur etwas für extrem gut betuchte Tech-Enthusiasten. Wir haben zwei Modelle aus Samsungs und LGs 2020er-Serie gefunden, die teils extrem im Preis gefallen sind – wohlgemerkt beide mit 8K-Auflösung. In Zahlen sind das 7.680 x 4.320 Pixel.

Über 50 Prozent Rabatt: 8K-Fernseher von Samsung im Preisfall

Bei einigen Händlern sind aktuell zwei 8K-Fernseher von Samsung und LG zwischen 1.000 und 1.500 Euro im Angebot. Im Vergleich zum Herstellerpreis sind die TV-Modelle um rund 50 Prozent reduziert. Aber auch 1.000 Euro sind erst einmal eine Stange Geld. In der aktuellen Marktlage und mit dem 8K-Gedanken im Hinterkopf, sind die Angebote aber konkurrenzlos und echte Schnäppchen.

Am meisten Fernseher fürs Geld bekommst du beim Samsung QLED-TV GQ65700T. Der 65-Zöller bietet 8K-Auflösung mit QLED-Panel auf LED-TV-Basis (mehr zu den Technologien hier). Dazu Smart-TV-Funktionen mit Samsungs Tizen-Betriebssystem. Das 2020er-Modell von Samsung kostet bei Amazon jetzt 1.299 Euro – auch der Elektrohändler Expert bietet diesen Preis im Online-Shop. Das ist aktueller Bestpreis, zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass das Modell vor wenigen Wochen kurzzeitig auch auf 1.000 Euro gefallen war. Im vergangenen Jahr verlor das Modell ausgehend von den zweieinhalbtausend Euro stetig an Verkaufswert, der letzte Sprung von rund 1.600 Euro auf erst 1.200 und jetzt unter 1.000 ist aber der gewaltigste (zum Preisvergleich und -verlauf).

Hier geht’s zum Samsung-Angebot

Übrigens: Nachdem Saturn den Preis vor wenigen Wochen sogar auf 1.000 euro hat fallen lassen, hat man sich beim Elektro-Händler preislich nun etwas zurückgenommen und verlangt 1.649 Euro für den 8K-Fernseher. Im Vergleich immer noch ein Top-Preis für das Gerät – aber eben nicht mehr der Bestpreis.

Wer es noch etwas größer mag, der findet zahlreiche 8K-Modelle bis 3.000 Euro. OLED-Fernseher kosten mit ultrascharfer Auflösung allerdings noch locker fünfstellige Preise. Samsung-Modelle aus der QLED-Serie sind jedoch für 2.500 bis 5.000 Euro zu haben – im Vergleich zum Ursprungspreis sind die Kosten auch hier deutlich gefallen.

Die 8K-Alternative von LG: Eine Nummer kleiner

Der zweite Fernseher in der Auswahl bietet 10 Zoll weniger in der Diagonalen. Der 55-Zöller LG 55NANO959NA entstammt der NanoCell-Serie von LG, die auf LCD-Technik basiert. Auch hier haben wir Smart-TV-Funktionen (webOS 5.0) und 8K-Auflösung. Bei MediaMarkt ist der Fernseher derzeit für 1.169 Euro im Angebot. Mit 49 Prozent weniger als bei der Preisempfehlung bietet der Händler hier den Bestpreis (Preisvergleich). Tipp: online ist der Fernseher hin und wieder nicht verfügbar. Je nachdem hast du aber per Marktabholung noch eine gute Möglichkeit – hier sparst du außerdem die Versandkosten.

Zum LG-TV-Deal

Beide Fernseher sind zwar aus dem vergangenen Jahr, anders als bei Android-Smartphones ist das aber überhaupt kein Malus. Technisch sind die Modelle auf der Höhe, was sich nicht nur an der 8K-Auflösung ableiten lässt. So verfügen sie jeweils über HDMI-2.1-Anschlüsse, die du etwa brauchst, um mit deiner PlayStation 5 oder Xbox Series X 8K-Gaming-Inhalte zu spielen. Bei beiden Modellen stehen jeweils 4 HDMI-Slots zur Auswahl.

Der Datenvergleich zeigt, dass sich die beiden Modelle außerhalb der Größe tatsächlich wenig unterscheiden. Der Fokus ist unterschiedlich gesetzt, was sich in Datenblatt-Tricksereien à la „HDR 10+“ oder „HDR 10 Pro“ widerspiegelt. Die harten Fakten zur Bildgestaltung im Alltag sind identisch. Bei den Anschlüssen schlägt LG Samsung dank eines USB-Anschlusses mehr. USB-Anschlüsse am Fernseher sind allerdings längst nicht so wichtig wie HDMI-Slots und hier liegen sie gleichauf. Dank kleinerer Spielfläche obsiegt der LG-Fernseher außerdem in Sachen Energieverbrauch und -effizienz (mehr zu den neuen Energielabels). Darüber hinaus ist er erwartbar leichter.

(Kleiner Tabellen-Fehler bei unserem Daten-Lieferanten: Der Samsung-TV bietet keine 3.700 Hertz Bildwiederholrate, sondern 60 Hertz nativ)

Vom Produktdesign her handelt es sich um Flachbildschirme. Eigentlich eine Randinfo und selbstverständlich. Dennoch weisen wir immer wieder darauf hin, dass an ein solch flaches Gehäuse kein Klangwunder-Anspruch gestellt werden kann. Das Samsung-Modell verspricht eine 60-Watt-Anlage mit Dolby Digital Plus. Bei LG ist es eine 2.2 Dolby-Atmos mit 40 Watt Leistung. Bei Kostenaufwänden von über 1.000 Euro empfehlen wir trotz allem die Anschaffung einer externen Sound-Anlage oder mindestens eine passende Soundbar samt Subwoofer, damit das Gesamtpaket stimmig wird.

Samsung 8K TV hier kaufen
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Die noch edlere OLED-Serie von LG ist in 8K nach wie vor eher dem „Unbezahlbar“-Spektrum zuzuordnen. Bei Expert kostet ein 77 Zoll großer 8K-OLED-TV derzeit noch schlappe 17.000 Euro – „im Angebot“.

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4 KOMMENTARE

  1. Die Frage ist eher, bringt beim 55 Zoller eine so hohe Auflösung überhaupt etwas? Merkt man den Unterschied zu 4K?

  2. Und warum werden die billiger weil die Hersteller sie bald nicht mehr verkaufen dürfen nach den neuen Energie Label. Die würden nach neuen Standard mehr als G Verbrauchen.

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