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Konsumenten sehen "TV 2.0" skeptisch


Studie zur Nutzung von interaktivem Fernsehen

Finger auf Fernbedienung
Studie zur Nutzung von interaktivem Fernsehen

Das Fernsehen der Zukunft ist interaktiv. Doch obwohl die technischen Möglichkeiten die Fernsehnutzung revolutionieren können, scheint festzustehen: Der Zuschauer lehnt sich lieber zurück und will von "Mitmach-Fernsehen" nichts wissen. Das zeigt eine Studie der User Interface Design GmbH (UID).

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Anforderungen und Erfolgsfaktoren

Die Studie zeigt die persönlichen Vorlieben und möglichen Fernsehformen von Nutzern des digitalen Angebots und untersucht in den drei Bereichen Set-Top-Boxen, interaktive Dienste und Medienverhalten. Dabei spürte die Studie eine große Kluft zwischen den technischen Möglichkeiten und den tatsächlichen Bedürfnissen des Konsumenten auf.

Set-Top-Boxen

Bereits der erste Schritt zum digitalen Fernsehen ist oft eine große Hürde: Die Hälfte der befragten Set-Top-Boxen-Besitzer hatten Probleme beim Aufstellen und Einrichten des Angebots. Besonders oft kritisiert wurde die unverständliche oder irreführende Bedienungsanleitung. Einigen Nutzern konnte erst die Hotline helfen. Trotzdem bewerteten die Befragten diesen ersten Schritt tendenziell positiv. Denn die Freude über ein erstmalig laufendes Programm überstrahlt vorherige Mühen.

Interaktive Dienste

Der kostenlose elektronische Programmführer (EPG) ist die zentrale Schaltstelle. Er verbindet den Zuschauer mit dem digitalen Angebot. Mit dem EPG informiert er sich, wählt das Programm und koordiniert Aufnahmen. Dabei muss der EPG attraktiv aussehen und in Kombination mit der Fernbedienung intuitiv und schnell bedienbar sein. Die Befragten gaben an, dass ein gut bedienbarer EPG durchaus die Fernsehzeitung ersetzen kann. Als einziges Element des digitalen Fernsehens hat sich der EPG in den Wohnzimmern wirklich durchgesetzt und ist nun wichtigster Bestandteil des Fernseherlebnisses.

"Es gibt kein TV 2.0"

Anders die Dienste aus dem Web-2.0-Umfeld: Nachrichten an Freunde zu schicken oder Sendungen zu bewerten ist für die Teilnehmer der Studie schwer vorstellbar. Diese interaktiven Dienste werden von der Mehrheit abgelehnt. weiterlesen...

 

 

Quelle: uid.com
Autor: KO
Bildquelle: pixelio.de, Urs Mücke
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